Kurz gefasst
Zwei F-18-Kampfjets der spanischen Luft- und Weltraumstreitkräfte stiegen in der Nacht vom 16. auf den 17. Oktober vom Luftwaffenstützpunkt 57 Mihail Kogălniceanu auf und flogen Einsätze im Rahmen des Enhanced Air Policing, so das Ministerium.
Das Nationale Militärische Kommandozentrum verständigte die Generalinspektion für Notsituationen, und um 01:54 Uhr erreichte ein RO-Alert die Bewohner des Nordens des Kreises Tulcea. Das Ministerium meldete kein Eindringen in den nationalen Luftraum.
In der Nacht vom 9. auf den 10. Oktober wurden zwei RO-Alert-Nachrichten wegen eines Ziels etwa 20 Kilometer nördlich von Periprava verschickt. Ein RO-Alert erging am Donnerstag, dem 15. Oktober, auch an den Osten von Tulcea, nachdem eine Drohne nahe der Schlangeninsel erfasst worden war.
- Nacht vom 9. auf den 10. Oktober 2026Zwei RO-Alert-Nachrichten an den Norden des Kreises Tulcea wegen eines Ziels etwa 20 km nördlich von Periprava
- 15.10.RO-Alert an den Osten von Tulcea, nachdem eine Drohne nahe der Schlangeninsel über dem Schwarzen Meer erfasst wurde
- 17.10.RO-Alert an den Norden des Kreises Tulcea, nachdem das Radar ein Luftziel nahe der ukrainischen Grenze erfasst hat
Radarkontakt nahe der ukrainischen Grenze
Das rumänische Verteidigungsministerium (MApN) teilte mit, seine Radarüberwachung habe am Samstag, dem 17. Oktober, ein Luftziel erfasst, das sich über ukrainischem Gebiet in Richtung der rumänischen Grenze nördlich von Plauru im Kreis Tulcea bewegte. In der Nacht vom 16. auf den 17. Oktober stiegen nach Angaben des Ministeriums und rumänischer Medien zwei F-18-Kampfjets der spanischen Luft- und Weltraumstreitkräfte vom Luftwaffenstützpunkt 57 Mihail Kogălniceanu auf. Das Ministerium erklärte, die spanischen Maschinen flögen derzeit Einsätze im Rahmen des Enhanced Air Policing. Libertatea und G4Media verlegen den Start in jene Nacht, während Stirile ProTV das Ziel als Drohne bezeichnet; das Ministerium verwendet den weiter gefassten Begriff Luftziel.
Die Mitteilung beschreibt die Erfassung so:
„Am Samstag, dem 17. Oktober, erfasste das Radarüberwachungssystem des Verteidigungsministeriums ein Luftziel, das über ukrainischem Gebiet in Richtung der rumänischen Grenze nördlich von Plauru im Kreis Tulcea flog.“
Alarm und Luftraum
Um 01:54 Uhr verständigte das Nationale Militärische Kommandozentrum die Generalinspektion für Notsituationen, die eine RO-Alert-Nachricht an die Bewohner des Nordens des Kreises Tulcea auslöste. Mediafax berichtet, die Nachricht habe die Telefone zu diesem Zeitpunkt erreicht. Die Angaben zum Ende der Warnung gehen auseinander: Drei Medien nennen 02:30 Uhr, während Libertatea 00:10 Uhr angibt – eine Zeit, die vor der Nachricht um 01:54 Uhr liegt. Das Ministerium teilte mit, es sei kein Eindringen in den nationalen Luftraum gemeldet worden.
Frühere Alarme in Tulcea und vor der Küste
Am Donnerstagmorgen, dem 15. Oktober, erhielten Bewohner des östlichen Kreises Tulcea einen RO-Alert, nachdem eine Drohne nahe der Schlangeninsel über dem Schwarzen Meer erfasst worden war. Das Ministerium bestätigte damals, dass der nationale Luftraum nicht verletzt worden sei. Libertatea berichtet zudem, eine Drohne sei in der Nacht vom 14. auf den 15. Oktober über den Hoheitsgewässern vor Sulina in den rumänischen Luftraum eingedrungen, und rumänische Kampfjets sowie spanische Maschinen unter NATO-Kommando seien aufgestiegen. Bewohner des Nordens und des Ostens des Kreises Tulcea wurden in jener Episode über das RO-Alert-System gewarnt.
Seit Ende September
Mediafax berichtet, Ende September seien spanische F-18 in zwei aufeinanderfolgenden Nächten aufgestiegen, nachdem Ziele nahe der Grenze erfasst worden seien, darunter nördlich von Isaccea. In der Nacht vom 9. auf den 10. Oktober erhielten Bewohner des Nordens des Kreises Tulcea zwei RO-Alert-Nachrichten wegen eines Ziels etwa 20 Kilometer nördlich von Periprava. Mediafax bezeichnet den Alarm vom 17. Oktober als den jüngsten mehrerer ähnlicher Vorfälle in der Norddobrudscha.