Faber kündigte in der Woche vor dem 21. Oktober 2026 an, ihr Werk in Großbritannien in keiner Form mehr auszuliefern – eine Entscheidung im Einvernehmen mit Rooney. Händler können vorhandene Bestände verkaufen, aber keine neuen Exemplare bestellen.
Der New Statesman veröffentlichte den Brief am 21. Oktober 2026. Der Irish Independent zählt 142 Unterzeichner, ANSA nennt 160, BFMTV spricht von fast 160 – darunter Anne Carson und Annie Ernaux.
Die Gruppe wurde im Juli 2025 als terroristische Organisation eingestuft. Laut ANSA wird der Terrorism Act so angewendet, dass Unterstützer – auch solche, die Protestschilder hochhalten – mit Anklage und Gefängnis rechnen müssen.
ANSA berichtet von mehr als 3.000 festgenommenen friedlichen Demonstranten in den vergangenen Monaten, BFMTV nennt unter Berufung auf Defend Our Juries mehr als 3.700 Menschen, die seit dem Verbot bei Solidaritätsprotesten in Gewahrsam genommen wurden.
Faber, Sally Rooneys Verlag, kündigte in der Woche vor dem 21. Oktober 2026 an, ihr Werk in Großbritannien in keiner Form mehr auszuliefern. Der Entscheidung vorausgegangen war ihre öffentliche Unterstützung für Palestine Action, eine Gruppe, die die britische Regierung im Juli 2025 unter Premierminister Starmer als terroristische Organisation eingestuft hatte. Rooney hatte im August 2025 in einem Gastbeitrag in der Irish Times erklärt, sie wolle Tantiemen aus ihren Büchern und den Fernsehadaptionen an die Gruppe spenden. Faber erklärte, die geltende britische Rechtslage erlaube es nicht, ihre britischen Einnahmen an Rooney weiterzuleiten, und es wäre unvertretbar, ihre Bücher zu verkaufen, ohne sie zu bezahlen. Der Verlag traf die Entscheidung im Einvernehmen mit Rooney. Die Bücher sind nicht förmlich verboten, sodass Läden bereits vorrätige Exemplare weiterhin verkaufen können; neue Bestellungen bei Faber sind Händlern jedoch nicht möglich.
Am 21. Oktober 2026 veröffentlichte der New Statesman einen offenen Brief mit der Feststellung: „Sally Rooney ist eine Schriftstellerin, keine Terroristin.“ Die Zahl der Unterzeichner hängt vom Medium ab: Der Irish Independent berichtet von 142, ANSA nennt 160, BFMTV spricht von fast 160. Zu den Namen zählen die Nobelpreisträgerinnen für Literatur Anne Carson und Annie Ernaux sowie laut TheJournal.ie auch JM Coetzee. Weitere Unterzeichner sind Julian Barnes, Arundhati Roy, Colm Tóibín, Tilda Swinton, Jonathan Glazer, Gary Lineker, Jeremy Corbyn und die irische Sängerin CMAT. Auch Paul Mescal und Daisy Edgar-Jones, die Hauptdarsteller der Verfilmung von „Normal People“, haben unterschrieben. Der Brief bezeichnet den Rückzug ihrer Bücher als Angriff auf die Meinungsfreiheit und drängt die Regierung, die Gesetzgebung zu ändern.
Daten aus dem Artikeltext
Laut ANSA wird der Terrorism Act so weit gefasst angewendet, dass jeder, der eine verbotene Organisation unterstützt – etwa durch Finanzierung oder durch das Hochhalten eines Schildes gegen ihr Verbot – mit Terrorismusvorwürfen und Gefängnis rechnen muss. ANSA berichtet von mehr als 3.000 festgenommenen friedlichen Demonstranten in London und anderswo in den vergangenen Monaten, darunter ältere und behinderte Menschen sowie Kirchenvertreter, denen allein das Zeigen von Solidaritätsslogans für Palestine Action vorgeworfen wurde. BFMTV nennt unter Berufung auf die Gruppe Defend Our Juries mehr als 3.700 Menschen, die seit dem Verbot bei Solidaritätsprotesten in Gewahrsam genommen wurden. Die beiden Zahlen weichen voneinander ab und werden in der Berichterstattung nicht in Einklang gebracht. In der Fragestunde des Unterhauses am Mittwoch forderte laut ANSA ein nordirischer Abgeordneter den neuen Labour-Premierminister Andy Burnham zum Handeln auf.
In einer Erklärung erklärte Rooney, der weitere Verkauf ihrer Werke könne eine schwere Straftat darstellen – nachdem sie zuvor angekündigt hatte, ihre Einnahmen zur Unterstützung der Gruppe einzusetzen. Sie habe versucht, offen über ihre Ansichten zu sprechen, und sei bereit, die Konsequenzen zu tragen.
„Ich habe alles unternommen, um der Öffentlichkeit gegenüber ehrlich über meine Überzeugungen und Absichten zu sein, und ich bin vollauf bereit, die Konsequenzen zu tragen.“
Sie ist nicht Gegenstand eines förmlichen Verbots, doch der Stopp der Neuauslieferung bleibt bestehen, während die Unterzeichner des Briefes die Regierung drängen, das Gesetz zu ändern.
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Pollar unterstützenKunst & Bücher · London
Der Verlag Faber liefert Sally Rooneys Bücher in Großbritannien nicht mehr aus – wegen ihrer Unterstützung für Palestine Action. Ein offener Brief mit mehr als 140 Unterzeichnern aus der Kultur bezeichnet den Schritt als Zensur und fordert die Regierung auf, das Anti-Terror-Gesetz zu ändern.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Irish Independent, The Telegraph, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht .