
Hansa Rostock kämpft zweimal nach Zwei-Tore-Rückstand zurück und erkämpft 3:3 gegen Waldhof Mannheim
Hansa Rostock lag im ersten Heimspiel der 3. Liga-Saison zweimal mit zwei Toren zurück, kämpfte sich aber zurück und erkämpfte ein 3:3-Unentschieden gegen den SV Waldhof Mannheim, der die Chance verpasste, den zweiten Sieg im zweiten Spiel zu holen.
Spielübersicht
Hansa Rostock eröffnete ihre Heimkampagne in der 3. Liga mit einem 3:3-Unentschieden gegen den SV Waldhof Mannheim und rettete einen Punkt, nachdem sie zweimal mit zwei Toren zurückgelegen hatte. Die Gäste, die am Eröffnungswochenende den abgestiegenen Fortuna Düsseldorf mit 2:1 besiegten, verpassten die Chance, die Saison mit zwei Siegen zu starten. Rostock kam nach einem 3:2-Sieg bei der TSG Hoffenheim II und hat nun vier Punkte nach zwei Spieltagen, die gleiche Anzahl wie in der Vorsaison zu diesem Zeitpunkt. Die Mannschaft von Trainer Daniel Brinkmann zeigte Widerstandsfähigkeit, aber defensive Schwächen auf der linken Seite erwiesen sich als kostspielig.
Mannheims frühe Dominanz
Der Plan für Rostock war es, den Schwung aus dem Auftaktsieg bei Hoffenheim II mitzunehmen. Stattdessen gerieten sie in der siebten Minute in Rückstand, als der notgedrungen als Linksverteidiger eingesetzte Maximilian Krauß, ein Offensivspieler, der auf der linken Abwehrseite aushalf, Jid Okeke zu viel Zeit und Raum für eine Flanke in den Strafraum ließ. Krauß hatte die Hände auf dem Rücken verschränkt, um ein illegales Handspiel zu vermeiden, ließ Okeke aber die Freiheit, sein Ziel auszuwählen. Julian Ulbricht stieg am höchsten und köpfte aus zentraler Position ein. Die ZEIT listet das Tor in der sechsten Minute. Es war dieselbe Okeke-zu-Ulbricht-Kombination, die bereits in der Vorwoche ein Tor gegen Düsseldorf erzielt hatte.
Ulbricht, ein gebürtiger Hamburger, stand vor der Hansa-Fankurve mit den Händen an den Ohren und erntete Pfiffe und Beschimpfungen von den Heimfans. Schiedsrichter Felix Weller aus Siegen erteilte eine Verwarnung. Rostock tat sich schwer, zu reagieren. Lennemann vergab eine klare Chance in der 27. Minute, als Mannheims Torhüter Jan Niemann klärte. Wenig später machte es Andreas Voglsammer, der Doppeltorschütze aus Rostocks Auftaktspiel, dem Gastspieler Maximilian Thalhammer zu leicht, und auch Jonas Dirkner zögerte zu lange. Thalhammer legte auf Julian Rieckmann auf, der in der 29. Minute zum 2:0 traf. Voglsammer machte dies mit einem Weitschuss in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit wieder gut und verkürzte auf 2:1 zur Pause.
Zweite Halbzeit: Zusammenbruch und Erholung
Ein feiner Pass von Kushtrim Asallari brachte Lovis Bierschenk gleich nach dem Wiederanpfiff in Szene, und der 21-Jährige überwand Rostocks Torhüter Luca Unbehaun zum 3:1 in der 50. Minute und stellte Mannheims Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Rostock ließ sich nicht erschüttern. Lennemann traf fünf Minuten später aus kurzer Distanz zum 3:2. Voglsammer traf dann in der 60. Minute mit einem Freistoß die Latte, bevor Florian Carstens, ein ehemaliger Profi des FC St. Pauli, in der 76. Minute nach einer Ecke per Kopf den Ausgleich erzielte.
- Ulbricht köpft Mannheim nach Okeke-Flanke in Führung (0:1)
- Rieckmann erhöht Mannheims Führung nach Thalhammer-Vorlage (0:2)
- Voglsammer verkürzt für Rostock mit Weitschuss (1:2)
- Bierschenk stellt Zwei-Tore-Vorsprung nach Asallari-Pass wieder her (1:3)
- Lennemann trifft aus kurzer Distanz (2:3)
- Carstens köpft Ausgleich nach Ecke (3:3)
Alle drei Rostocker Tore fielen nach Standardsituationen. Hansa drängte in der Schlussphase auf den Siegtreffer, fand aber kein viertes Tor, und die Partie endete unentschieden.
Saisonkontext
Nach zwei Spieltagen hat Rostock vier Punkte, was der gleichen Anzahl wie in der Vorsaison zum gleichen Zeitpunkt entspricht, als ein 1:0-Heimsieg gegen Mannheim am zweiten Spieltag die gleiche Punktzahl brachte. Auch Mannheim hat vier Punkte aus einem Sieg und einem Unentschieden.


