Mannschaftssport · Varese
Rumänien holt vier Medaillen, darunter zwei Goldmedaillen und einen Europarekord, bei den Ruder-Europameisterschaften in Varese
Rumänische Ruderer gewannen am ersten Finaltag der Europameisterschaften im italienischen Varese zwei Goldmedaillen, eine Silbermedaille und eine Bronzemedaille. Simona Radiș und Adriana Adam stellten dabei im Zweier ohne Steuerfrau einen Europarekord auf.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von RFI, Stirile ProTV, adevarul.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Simona Radiș und Adriana Adam gewannen den Frauen-Zweier in Europarekordzeit von 6:49,04; Ștefan Berariu und Florin Lehaci holten den Männer-Zweier in 6:15,62.
Der Männer-Vierer holte Silber (5:44,13) hinter Großbritannien, und der Frauen-Doppelvierer erkämpfte Bronze (6:14,40), nachdem er drei Viertel des Rennens in Führung gelegen hatte.
Männer-Doppelzweier (4.), Frauen-Vierer (4. mit 0,26s Rückstand) und Männer-Doppelvierer (4. mit 0,24s Rückstand) verpassten das Podest nur knapp.
Die W8+-Mannschaft fuhr am Freitag in den Vorläufen 5:49,79 und unterbot damit den alten Meisterschaftsrekord um über 8 Sekunden sowie die Weltbestzeit – der Rekord kann jedoch nicht anerkannt werden.
- Frauen-Zweier (W2-)Radiș und Adam gewinnen Gold in 6:49,04 (Europarekord)
- Männer-Zweier (M2-)Berariu und Lehaci holen Gold in 6:15,62
- Männer-Vierer (M4-)Pleșescu, Nuțescu, Vatamaniuc, Tudosă Silber in 5:44,13
- Frauen-Doppelvierer (W4x)Dumitru, Ciotău, Moroșanu, Bălăucă Bronze in 6:14,40
Doppelgold aus den Zweiern
Der Frauen-Zweier ohne Steuerfrau mit Simona Radiș und Adriana Adam sah sich einem frühen Angriff der Konkurrentinnen ausgesetzt, konterte aber nach der 1000-Meter-Marke mit einer Demonstration von Kraft und perfekter Harmonie. Sie überquerten die Ziellinie in 6:49,04 Minuten, einem neuen Europarekord, mehr als sieben Sekunden vor Tschechien (6:56,11) und Italien (6:57,29). Es ist Radiș' neunter und Adams fünfter Europameistertitel. Im Männer-Zweier ohne Steuermann kontrollierten Ștefan Constantin Berariu und Florin Sorin Lehaci das Rennen von Anfang bis Ende und gewannen in 6:15,62. Litauen holte Silber (6:18,29) und Italien Bronze (6:18,78). Die rumänischen Mannschaften eröffneten den ersten Finaltag somit mit zwei Goldmedaillen in Folge in den Zweier-Wettbewerben.
Silber und Bronze im Vierer und Doppelvierer
Der Männer-Vierer ohne Steuermann mit Cosmin Iulian Pleșescu, Leontin Nuțescu, Andrei Vatamaniuc und Ciprian Tudosă startete stark, wurde aber nach 500 Metern von Großbritannien eingeholt. Die britische Mannschaft gab das Tempo vor, und obwohl Deutschland auf den letzten 500 Metern noch einmal angriff, erhöhte Tudosă die Schlagzahl und sicherte Rumänien in 5:44,13 Minuten Silber, nur 0,75 Sekunden hinter den Siegern (5:43,38). Im Frauen-Doppelvierer starteten Mariana-Laura Dumitru, Emanuela-Ioana Ciotău, Andrada-Maria Moroșanu und Iulia-Liliana Bălăucă furios und lagen zur Hälfte des Rennens in Führung. Die Schweiz, Großbritannien und Deutschland griffen in der zweiten Hälfte an, und Rumänien hielt bis zu den letzten 250 Metern die Spitze, bevor es von der Schweiz (6:12,17) und Deutschland (6:12,85) überholt wurde. Die rumänische Mannschaft wurde Dritte in 6:14,40 und sicherte sich Bronze.
Knapp am Podest vorbei – Entscheidungen im Hundertstelbereich
Drei weitere rumänische Boote wurden Vierte, zwei davon verpassten die Medaillenränge nur knapp. Im Männer-Doppelzweier kamen Andrei Lungu und Marian Florian Enache auf 6:10,56 Minuten, das Podest ging an Serbien (6:04,45), Spanien (6:06,22) und Kroatien (6:08,35). Der Frauen-Vierer ohne Steuerfrau (Manuela-Gabriela Lungu, Gabriela Tivodariu, Alexandra Ungureanu, Roxana Anghel) stoppte die Uhr bei 6:25,52, nur 0,26 Sekunden hinter der Bronzemedaille Russlands; Großbritannien gewann in 6:23,03 vor Deutschland (6:24,65). Der Männer-Doppelvierer (Mihăiță Vasile Țigănescu, Florin Bogdan Horodișteanu, Andrei Sebastian Cornea, Ioan Prundeanu) wurde Vierter in 5:40,64, nur 0,24 Sekunden hinter der Bronzemedaille Kroatiens (5:40,40); Deutschland holte Gold (5:37,21) vor Polen (5:38,24).
