Klima · Madrid, Ávila und Navaluenga
Spanien kämpft gegen Rekordwaldbrände, neue Hitzewelle droht, 70.000 evakuiert
Brände in den Regionen Madrid und Ávila haben über 77.000 Hektar zerstört, und ab Mittwoch wird eine neue Hitzewelle erwartet, die die Temperaturen auf über 40 °C steigen lässt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, France 24, The Guardian und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Seit Beginn der Brände in der vergangenen Woche sind über 70.000 Einwohner und Touristen in Spanien sowie 220.000 in Frankreich aus ihren Häusern geflohen.
Der Brand in Ávila, Spanien, ist mit 50.000 verbrannten Hektar der größte je verzeichnete des Landes; insgesamt wurden in Zentralspanien 77.000 Hektar zerstört.
Eine ab Mittwoch erwartete neue Hitzewelle könnte die Temperaturen auf 40 °C treiben und die Löscharbeiten erschweren.
Die EU hat zusätzliche Löschflugzeuge nach Frankreich und Spanien entsandt, doch Kommissarin Hadja Lahbib erklärte, die Flotte sei zunehmend überlastet.
Der Campingplatz Pantano del Burguillo wurde am Freitag zerstört. Die Eigentümerin Maria Angeles Canete verlor beide Campingplätze. Allein in Madrid wurden 43 Häuser zerstört.
Löscharbeiten unter extremen Bedingungen
Feuerwehrleute in Spanien bekämpfen seit einer Woche eine Serie von Waldbränden. Drei Feuer in der Region Madrid sind die größten, die das Land je verzeichnet hat. Mehr als 70.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, als die Flammen Dörfer und Campingplätze erfassten. Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska erklärte, die kommenden Stunden seien "absolut entscheidend", um die Brände unter Kontrolle zu bringen.
„Es ist eine höllische Situation.“
Der Brand in Ávila, westlich von Madrid, hat allein 50.000 Hektar verbrannt und trägt zu den insgesamt 77.000 Hektar bei, die in Zentralspanien zerstört wurden. Auch Frankreich ist von Waldbränden betroffen: In der Region Gironde wurden 42.000 Hektar verbrannt, was zu 220.000 Evakuierungen führte. EU-Kommissarin Hadja Lahbib warnte, die Löschflugzeugflotte der Union sei zunehmend überlastet, da extreme Bedingungen für Ungarn, die Slowakei und Tschechien bevorstünden.
Verwüstung am Boden
In Navaluenga wurde der Campingplatz Pantano del Burguillo am Freitag in Schutt und Asche gelegt. Eigentümerin Maria Angeles Canete und ihr Mann flohen mit einem Boot auf den Stausee, während Gasflaschen explodierten. "Wir haben alles verloren", sagte Canete. "Wir haben nichts." In der Nähe lag ein totes Reh mit verbranntem Fell. In El Barraco ruhten erschöpfte Feuerwehrleute in einem Café. Die Evakuierte Magaly Vargas schluchzte an der Stelle, wo ihr Wohnwagen einst stand.
„Die Bäume gingen in Flammen auf. Dann knallte es, und wir hörten die Gasflaschen explodieren.“
In Villamanta schliefen über 200 Menschen auf provisorischen Feldbetten in einer Sporthalle. Consuelo Lorza, 88, und ihre Enkelin teilten sich ein Bett, während ihre Tochter im Auto schlief. Die Familie war innerhalb weniger Tage dreimal evakuiert worden. König Felipe VI. und Königin Letizia besuchten die Notunterkunft und sprachen Trost zu. "Die Königin sagte mir, sie könne es nicht fassen. Dreimal evakuiert", sagte Lorza.
Klima und die Hitzewellen-Bedrohung
Ab Mittwoch wird eine neue Hitzewelle über Spanien erwartet, mit Temperaturen bis zu 40 °C. Dies droht, die Flammen auf dem Höhepunkt der Feriensaison weiter anzufachen. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez bezeichnete die Brände als "die schmerzhafteste Manifestation eines Klimanotstands" und sagte, am Ende des Tunnels zeige sich ein Licht. In Frankreich beschrieben Beamte den Brand in der Gironde als "extrem intensiv und unberechenbar", der eigene Winde erzeuge und auf Bordeaux zusteuere.
- Spanien
- 77000 ha
- Frankreich
- 42000 ha
Daten aus dem Artikeltext
Reaktion und Ressourcen
Spanien hat Feuerwehreinheiten in der gesamten Region eingesetzt, unterstützt von Löschflugzeugen der EU. Grande-Marlaska betonte, Montag und Dienstag seien "absolut entscheidende Tage", bevor die Temperaturen wieder steigen. Die EU erklärte, ihre Flotte sei überlastet, da befürchtet werde, dass Brände bald Ressourcen anderswo auf dem Kontinent beanspruchen könnten. Der spanische öffentlich-rechtliche Rundfunk RTVE berichtete, dass allein in Madrid 43 Häuser zerstört und mehr als 300 schwer beschädigt worden seien – eine Zahl, die Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso zufolge "noch enorm steigen wird".
- Spanien
- 70000 Menschen
- Frankreich
- 220000 Menschen
Daten aus dem Artikeltext
Jahr der Rekordbrände
Die spanische Regierung meldete, dass in diesem Jahr bereits 172.000 Hektar Waldfläche verbrannt seien – sechsmal so viel wie im gesamten Jahr 2025. Auch in Frankreich sind seit Januar über 116.000 Hektar verbrannt, weit mehr als der Gesamtwert von 2025. EU-Beamte warnten, dass Waldbrände bis Anfang November andauern könnten, in einem Jahr, das für Südeuropa Rekorde zu brechen droht.
„Extreme Bedingungen stehen für Ungarn, die Slowakei und Tschechien bevor, zusätzlich zu Frankreich, der Iberischen Halbinsel … wo sich die Lage voraussichtlich verschlechtern wird, auch in Portugal ab heute.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Isabel Díaz Ayuso
- Präsidentin der Region Madrid, bezeichnete die Waldbrände als "die schlimmsten" in der Geschichte der Region.
- Pedro Sánchez
- Spanischer Ministerpräsident, nannte die Brände eine Manifestation des Klimanotstands.
- Fernando Grande-Marlaska
- Spanischer Innenminister, sagte, die kommenden Stunden seien "absolut entscheidend".
- Hadja Lahbib
- EU-Kommissarin, warnte, die Löschflotte sei in ganz Europa überlastet.
- Felipe VI
- König von Spanien, besuchte evakuierte Einwohner in Villamanta.
- Letizia
- Königin von Spanien, besuchte Evakuierte gemeinsam mit König Felipe.
- Maria Angeles Canete
- Miteigentümerin der durch den Brand zerstörten Campingplätze in Navaluenga.
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen