
Rumäniens Flugsicherungszertifikat von Gericht ausgesetzt, CSAT berät über mögliche Luftraumschließung
Eine Entscheidung des Bukarester Gerichts, das Flugsicherungszertifikat von ROMATSA auszusetzen, könnte den rumänischen und moldauischen Luftraum schließen und bis zu 2.000 Flüge täglich betreffen. Der Oberste Verteidigungsrat tritt heute zusammen.
Die Gerichtsentscheidung
Am 27. Februar 2026 setzte das Bukarester Berufungsgericht das Flugsicherungszertifikat von ROMATSA für einen Kalendermonat aus. Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig, wurde nicht begründet und wurde angefochten. ROMATSA erklärte am 6. März, dass die Entscheidung bis zur Rechtskraft keine rechtlichen Wirkungen entfalte.
Die Entscheidung ist nicht endgültig. Sie kann innerhalb von 5 Tagen nach offizieller Mitteilung angefochten werden. Bis zur Rechtskraft entfaltet die Entscheidung keine rechtlichen Wirkungen.
Mögliche Auswirkungen
Wenn alle Rechtsmittel ausgeschöpft sind und EUROCONTROL gezwungen ist, die Maßnahme durchzusetzen, würde der rumänische Luftraum geschlossen. Dies würde auch den moldauischen Luftraum betreffen, da beide gemeinsam verwaltet werden. EUROCONTROL teilte HotNews mit, dass fast 2.000 internationale Flüge pro Tag gestrichen würden und sowohl zivile als auch militärische Flüge betroffen wären.
- Das Bukarester Berufungsgericht setzt das ROMATSA-Zertifikat für einen Monat aus.
- ROMATSA erklärt, die Entscheidung sei nicht rechtskräftig und habe keine rechtliche Wirkung; legt Berufung ein.
- Justizinspektion leitet Prüfung ein; CSAT tagt zur Luftraumschließungsgefahr.
Institutionelle Reaktion
Die Justizinspektion leitete am 29. Juni von Amts wegen eine Prüfung der Umstände des Urteils ein. Am selben Tag berief Präsident Nicușor Dan den Obersten Rat für Landesverteidigung (CSAT) ein und setzte den Fall ROMATSA als dringende Angelegenheit der nationalen Sicherheit auf die Tagesordnung.
Nach Informationen im öffentlichen Raum über eine Gerichtsentscheidung zur Aussetzung des Flugsicherungszertifikats von ROMATSA und deren Auswirkungen hat die Justizinspektion von Amts wegen Vorprüfungen nach dem Gesetz eingeleitet.
Hintergrund des Falles
Die Aussetzung geht auf eine Diskriminierungsklage von sieben Fluglotsen gegen ROMATSA wegen der Arbeitsbedingungen zurück. Die Richterin, die das Urteil fällte, ist Liliana-Cătălina Alexe. ROMATSA hat betont, dass der Betrieb normal weiterläuft und das Zertifikat während des laufenden Rechtsmittelverfahrens gültig bleibt.