Europarekord im Frauen-Achter und Einer-Halbfinale
Am Freitag stellte der Frauen-Achter (W8+) mit Simona Radiș, Adriana Adam, Amalia Chelaru, Magdalena Rusu, Maria Lehaci, Ancuța Bodnar, Geanina Juncanariu, Cristina Drugă und Steuerfrau Victoria Petreanu im Vorlauf einen neuen Europarekord von 5:49,79 Minuten auf. Diese Zeit war mehr als acht Sekunden schneller als der vorherige Rekord von 5:58,13 Minuten, den die Niederlande 2025 aufgestellt hatten, und auch schneller als die Weltbestzeit (5:52,99), die Rumänien bei den Olympischen Spielen in Tokio 2020 aufgestellt hatte; Weltrekorde können jedoch bei kontinentalen Meisterschaften nicht anerkannt werden. Unterdessen qualifizierte sich Mihai Chiruță für das Finale im Männer-Einer, nachdem er den zweiten Halbfinallauf in 6:46,30 Minuten gewonnen hatte. Die U23-Weltmeisterin Bianca Ifteni belegte in ihrem Halbfinale im Frauen-Einer den fünften Platz (7:32,76) und wird im B-Finale rudern.
Ausblick auf Varese
Die Ruder-Europameisterschaften, die vom 30. Juli bis 2. August auf dem Varese-Becken stattfinden, enden am Sonntag mit den Finals im Männer- und Frauen-Achter. Im vergangenen Jahr bei derselben Veranstaltung in Plovdiv, Bulgarien, sammelte Rumänien sieben Medaillen (drei Gold, zwei Silber, zwei Bronze). Die Ruder-Weltmeisterschaften 2026 sollen später in diesem Monat in den Niederlanden stattfinden.
- Gold
- 2 Medaillen
- Silber
- 1 Medaillen
- Bronze
- 1 Medaillen
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- RFIRomânia a cucerit patru medalii la Campionatele Europenele de canotaj de la Varese
- Stirile ProTVRomânia a cucerit patru medalii, dintre care două de aur, în prima zi a finalelor Europenelor de canotaj de la Varese - Știrile ProTV
- adevarul.roRomânia, 4 medalii la CE de canotaj. S-a luat "aur" la dublu rame, fete și băieți
- Digi24Noi medalii pentru România la Europenele de Canotaj: argint pentru echipajul masculin de patru rame și bronz la patru vâsle feminin
- Simona Radiș
- Rumänische Ruderin, Goldmedaillengewinnerin im Frauen-Zweier (W2-) bei den Europameisterschaften 2026
- Adriana Adam
- Rumänische Ruderin, Goldmedaillengewinnerin im Frauen-Zweier (W2-) bei den Europameisterschaften 2026
- Ștefan Constantin Berariu
- Rumänischer Ruderer, Goldmedaillengewinner im Männer-Zweier (M2-) bei den Europameisterschaften 2026
- Florin Sorin Lehaci
- Rumänischer Ruderer, Goldmedaillengewinner im Männer-Zweier (M2-) bei den Europameisterschaften 2026
- Ciprian Tudosă
- Rumänischer Ruderer, Silbermedaillengewinner im Männer-Vierer (M4-) bei den Europameisterschaften 2026
- Andrei Lungu
- Rumänischer Ruderer, belegte den 4. Platz im Männer-Doppelzweier (M2x) bei den Europameisterschaften 2026
- Marian Florian Enache
- Rumänischer Ruderer, belegte den 4. Platz im Männer-Doppelzweier (M2x) bei den Europameisterschaften 2026
- Roxana Anghel
- Rumänische Ruderin, belegte den 4. Platz im Frauen-Vierer (W4-) bei den Europameisterschaften 2026
- Mihăiță Vasile Țigănescu
- Rumänischer Ruderer, belegte den 4. Platz im Männer-Doppelvierer (M4x) bei den Europameisterschaften 2026
- Florin Bogdan Horodișteanu
- Rumänischer Ruderer, belegte den 4. Platz im Männer-Doppelvierer (M4x) bei den Europameisterschaften 2026
- Andrei Sebastian Cornea
- Rumänischer Ruderer, belegte den 4. Platz im Männer-Doppelvierer (M4x) bei den Europameisterschaften 2026
- Ioan Prundeanu
- Rumänischer Ruderer, belegte den 4. Platz im Männer-Doppelvierer (M4x) bei den Europameisterschaften 2026
- Mihai Chiruță
- Rumänischer Ruderer, qualifizierte sich für das Finale im Männer-Einer bei den Europameisterschaften 2026
- Magdalena Rusu
- Rumänische Ruderin, Teil des Frauen-Achters, der einen Europarekord aufstellte
- Maria Lehaci
- Rumänische Ruderin, Teil des Frauen-Achters, der einen Europarekord aufstellte
- Ancuța Bodnar
- Rumänische Ruderin, Teil des Frauen-Achters, der einen Europarekord aufstellte
- Orte
- Amsterdam, Los Angeles, Luzern
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