Guardia Civil verhaftet sechs Motorradfahrer, nachdem eine 25-köpfige Gruppe Wheelies macht und die A-7 bei Valencia blockiert
Die spanische Polizei nahm sechs Personen fest, zwei davon minderjährig, nachdem eine Gruppe von etwa 25 Motorrädern gefährlich auf der A-7 fuhr, was eine Verfolgungsjagd auslöste, bei der ein Beamter leicht verletzt wurde.
Notrufe und Chaos auf der Autobahn
Am Samstagabend gegen 18:00 Uhr gingen beim Notruf 112 mehrere Anrufe von Autofahrern ein, die eine Gruppe von rund 25 Motorrädern meldeten, die meisten ohne Kennzeichen, wie sie auf der A-7 nahe Torrent rücksichtslos fuhren. Die Fahrer machten Wheelies („Caballitos“) und hielten den übrigen Verkehr absichtlich auf, was nach Angaben der Behörden ein schweres Unfallrisiko darstellte.
Abfangen und Beamter angefahren
Die Verkehrsleitzentrale der Guardia Civil koordinierte schnell ein Eingreifen mit dem Verkehrsmanagementzentrum Valencia. Streifenwagen fingen die Gruppe gegen 18:20 Uhr auf der CV-35 in L’Eliana ab. Als die Fahrer aufgefordert wurden anzuhalten, ignorierten sie die Anweisungen, und ein Mitglied der Gruppe fuhr auf die Beamten zu. Ein Leutnant wurde getroffen und erlitt leichte Verletzungen, und ein Streifenwagen wurde so schwer beschädigt, dass er außer Dienst gestellt werden musste. Ein junger Mann, ein französischer Staatsangehöriger, wurde noch am Tatort festgenommen.
Suche und Festnahmen in einem Industriegebiet
Mit Unterstützung des Valencianischen Kommandos führte eine großangelegte Suche die Polizei zu einem Industriegebiet in Lliria. Dort erwischten sie mehrere Fahrer, die versuchten, die Motorräder in einen Transporter zu laden, um zu fliehen. Fünf weitere Personen wurden festgenommen, darunter ein 16-jähriger Minderjähriger. Separ davon hielt eine Streife einen 12-jährigen Jungen an, der ebenfalls Teil der Gruppe war und ein Motorrad fuhr; er wurde seinen Eltern übergeben.
Rechtliche Anklagen
Die Ermittler bereiten Anklagen wegen rücksichtslosen Fahrens, Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens unter Drogeneinfluss und Bildung einer kriminellen Vereinigung vor. Die schwersten Strafen könnten zu Haftstrafen von sechs Monaten bis zu zwei Jahren und Fahrverboten von einem bis zu sechs Jahren führen.


