Regierung · Bukarest

Rumänische Liberale streiten über 160.000 Euro für die ITU-Kandidatur und Geld für den Frankophonie-Gipfel

Die ehemalige Regierungssprecherin Ioana Dogioiu hat ANCOM-Vizepräsident Pavel Popescu beschuldigt, im Zusammenhang mit einem Antrag über 860.000 Lei für Rumäniens Bewerbung um einen Sitz im ITU-Rat die Unwahrheit gesagt zu haben. Popescu entgegnete am Sonntag, dem 25. Oktober, auf Facebook, das Geld sei nicht für eine Einzelperson bestimmt gewesen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Mediafax.ro, Stirile ProTV, Digi24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Bukarest · Rumänien

Der Streit um den Finanzierungsantrag

Der Streit begann, nachdem der ehemalige Ministerpräsident Ilie Bolojan in einem auf den 23. Oktober datierten Interview mit Digi24 erklärt hatte, er habe in der letzten Kabinettssitzung einen Ausgabenplan für Protokollaktivitäten blockiert. Laut Bolojan bereitete die ANCOM vor, fast 200.000 Euro für Protokollaktivitäten in arabischen Ländern auszugeben, damit jemand aus ihrer Führung in eine internationale Organisation gewählt werden könne. Er habe das Dokument zurückgezogen, nachdem er festgestellt habe, es trage "einen Titel, der etwas verberge".

Popescu, ANCOM-Vizepräsident und ehemaliger PNL-Abgeordneter, antwortete auf Facebook. Er erklärte, die Summe betrage 160.000 Euro, nicht 200.000, und sie sei dazu gedacht, Rumäniens Kandidatur für eine neunte aufeinanderfolgende Amtszeit im ITU-Rat bei der Bevollmächtigtenkonferenz PP-26 zu unterstützen. Der von der ANCOM initiierte Entwurf sei seit dem 29. September in der öffentlichen Konsultation gewesen. Er veröffentlichte die Anlage, die eine Gesamtobergrenze von 860.000 Lei inklusive Mehrwertsteuer ausweist.

Dogioius Gegenangriff

Ioana Dogioiu, Bolojans ehemalige Sprecherin, reagierte am Sonntag auf Facebook und beschuldigte Popescu, zu lügen, "wie er atmet". Sie beschrieb den Antrag als Geld für einen Empfang für 1.000 Personen mit künstlerischem Programm und Protokollgeschenken, mit dem Ziel, Popescu einen vierjährigen Sitz im ITU-Rat zu verschaffen. Sie sagte, Bolojan habe die Entscheidung blockiert, und forderte, der amtierende Ministerpräsident Niculescu könne sie bestätigen, wenn sie so gut für das Land sei.

Dogioiu wies auch Popescus Behauptung über das Frankophonie-Geld zurück. Sie schrieb, die Regierungsentscheidung über die Teilnahme am Frankophonie-Gipfel sei am 11. September gefasst worden, nicht in der letzten Kabinettssitzung. Sie sagte, Bolojan habe den Betrag, den das Kulturministerium ursprünglich beantragt habe, auf 980.000 Lei halbiert. Ihren Angaben zufolge decken die Mittel den rumänischen Pavillon im Village de la Francophonie während der XX. Ausgabe des Gipfels und werden von ARTEXIM verwaltet, das auch das Internationale George-Enescu-Festival organisiert.

Was Popescu über das Frankophonie-Geld sagt

Popescu argumentierte, Bolojan habe in derselben Sitzung rund 340.000 Euro für den rumänischen Pavillon und kulturelle Aktivitäten im Frankophonie-Dorf genehmigt, wo Dacian Cioloș seine Kandidatur für das Amt des Generalsekretärs der Organisation internationale de la Francophonie vorantreiben will. Er nannte die Genehmigung "Heuchelei" in einem von Digi24 zitierten Beitrag. Er schrieb, Rumänien sei seit 1866 Mitglied der ITU und ein neues Mandat sei "äußerst wichtig".

Wo die Zahlen stehen

Die Summen in dem Streit werden von jeder Seite unterschiedlich dargestellt. Bolojan sprach von fast 200.000 Euro, Popescu bezifferte die ursprüngliche Zuweisung auf 160.000 Euro, und die von ihm veröffentlichte Anlage weist eine Obergrenze von 860.000 Lei inklusive Mehrwertsteuer aus. Dogioius Darstellung nennt eine Frankophonie-Zuweisung von 980.000 Lei nach Bolojans Kürzung. Diese Zahlen wurden in den Artikeln nicht in Einklang gebracht, und es wird keine Grafik daraus erstellt.

Die Berichterstattung ist weiter offen

Die Artikel sagen nicht, ob die Finanzierung der ITU-Kandidatur erneut aufgegriffen wird oder ob die Frankophonie-Zuweisung weiter angefochten wird. Popescu nannte Radu Mihaiu und Ciprian Rus als Vorsitzende der Parlamentsausschüsse, die zu der Veranstaltung in Katar eingeladen wurden, und sagte, Senator Ciprian Rus und vier weitere Senatoren hätten bereits ihre Teilnahme bestätigt.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen