
Rumänien gewinnt sechs Goldmedaillen am letzten Tag der Europameisterschaften im Rudern in Varese
Rumänien sammelte am letzten Tag der Europameisterschaften im Rudern in Varese, Italien, sechs Goldmedaillen ein, fegte sowohl die beiden Achter als auch die beiden Mixed-Wettbewerbe und beendete die Meisterschaft mit insgesamt acht Medaillen.
Rumänien machte den letzten Tag der Europameisterschaften im Rudern 2026 in Varese zu einem beinahe vollständigen Triumphzug, gewann alle vier am Sonntag bestrittenen Finals und beendete die Regatta mit sechs Goldmedaillen. Diese Ausbeute, ergänzt durch zwei Goldmedaillen vom Samstag sowie eine Silber- und eine Bronzemedaille, bescherte dem rumänischen Team acht Podestplätze und unterstrich seine Stärke in den Riemen- und Skull-Disziplinen.
Grundstein am Samstag
Der Goldrausch begann am Samstag, als Simona Radiș und Adriana Adam den Zweier ohne Steuerfrau der Frauen gewannen und Ștefan Berariu und Florin Lehaci den Zweier ohne Steuermann der Männer. Diese Siege wurden von einer Silber- und einer Bronzemedaille begleitet, wobei die genauen Wettbewerbe für diese Medaillen in den unmittelbaren Nachberichten nicht näher ausgeführt wurden.
Männer-Achter schreibt Geschichte
Das Programm am Sonntag begann mit dem Achter der Männer, bei dem die rumänische Crew mit Claudiu Neamțu, Mateus-Simion Cozminciuc, Mugurel Vasile Semciuc, Andrei Mândrilă, Constantin Adam, Sergiu Vasile Bejan, Florin Arteni, Fabrizio-Alexandru Scripcariu und Steuerfrau Rucsandra-Ioana Bucșa eine Zeit von 5:25,95 Minuten fuhr. Sie setzten sich in der Schlussphase gegen Deutschland ab und gewannen mit fast drei Sekunden Vorsprung, Dritter wurde Italien in 5:31,74 Minuten. Es war Rumäniens erster Europameistertitel im Achter der Männer.
Frauen-Achter dominiert von Beginn an
Wenige Minuten später lieferte der Achter der Frauen eine noch überzeugendere Vorstellung ab. Cristina Drugă, Geanina Dumitrița Juncănariu, Ancuța Bodnar, Maria Lehaci, Maria Magdalena Rusu, Amalia Chelaru, Adriana Adam, Simona Radiș und Steuerfrau Victoria Ștefania Petreanu führten vom ersten Schlag an und überquerten die Ziellinie in 5:56,14 Minuten. Großbritannien gewann Silber in 6:01,57 Minuten und Italien Bronze in 6:03,65 Minuten.
Mixed-Wettbewerbe vervollständigen den Triumph
Der Mixed-Doppelzweier, der zum ersten Mal im Programm der Europameisterschaften stand, ging an Marian Enache und Iulia Bălăucă. Sie besiegten Deutschland mit klarem Wasserabstand. Der Mixed-Achter schloss den Tag ab: Magdalena Rusu, Maria Lehaci, Ancuța Bodnar, Florin Lehaci, Andrei Vatamaniuc, Leontin Nuțescu, Ștefan Berariu, Amalia Chelaru und Steuerfrau Victoria Petreanu gewannen überzeugend, erneut vor Deutschland.
Weitere rumänische Ergebnisse
Im Einer der Männer belegte Mihai Chiruță nach einem starken Schlussspurt den vierten Platz. Bianca Ifteni wurde im B-Finale des Einer der Frauen in 8:13,79 Minuten Zweite hinter der Dänin Frida Sanggaard Nielsen (8:07,64 Minuten), was ihr den achten Gesamtrang einbrachte. Para-Ruderer Cristian Alexandru wurde Fünfter in seinem B-Finale.
Hitzeverzögerung und Endabrechnung
Die Rennen am Sonntag wurden aufgrund hoher Temperaturen auf der Strecke in Varese um mehrere Stunden verschoben. Einmal gestartet, zeigten die rumänischen Crews keine Anzeichen von Unbehagen. Die endgültige Bilanz von sechs Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille machte die Ausgabe 2026 zur erfolgreichsten Europameisterschaft des Landes in jüngster Erinnerung.
- Gold
- 6 Medaillen
- Silber
- 1 Medaillen
- Bronze
- 1 Medaillen


