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Kurz gefasst

  • Die LVV ordnete am 6. Oktober an, die Umweltarbeiten in Muhos und Otanmäki einzustellen; am 14. Oktober teilte Google der Behörde mit, dass die Arbeiten an beiden Standorten gestoppt seien.

  • Naturschützer schätzen, dass in Muhos 250.000 und in Otanmäki 150.000 Bäume gefällt wurden; diese Zahlen sind keine amtliche Zählung.

  • Die erforderlichen Umweltverträglichkeitsprüfungen waren laut der Anordnung der Behörde nicht abgeschlossen, als die Rodung an den beiden Standorten begann.

  • Google kündigte im September an, innerhalb von zwei Jahren 13 Milliarden Euro in Finnland zu investieren, darunter 145 geplante Rechenzentren im ganzen Land.

Muhos
Muhos, Kajaani · Finnland
Wie es dazu kam
  1. September 2026Google kündigt an, innerhalb von zwei Jahren 13 Milliarden Euro in Finnland zu investieren
  2. 6.10.Die LVV ordnet an, dass Tuike Finland die Umweltarbeiten an beiden Standorten einstellt
  3. 14.10.Google teilt der Behörde mit, dass die Arbeiten an beiden Standorten gestoppt wurden

Wald gerodet, bevor die Umweltprüfungen abgeschlossen waren

Die finnische Google-Tochter Tuike Finland hat an zwei Standorten im Norden Finnlands Wald gerodet, um Platz für KI-Rechenzentren zu schaffen, obwohl die erforderlichen Umweltverträglichkeitsprüfungen noch nicht abgeschlossen waren. Die Lizenz- und Aufsichtsbehörde LVV ordnete am 6. Oktober an, alle umweltrelevanten Arbeiten an beiden Standorten einzustellen. Google teilte der Behörde am 14. Oktober mit, dass die Arbeiten an beiden Standorten gestoppt worden seien. In Muhos wurden rund 330 Hektar Wald abgeholzt, stellenweise wurde auch der Oberboden abgetragen. Satelliten- und Drohnenaufnahmen zeigen kahlen Boden, wo zuvor dichter Wald stand.

Baumverluste und Sorgen um das Wasser

Mari Annala vom Finnischen Naturschutzverband schätzt, dass in Muhos rund 250.000 Bäume und in Otanmäki bei Kajaani rund 150.000 Bäume gefällt wurden. Die Summe von rund 400.000 Bäumen ist eine eigene Schätzung der Naturschützer, keine amtliche Zählung. Die Berliner Zeitung beziffert die gesamte Rodungsfläche auf etwa 530 Hektar. Annala beschrieb die Szene anhand von Drohnenaufnahmen des ehemaligen Waldes.

„Es hört nicht auf. Es geht immer weiter.“

Mari Annala

Anwohner berichten, dass braunes Wasser von der Fläche in einen Bach fließt, der den Oulujoki speist. Es gibt Hinweise auf mögliche Gewässerschäden, und die Aufsichtsbehörde hat die Polizei eingeschaltet. Nach Angaben von Umweltorganisationen, die von H Kathimerini zitiert werden, kann Holz aus den beiden Gebieten nicht an Holzverarbeitungsbetriebe verkauft werden, weil die Abholzung illegal erfolgte.

Geschätzte Zahl der gefällten Bäume nach StandortBäume
Muhos250.000
Otanmäki150.000
Muhos
250000 Bäume
Otanmäki
150000 Bäume

Daten aus dem Artikeltext

Eine Investition von 13 Milliarden Euro

Google kündigte im September an, innerhalb von zwei Jahren 13 Milliarden Euro in Finnland investieren zu wollen – für Rechenzentren, Energieprojekte und andere Infrastruktur. Das Unternehmen bezeichnet dies als seine größte Einzelinvestition in Europa. In Finnland befinden sich derzeit 145 neue Rechenzentren in verschiedenen Planungsphasen; das kühle Klima, die Verfügbarkeit von Flächen und die geopolitische Stabilität gelten als Standortvorteile. Die Regierung von Ministerpräsident Petteri Orpo begrüßte den Plan und erwartet Wirtschaftswachstum, Arbeitsplätze und zusätzliche Steuereinnahmen. Orpo hat erklärt, die Anwerbung von Investitionen sei eine „oberste Priorität“ für das Land.

Empörung und Kritik von Donald Trump

Die Rodungen haben große Empörung und eine nationale Debatte darüber ausgelöst, welche Rolle Finnland im globalen Wettlauf um den Bau von Rechenzentren für KI spielen soll. Googles Finnland-Chef Antti Järvinen entschuldigte sich in der Woche des 12. Oktober für die Waldrodungen. Er sagte, das Unternehmen habe nach „dem besten Verständnis der Rechtslage gehandelt, das wir damals hatten“. Donald Trump hat das Projekt kritisiert und erklärt, er würde es vorziehen, die Rechenzentren in den Vereinigten Staaten zu bauen; öffentlich forderte er Google auf, die Pläne zu überdenken.

