Makroökonomie · Bukarest
Rumäniens jährliche Inflation steigt im Mai auf 10,9 %, angetrieben durch Energie, Mieten und Treibstoff
Die jährliche Inflation in Rumänien erreichte im Mai 10,9 %, nach 10,7 % im April, und damit den höchsten Stand seit zwölf Monaten. Daten des Nationalen Instituts für Statistik zeigen, dass Energiepreise, Mieten und Treibstoff den Anstieg nach dem Auslaufen der Strompreisdeckel Mitte 2025 anführten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von G4Media.ro, Mediafax.ro, Digi24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Jahresinflation erreichte im Mai 2026 10,9 %, nach 10,7 % im April, und markiert damit den höchsten Stand seit zwölf Monaten – fast doppelt so hoch wie die Rate von 5,5 % im Mai 2025.
Dienstleistungen verzeichneten den höchsten Jahresanstieg unter den Hauptkategorien, wobei die Mieten im Jahresvergleich um 43,56 % in die Höhe schnellten.
Die Strompreise stiegen nach dem Ende des Preisdeckelungsprogramms um 55,49 %. Diesel verteuerte sich um 36,85 % und Benzin um 30,55 % im Vergleich zum Mai 2025.
Die Lebensmittelpreise insgesamt stiegen um 6,78 %, aber Kaffee verteuerte sich um 21,12 %, Eier um 14,12 % und Rindfleisch um 11,58 %. Kartoffeln fielen um 11,32 %, Mehl sank um 4,38 %.
Die Verbraucherpreise stiegen im Mai im Monatsvergleich um 0,58 %, angetrieben durch einen Sprung von 6,2 % bei Benzin und einem Anstieg von 3,2 % bei Telefongebühren.
Inflation erreicht 10,9 % – höchster Stand seit einem Jahr
Die jährliche Inflationsrate in Rumänien stieg im Mai 2026 auf 10,9 %, wie aus den am 12. Juni vom Nationalen Institut für Statistik (INS) veröffentlichten Daten hervorgeht. Dies ist der dritte Monat in Folge mit einem Anstieg und der höchste Wert seit zwölf Monaten. Damit hat sich die Rate gegenüber Mai 2025 (5,5 %) nahezu verdoppelt. Der EU-harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) lag im gleichen Zeitraum bei 9,7 %.
Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise im Mai um 0,58 %, der kumulierte Anstieg seit Jahresbeginn beträgt 3,7 %. Die durchschnittliche Inflationsrate der letzten zwölf Monate (Juni 2025–Mai 2026) im Vergleich zu den vorangegangenen zwölf Monaten lag bei 9,4 %.
„Im Mai 2026 erreichte die Jahresinflation die Schwelle von 10,9 %. Die höchsten Preisanstiege wurden bei Dienstleistungen mit 13,53 % verzeichnet, während die Preise für Nichtnahrungsmittel um 12,54 % und die Lebensmittelpreise um 6,78 % stiegen.“
Dienstleistungen mit 13,53 % Jahresanstieg an der Spitze
Dienstleistungen verzeichneten mit einem Anstieg von 13,53 % im Vergleich zum Mai 2025 den stärksten Vorjahresanstieg unter den Hauptkategorien und legten allein in einem Monat um 1,06 % zu. Mieten waren ein herausragender Bestandteil: Das INS meldete einen Anstieg der Mieten um 43,56 % im vergangenen Jahr.
Auch andere Dienstleistungen verzeichneten bemerkenswerte monatliche Sprünge. Die Telefongebühren stiegen im Mai um 3,2 %, während die Flugpreise im Vergleich zum April um 7,1 % fielen.
Energie- und Treibstoffkosten steigen nach Wegfall der Preisobergrenze stark an
Die Abschaffung des Strompreisstützungsprogramms im Juli 2025 wirkte sich weiterhin auf die Verbraucherrechnungen aus. Die Strompreise stiegen im Jahresvergleich um 55,49 %. Die Preise für Fernwärme stiegen um 10,70 %, während die Gaspreise im gleichen Zeitraum um 1,53 % anzogen.
Die Treibstoffkosten trugen wesentlich zur Gesamtinflation bei. Diesel war um 36,85 % teurer als ein Jahr zuvor, Benzin verteuerte sich um 30,55 %. Allein im Monat Mai stieg Benzin um 6,2 % und Diesel um 1,6 %.
- Strom
- 55.49 %
- Mieten
- 43.56 %
- Diesel
- 36.85 %
- Benzin
- 30.55 %
- Kaffee
- 21.12 %
- Eier
- 14.12 %
- Dienstleistungen (Durchschnitt)
- 13.53 %
- Nicht-Nahrungsmittel (Durchschnitt)
- 12.54 %
- Lebensmittel (Durchschnitt)
- 6.78 %
Daten aus dem Artikeltext
Lebensmittelpreise zeigen gemischte Trends
Die Lebensmittelpreise insgesamt stiegen um 6,78 % im Jahresvergleich, der niedrigste Wert unter den drei Hauptkategorien. Allerdings wichen die einzelnen Produkte stark voneinander ab. Kaffee verteuerte sich um 21,12 %, Eier um 14,12 % und Rindfleisch um 11,58 %. Auch andere Grundnahrungsmittel wurden teurer: Kuhmilch stieg um 11,98 %, Brot um 8,18 %, frischer Fisch um 7,83 %, Bier um 7,98 %, frisches Obst um 7,04 %, Geflügel um 6,88 %, Wein um 6,57 %, Speiseöl um 6,11 % und Hüttenkäse um 5,61 %.
Einige Lebensmittel wurden billiger. Kartoffeln fielen um 11,32 %, Maisgrieß um 5,27 %, Mehl um 4,38 %, getrocknete Bohnen und andere Hülsenfrüchte um 3,08 % und Zucker um 1,32 %. Butter verbilligte sich marginal um 0,11 %.
Kontext und Entwicklung
Der Mai-Wert setzt einen stetigen Anstieg fort. Im April 2026 lag die Inflation bei 10,7 %, und das Jahr begann mit deutlich niedrigeren Werten. Die Daten bestätigen einen anhaltenden Druck auf die Lebenshaltungskosten, insbesondere durch deregulierte Energiepreise und steigende Mieten. Der monatliche Anstieg von 0,58 % wurde hauptsächlich durch Treibstoffe und Kommunikationsdienstleistungen angetrieben, während die Gaspreise nach Inkrafttreten der Dringlichkeitsverordnung der Regierung Nr. 12/2026 um 2,3 % fielen und die Strompreise im Monatsvergleich leicht um 1,1 % nachgaben.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- G4Media.roBREAKING | Rata anuală a inflației a urcat în luna mai la 10,9%
- Mediafax.roRata anuală a inflației continuă să crească în luna mai. Ce arată ultimele date INS
- Digi24Inflația a ajuns la 10,9% în mai 2026, arată INS. Energia electrică, chiriile și motorina conduc topul scumpirilor din ultimul an
- adevarul.roInflația a urcat la 10,9% în luna mai. Energia electrică s-a scumpit cu 55% într-un an
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