
Portugal kehrt nach WM-Aus zurück, Ronaldo entzieht sich, Martínez geht, Jesus wartet in den Startlöchern
Die portugiesische Mannschaft landete am frühen Mittwochmorgen in Lissabon nach einer Achtelfinal-Niederlage gegen Spanien. Cristiano Ronaldo verließ den Flughafen unbemerkt von den Fans, während der Verband den Abgang von Roberto Martínez bestätigte und auf Jorge Jesus als wahrscheinlichen Nachfolger verwies.
Eine verhaltene Rückkehr
Die portugiesische Nationalmannschaft landete am Mittwoch um 06:22 Uhr am Flughafen Lissabon-Humberto Delgado, 26 Tage nachdem sie mit Hoffnungen auf WM-Ruhm abgereist war. Rund 50 Anhänger versammelten sich, um das Team zu begrüßen, doch die Stimmung war gedämpft nach dem Achtelfinal-Aus gegen Spanien. Nur eine Handvoll Spieler, darunter Vitinha, Bruno Fernandes und Nuno Mendes, blieben für Autogramme und Fotos stehen. FPF-Präsident Pedro Proença war der Erste, der herauskam, und sagte Journalisten, die Kampagne sei „weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben“.
Ronaldos leiser Abgang
Cristiano Ronaldo, der mit 41 Jahren in fünf Spielen drei Tore erzielte, reiste mit dem Team aus Dallas, wurde aber von den Fans nicht gesehen. Er verließ den Flughafen sofort mit einem Privatjet und mied den öffentlichen Empfang. Neun andere Spieler, darunter Rúben Dias, Bernardo Silva und João Félix, hatten das Camp in den Vereinigten Staaten bereits vor dem Flug verlassen. Der Kapitän lässt seine internationale Zukunft offen und sagte, er werde keine übereilten Entscheidungen treffen.
Trainerwechsel bestätigt
Der portugiesische Fußballverband bestätigte den Abgang von Cheftrainer Roberto Martínez, der dreieinhalb Jahre im Amt war. Sein Vertrag war an den WM-Erfolg geknüpft, und das frühe Aus löste den Abgang aus. Proença räumte die Notwendigkeit einer schnellen Reaktion ein.
Wir haben dieser technischen Leitung jede Bedingung gegeben. Jetzt liegt es an uns, so schnell wie möglich zu reagieren.
Die Suche nach einem Nachfolger
Jorge Jesus, der 71-jährige ehemalige Trainer von Benfica und Al Nassr, ist der führende Kandidat, um Martínez zu ersetzen. Proença skizzierte das gewünschte Profil.
Das Profil des neuen Trainers muss jemand sein, der den portugiesischen Fußball sehr gut kennt, der sich mit dieser Siegerdynamik des FPF identifiziert.
Er erwartet Neuigkeiten bis Ende der Woche. Ronaldo lehnte eine Stellungnahme zur Trainerentscheidung ab und erklärte, dies sei eine Angelegenheit des Verbandes.
- Portugal verliert 0:1 gegen Spanien und scheidet aus der WM 2026 aus.
- Team trifft am Flughafen Lissabon ein; Ronaldo reist separat mit einem Privatjet ab.
- FPF bestätigt den Abgang von Cheftrainer Roberto Martínez.
- Pedro Proença erwartet, einen neuen Trainer zu benennen, mit Jorge Jesus als Spitzenkandidaten.