Was die Quellen offenlassen

Eine offizielle Zahl der gefällten Bäume wurde nicht veröffentlicht; Guardian und TVP Info stützen sich beide auf die Schätzungen der Naturschützer. Die Berliner Zeitung nennt eine Gesamtfläche von etwa 530 Hektar, während Guardian und TVP Info allein die Rodung in Muhos mit 330 Hektar angeben. Die Quellen berichten, dass die Polizei eingeschaltet wurde, doch keiner der Artikel nennt das Ergebnis etwaiger Ermittlungen.

Dieser Artikel gehört zu einem Strang

KI: Fähigkeiten, Regulierung, Arbeit

Was sich seit diesem Eintrag geändert hat:

  1. 22.10Finnland stoppte zwei Google-Rechenzentrumsstandorte, nachdem etwa 400.000 Bäume vor Umweltverträglichkeitsprüfungen gefällt wurden
  2. 22.10Verlage und Werbetreibende weiteten den Meta-Appell auf Wettbewerbsbehörden aus und verwiesen auf den Starttermin am 30. Oktober
  3. 22.10Anthropics Börsengang Mitte November steht weiterhin an, während andere Tech-Börsengänge schwächeln
Strang öffnen

Weiter in der heutigen Ausgabe

PHP-Lücke führt zu weltweiten Website-Abschaltungen und Patch-WelleRegierungen, Banken und Unternehmen von Japan bis zu den Niederlanden haben Websites offline genommen oder Dienste ausgesetzt, nachdem am 20. Oktober zwei PHP-Schwachstellen bekannt wurden.KI & Tech · vor 53 Min.
Heutiger BriefPutin bietet nach Freilassung von US-Gefangenem Ukraine-Gespräche im November anLive · 5 ThemenFrankreich: Sicherheitsmaßnahmen vor Protesten

Quellen und Kontext

  • Berliner Zeitungvor 1 Std.Google: 400.000 Bäume für KI-Rechenzentren in Finnland gefällt - Umweltalarm
  • TVP Infovor 2 Std.Finnen wütend. Viertelmillion Bäume für Google-Rechenzentrum gefälltFinowie wściekli. Wycięto ćwierć miliona drzew pod centrum danych Google · Original auf Polnisch
  • H Kαθημερινήvor 3 Std.Finnland: Google hat illegal 400.000 Bäume für den Bau von Rechenzentren gefälltΦινλανδία: Η Google έκοψε παράνομα 400.000 δέντρα για τη δημιουργία data centers · Original auf Griechisch
  • AGIvor 4 Std.Google fällt 250.000 Bäume in Finnland für ein RechenzentrumGoogle abbatte 250mila alberi in Finlandia per un data center · Original auf Italienisch
Petteri Orpo
Ministerpräsident Finnlands, dessen Regierung die Google-Investition unterstützt
Donald Trump
US-Präsident, der das Projekt kritisierte und Google aufforderte, die Pläne zu überdenken

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Veröffentlicht heute um 17:53.

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In diesem Text

  1. 1Wald gerodet, bevor die Umweltprüfungen abgeschlossen warenWald gerodet, bevor die Umweltprüfungen abgeschlossen waren
  2. 2Baumverluste und Sorgen um das WasserBaumverluste und Sorgen um das Wasser
  3. 3Eine Investition von 13 Milliarden EuroEine Investition von 13 Milliarden Euro
  4. 4Empörung und Kritik von Donald TrumpEmpörung und Kritik von Donald Trump
  5. 5Was die Quellen offenlassenWas die Quellen offenlassen

Auf Grundlage von Berichten von

Berliner Zeitung, TVP Info, H Kαθημερινή, AGI, The Guardian

Liste der Quellen
StrangKI: Fähigkeiten, Regulierung, Arbeit

Klima · Muhos und Kajaani

Google fällte in Finnland rund 400.000 Bäume für KI-Rechenzentren, bevor die Umweltprüfungen abgeschlossen waren

An zwei Standorten im Norden Finnlands sind die Arbeiten gestoppt worden, nachdem die Aufsichtsbehörde festgestellt hat, dass die Rodung begann, bevor die Umweltverträglichkeitsprüfungen abgeschlossen waren. Naturschützer schätzen, dass rund 400.000 Bäume gefällt wurden.

Muhos

Fragen zu diesem Text

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Berliner Zeitung, TVP Info, H Kαθημερινή und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 17:53.

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