Regierung · Warschau
Justizminister Żurek suspendiert Richter Piebiak wegen Hetzskandal und Betrugsverdacht bei Warschauer Wohnung
Waldemar Żurek ordnete die sofortige Suspendierung des Warschauer Richters Łukasz Piebiak an und verwies dabei auf zwei staatsanwaltschaftliche Ermittlungsverfahren: den Hetzskandal von 2019 und den Vorwurf eines gefälschten Testaments zur Aneignung einer städtischen Wohnung.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von naTemat.pl, wpolityce.pl, NIEZALEZNA.PL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Minister Żurek setzte eine einmonatige Unterbrechung der Dienstgeschäfte von Richter Piebiak durch und verwies auf die außerordentliche Schwere der Anschuldigungen.
Die Ermittlungen umfassen den Hetzskandal von 2019 und ein Betrugsschema mit einem gefälschten Testament zur Aneignung einer Warschauer Wohnung im Wert von 475.000 Złoty.
Der PiS-Abgeordnete Sebastian Kaleta nannte den Schritt offene Repression; Piebiak bezeichnete ihn nach seiner Wahl in den KRS als offensichtliche Rache.
Die Suspendierungsanordnung
Am Montag gab Justizminister Waldemar Żurek via X bekannt, dass er eine sofortige Unterbrechung der richterlichen Dienstgeschäfte des Warschauer Bezirksrichters Łukasz Piebiak angeordnet habe. Die Entscheidung, die auf Artikel 130 §1 des Gesetzes über das System der ordentlichen Gerichte basiert, bleibt bis zu einer Entscheidung des Disziplinargerichts in Kraft, jedoch nicht länger als einen Monat.
„Ich habe beschlossen, Richter Łukasz Piebiak aufgrund der außerordentlichen Schwere der Vorwürfe, derer er verdächtigt wird, mit sofortiger Wirkung von seinen Pflichten zu entbinden.“
Das Ministerium argumentierte, dass eine weitere Ausübung des Richteramtes durch Piebiak das Ansehen des Bezirksgerichts für die Hauptstadt Warschau schädigen und wesentliche Interessen des Dienstes beeinträchtigen würde.
Zwei Ermittlungsverfahren
Żurek erklärte, dass die Staatsanwaltschaft zwei separate, vielschichtige Verfahren führt. Das erste betrifft Piebiaks mutmaßliche Verwicklung in den sogenannten Hetzskandal (afera hejterska), der 2019 zu seinem Rücktritt als stellvertretender Justizminister führte. Das zweite konzentriert sich auf einen versuchten Justizbetrug unter Verwendung eines gefälschten Testaments, um sich illegal eine städtische Wohnung in Warschau im Wert von 475.000 Złoty anzueignen. Die Stadtverwaltung unter der Führung von Bürgermeister Rafał Trzaskowski reichte eine Beschwerde ein, die 2025 die Ermittlungen auslöste.
„Eine Situation, in der eine zur Rechtsprechung berufene Person in den Verdacht gerät, Dokumente zu fälschen und sich Eigentum aneignen zu wollen, ist eine Verleugnung des Richterethos. Von Richtern wird nichts Geringeres erwartet, denn sie sind diejenigen, die über das Gesetz, die Fairness der Verfahren und das Vertrauen der Bürger in den Staat wachen müssen. Es gibt keine heiligen Kühe.“
Politischer Gegenwind
Die Entscheidung löste eine sofortige scharfe Reaktion der Opposition aus. Der PiS-Abgeordnete Sebastian Kaleta bezeichnete den Schritt als offene Repression gegen ein Mitglied des Landesjustizrates (KRS). Piebiak selbst wies die Suspendierung in Kommentaren gegenüber der Website Niezalezna.pl als offensichtliche Rache von Waldemar Żurek zurück.
„Ich sehe dies als offene Repression gegen ein Mitglied des Landesjustizrates vonseiten des Justizministers.“
„Offensichtliche Rache von Waldemar Żurek.“
Ein Richter mit umstrittener Vergangenheit
Piebiak diente während der Amtszeit von Zbigniew Ziobro als stellvertretender Justizminister. Im Jahr 2019 brachten ihn Medienberichte mit dem Hetzskandal in Verbindung, einer mutmaßlichen Kampagne zur Diskreditierung von Richtern, die die Justizreformen der Regierung kritisierten; kurz darauf trat er zurück, wobei er darauf beharrte, die Berichte seien falsch und manipuliert gewesen. Im Mai 2026 wählte der Sejm Piebiak auf Empfehlung der PiS-Fraktion als einen von 15 neuen Richtern in den KRS. Seine Wahl wurde weithin als Rückschlag für die aktuelle Regierung angesehen, die versucht hat, den Rat neu zu gestalten.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- naTemat.plMinister Żurek zawiesił znanego sędziego. To "proxy war" z samym Ziobrą
- wpolityce.plTYLKO U NAS. Żurek odsuwa sędziego Piebiaka! Kaleta o represjach
- NIEZALEZNA.PLZemsta Żurka po wyborze s. Piebiaka do KRS. Minister sprawiedliwości zawiesił sędziego w czynnościach
- rmf24.plSędziak Piebiak odsunięty od czynności służbowych. Żurek o poważnych zarzutach
- Waldemar Żurek
- Justizminister und Generalstaatsanwalt, der die Suspendierung von Richter Piebiak anordnete.
- Łukasz Piebiak
- Richter am Bezirksgericht Warschau und KRS-Mitglied, von seinen richterlichen Pflichten suspendiert.
- Sebastian Kaleta
- PiS-Abgeordneter, der die Suspendierung als offene Repression kritisierte.
- Zbigniew Ziobro
- Ehemaliger Justizminister, unter dem Piebiak als Stellvertreter diente.
- Rafał Trzaskowski
- Bürgermeister von Warschau; die Stadtverwaltung reichte die Beschwerde ein, die die Ermittlungen zum Testamentbetrug auslöste.
- Orte
- Warschau
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