
Nicușor Dan skizziert rumänische Verteidigungsausgaben und US-Bündnis in Fox-News-Gastbeitrag
Der rumänische Präsident Nicușor Dan hat in einem am 27. August 2026 veröffentlichten Gastbeitrag Pläne dargelegt, bis 2035 ein Verteidigungsausgabenziel von 5 % zu erreichen und US-Waffensysteme zu integrieren.
Rumänischer Appell an Washington
Der rumänische Präsident Nicușor Dan wandte sich in einem am 27. August 2026 auf der Fox-News-Website veröffentlichten Gastbeitrag an die amerikanische Öffentlichkeit und politische Führung. Dan, der Rumänien als einen der zuverlässigsten Verbündeten Washingtons darstellte, konzentrierte sich auf Lastenteilung, europäische Verteidigungsverantwortung und die Einsatzbereitschaft an der Frontlinie entlang des Schwarzen Meeres. Der Gastbeitrag präsentierte Rumäniens Verteidigungsverpflichtungen direkt den amerikanischen Wählern und politischen Entscheidungsträgern und griff gleichzeitig die von Donald Trump geäußerten Bedenken hinsichtlich der europäischen Militärausgaben auf. Dan erklärte, dass die Vereinigten Staaten jedes Recht hätten, von den europäischen Nationen zu erwarten, einen größeren Teil ihrer Verteidigungskosten zu tragen. Um diese Position zu untermauern, gab er eine klare Zusage hinsichtlich der Bereitschaft Rumäniens, seine Rolle auszubauen.
Rumänien bittet Amerika nicht um mehr. Rumänien bietet an, mehr zu tun.
Sicherheit an der Frontlinie am Schwarzen Meer
Dan betonte, dass die von Russland ausgehende Sicherheitsbedrohung für Rumänien eine aktive Realität und kein theoretisches Szenario sei. Der rumänische Luftraum sei in den letzten Monaten dutzende Male von russischen Drohnen verletzt worden, wobei Trümmer direkt auf rumänisches Gebiet fielen. Dan berief sich auf Berichte, wonach US-Geheimdienste davon ausgehen, dass Russland die Entschlossenheit der NATO durch begrenzte Aktionen gegen ein verbündetes Grenzland testen könnte. Er stellte fest, dass das Land den Konflikt seit Jahren entlang seiner Grenzen beobachte und die Risiken aus erster Hand erfahre. Dan argumentierte, dass die abschreckende Wirkung des Bündnisses immer zuerst an der Peripherie des Vertragsgebiets getestet werde, bevor sie den Kern des Bündnisses erreiche.
Für Rumänien ist nichts davon abstrakt. Wir befinden uns an der südöstlichen Flanke der NATO, am Schwarzen Meer, und von allen Verbündeten teilen wir die längste Grenze mit der Ukraine.
Strategische Partnerschaft und Beschaffung von US-Hardware
Der Gastbeitrag stellte fest, dass Rumänien zu den ersten Verbündeten gehörte, die während der US-Militäroperation Epic Fury schnellen, öffentlichen Zugang und Hilfe anboten. Dan entsandte kürzlich den nationalen Sicherheitsberater Rumäniens und den Generalstabschef nach Washington und zum NATO-Hauptquartier, um die Gespräche über die Sicherheit des Schwarzen Meeres und die gemeinsame Verantwortung fortzusetzen. Die Modernisierung der rumänischen Streitkräfte konzentriert sich auf US-Ausrüstung, darunter Patriot-Luftabwehrsysteme, HIMARS-Artillerie, F-16-Kampfflugzeuge und Abrams-Kampfpanzer. Rumänien hat in einer ersten Phase im Wert von 6,5 Milliarden Dollar 32 Mehrzweckkampfflugzeuge vom Typ F-35A vertraglich gebunden, wobei die ersten Flugzeugauslieferungen für 2030 bis 2031 geplant sind. Das F-35-Beschaffungspaket umfasst Triebwerke, Munition, Personalschulung und umfassende logistische Unterstützung. Dan beschrieb diese Anschaffungen nicht als einfache Einkaufsliste, sondern als strategische Entscheidung, die sicherstellt, dass rumänische und amerikanische Einheiten in jeder Krise sofort gemeinsam operieren können.
Die Partnerschaft zwischen Rumänien und den Vereinigten Staaten wurde für Momente wie diesen geschaffen. Ihre Stärke beruht auf zwei Elementen: Geografie und Zuverlässigkeit. Die Geografie haben wir uns nicht ausgesucht. Die Zuverlässigkeit haben wir uns verdient.
- Rumänien gewährt schnellen Zugang und Unterstützung für US-Operationen
- Erste Auslieferungen von 32 vertraglich gebundenen F-35A-Kampfjets
- Rumänien erreicht das NATO-Ziel von 5 % des BIP für Verteidigung und damit verbundene Ausgaben
Ausbau der Stützpunkte und NATO-Ausgabenvorgaben
Rumänien lenkt auch inländische Mittel in die dauerhafte Bündnisinfrastruktur entlang der Schwarzmeerküste. Die Regierung hat mehr als 2,5 Milliarden Euro für den Ausbau des Luftwaffenstützpunkts Mihail Kogălniceanu bereitgestellt und entwickelt die Einrichtung zu einem NATO-Hub, der bis zu 10.000 rumänische und alliierte Militärangehörige beherbergen kann. Darüber hinaus bekräftigte Dan Rumäniens Zusage, die auf dem NATO-Gipfel in Den Haag festgelegten Verteidigungsausgabenziele zu erfüllen. Nach diesem Plan strebt Rumänien an, bis 2035 5 % seines Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung und damit verbundene Ausgaben bereitzustellen. Das Ziel sieht mindestens 3,5 % des BIP für die Kernverteidigung und bis zu 1,5 % für Sicherheitsinfrastruktur, Resilienz und damit verbundene strategische Investitionen vor. Dan erklärte, Rumänien beabsichtige, seine Wertschätzung für die amerikanische Führung mit konkreten Haushaltszuweisungen zu untermauern.
- Kernverteidigung
- 3.5 % des BIP
- Infrastruktur und Resilienz
- 1.5 % des BIP


