Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Besatzung der Su-30 habe sich mit dem Schleudersitz gerettet, und das Leben der Piloten sei nicht gefährdet gewesen. Der Jet stürzte in unbewohntem Gebiet ab, an Bord war keine Munition.
Mash, ein Telegram-Kanal, der laut Meduza enge Verbindungen zu den Sicherheitsdiensten hat, meldete, die Piloten seien in ein Militärkrankenhaus gebracht worden. Polsat News berichtete unter Berufung auf russische Telegram-Kanäle, beide Piloten seien verletzt worden, während TVP Info von keinen Opfern am Boden sprach.
Der ukrainische Monitoring-Kanal Exilenova+ veröffentlichte ein von Meduza zitiertes Video, das Feuer und eine große Rauchwolke in einem Waldstück nahe einem Friedhof zeigt.
Das russische Verteidigungsministerium erklärte, ein Su-30-Kampfjet sei am Mittwoch, 21. Oktober, in der Region Kaliningrad während eines Trainingsflugs abgestürzt. Nach Angaben des Ministeriums rettete sich die Besatzung mit dem Schleudersitz, und der Jet stürzte in unbewohntem Gebiet ab. Das Flugzeug habe keine Munition an Bord gehabt, und das Leben der Piloten sei nicht in Gefahr gewesen, so das Ministerium. Zu den ersten Berichten gab es keine Ursachenangabe, und das Ministerium erklärte nicht, was zu dem Unfall führte. Russische Militärflugzeuge stürzen bei Übungen immer wieder ab, und Besatzungen sind bei solchen Zwischenfällen mitunter ums Leben gekommen.
Russische Telegram-Kanäle schilderten den Zustand der Piloten anders. Mash, das Meduza als Kanal mit engen Verbindungen zu den Sicherheitsdiensten beschreibt, meldete, die Besatzung sei mit Verletzungen in ein Militärkrankenhaus gebracht worden. Polsat News berichtete unter Berufung auf russische Telegram-Kanäle, beide Piloten seien verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert worden. TVP Info hingegen meldete, die zweiköpfige Besatzung sei von Rettungskräften evakuiert worden, und am Boden sei niemand zu Schaden gekommen. Mash berichtete, das Flugzeug sei auf Feldern zwischen den Dörfern Timofejewka und Seljony Bor nahe der Stadt Tschernjachowsk niedergegangen. Die Artikel nennen keine offizielle Quelle, die die Verletzungen bestätigt.
Der ukrainische Monitoring-Kanal Exilenova+ veröffentlichte ein Video, das Meduza zitiert, und das Feuer und eine große Rauchwolke in einem Waldstück nahe einem Friedhof zeigt. Polsat News berichtete, auch eine Aufnahme, die den Moment des Absturzes zeigen soll, sei im Netz aufgetaucht. Die Su-30 ist ein zweisitziger zweistrahliger Mehrzweckkampfjet, dessen Entwicklung in der Sowjetunion begann; laut TVP Info trägt sie eine 30-mm-Kanone und kann bis zu 8 Tonnen Waffen aufnehmen. TVP bezifferte die russische Produktionsserie auf etwa 150 Flugzeuge, Exporte gingen nach Indien, China, Algerien und Armenien. Polsat News identifizierte den Jet als Su-30SM, andere Berichte sprachen nur von Su-30. Zwei Einheiten in Kaliningrad fliegen den Typ: das 4. Garde-Marinefliegerregiment und das 689. Garde-Jagdfliegerregiment.
Russland setzt Su-30-Kampfjets in seinem Krieg gegen die Ukraine ein, einem Konflikt, den Focus als mehr als viereinhalb Jahre alt beschrieb. Die baltischen Staaten und Polen haben wiederholt über russische Kampfjets geklagt, die ihren Luftraum verletzen, und Moskau hat auf geplante Trainingsflüge verwiesen. Kaliningrad ist eine Ostsee-Exklave zwischen Polen und Litauen.
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Pollar unterstützenSicherheit · Tschernjachowsk und Kaliningrad
Der Jet stürzte in unbewohntem Gebiet bei Tschernjachowsk ab. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Besatzung habe sich mit dem Schleudersitz gerettet, und an Bord sei keine Munition gewesen. Berichte widersprechen sich, ob die Piloten verletzt wurden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Focus, TVP Info, Aktuálně.cz und weiteren Medien. Veröffentlicht .