Ihre Datenschutzeinstellungen

Wir verwenden Analyse, um Pollar zu verbessern, und mit Ihrer Einwilligung Marketing-Tools (Meta, X), um unsere Werbung zu messen. Sie können dies jederzeit in den Einstellungen ändern.

Datenschutzerklärung
Pollar
StartFragenLiveBriefSoundsFilmsSucheKarteMärkteBenachrichtigungenFür Sie
SträngeMärkte
NewsroomPollar unterstützen
Datenschutz
Von Leserinnen und Lesern getragen

Kostenlos, und das bleibt so

Keine Werbung. Die Mitgliedschaft hält Pollar unabhängig.

ab34,99 €/Jahr

Pollar unterstützen
Mitgliedschaft

Mitglieder sehen dieses Feld nicht.

  • Unterstützer34,99 €/Jahr
  • Förderer79,99 €/Jahr
Pollar unterstützen

Heutiger Brief

Deutschland verhaftet früheren Spionagechef

Kriege erhöhen Risiken, Brasilien wählt rechts und Skydance schluckt Warner Bros

Der Tag verband akute Sicherheitsängste mit politischen Erschütterungen und einer sehr großen Wette im Mediengeschäft. Regierungen versuchten, Kontrolle zu demonstrieren, doch Märkte, Gerichte und Drohnen erinnerten sie immer wieder daran, dass Kontrolle nun ein knappes Gut ist.

Brief lesen

Jetzt live

Alle Live-Berichte
  • Pest-Tote und Quarantäne in Sibirien

    Die WHO stuft das Gesundheitsrisiko nach dem Tod eines Forschers in Irkutsk als sehr gering ein. Russische Behörden melden keine Pestfälle.

  • Notstromabschaltungen in Kiew

    Die Ukraine verhängt nach russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur bis zum 7. Oktober geplante Stromabschaltungen in Kiew.

  • Schülerproteste in Frankreich eskalieren

    Laut Organisatoren demonstrierten landesweit 450.000 Menschen, während das Innenministerium 256.000 Teilnehmer zählte.

Im Rampenlicht

Alle Stränge

Sonstiges · Aktualisiert vor 38 m

Demografie und Migration

Ein alterndes Europa steht vor einem strukturellen Bedarf an Arbeitsmigration, um seine Wirtschaft und Sozialsysteme zu erhalten, doch die politische Stimmung in den Mitgliedstaaten ist zutiefst skeptisch, was eine anhaltende und sich vergrößernde politische Kluft schafft.

Kontakt
StartBriefSträngeFragen
Kategorien
© Libertatea
Konflikte·6. Juli

Ukraine trifft Russlands größte Ölraffinerie in Omsk, 2.700 km von der Grenze entfernt, bei Rekord-Drohnenangriff

Ukrainische Drohnen trafen in der Nacht die Gazpromneft-Raffinerie in Omsk, Russlands größte, und verursachten einen Brand, der die landesweite Treibstoffkrise verschärft. Der Angriff, über 2.500 km von der Ukraine entfernt, war Teil einer massiven Barrage, bei der Russland angab, 519 Drohnen in 20 Regionen abgefangen zu haben.

Rekordangriff auf Omsk

Ukrainische Drohnen trafen in der Nacht vom 5. auf den 6. Juli die Gazpromneft-Raffinerie in Omsk, Russlands größte, und verursachten einen Großbrand. Die Anlage, die zwischen 21 und 23 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr verarbeitet (etwa 440.000 bis 460.000 Barrel pro Tag), liegt rund 2.500 bis 2.700 Kilometer von ukrainischem Gebiet entfernt – das am weitesten entfernte Ziel, das Kiew bisher getroffen hat. Laut Berichten erreichten mindestens sieben Drohnen das Gelände, und keine wurde abgeschossen. Der Gouverneur der Region Omsk, Vitali Hoțenko, bestätigte, dass Drohnen in das „Industriezentrum im Norden von Omsk“ eingedrungen seien, und erklärte, die Rettungsdienste arbeiteten an der Bewältigung der Folgen.

Der Angriff auf die Raffinerie in Omsk verursachte einen Brand. Das Ausmaß der Schäden wird noch bewertet.

— Ukrainisches Militär

Weitreichende Barrage in ganz Russland

Der Angriff auf Omsk war Teil einer massiven nächtlichen Drohnenwelle, bei der das russische Verteidigungsministerium angab, 519 UAVs in über 20 Regionen und auf der annektierten Krim abgefangen zu haben. In Jaroslawl trafen Drohnen die Slavneft-YANOS-Raffinerie, eine der größten Russlands; Gouverneur Michail Jewrajew berichtete von über 70 abgeschossenen Drohnen und zwei Verletzten. Auch die Ölexportterminals an der Ostsee in Ust-Luga und Wyssozk wurden beschädigt, ebenso wie Infrastruktur in der Oblast Kaluga. Auf der Krim wurde eine Frau bei einem Angriff auf den Hafen von Kertsch getötet, und Sewastopol erlitt einen Stromausfall, nachdem Energieinfrastruktur getroffen wurde. Erstmals wurde in der Oblast Nowosibirsk ein Drohnenalarm ausgelöst, bei dem die Bewohner aufgefordert wurden, Schutz zu suchen.

Bleiben Sie wenn möglich zu Hause! Suchen Sie Schutz in einem Gebäude ohne Fenster mit massiven Wänden! Meiden Sie Fenster. Wenn Sie draußen oder in einem Fahrzeug sind, begeben Sie sich zum nächsten Schutzraum oder einem anderen sicheren Ort.

— Behörden der Region Nowosibirsk
Schlüsselereignisse der Drohnenoffensive vom 5. bis 6. Juli
  1. Angriff auf Raffinerie OmskMindestens 7 Drohnen trafen die Gazpromneft-Raffinerie und verursachten einen Großbrand; keine Drohne abgeschossen.
  2. Angriff auf Raffinerie JaroslawlDrohnen greifen die Slavneft-YANOS-Raffinerie an; Gouverneur berichtet von über 70 abgeschossenen Drohnen und zwei Verletzten.
  3. Ostseehäfen getroffenÖlexportterminals in Ust-Luga und Wyssozk beschädigt; keine Opfer gemeldet.
  4. Angriffe auf der KrimAngriff auf den Hafen Kertsch tötet eine Frau; Sewastopol verliert nach Treffern auf Energieinfrastruktur den Strom.
  5. Alarm in NowosibirskErstmaliger Drohnenalarm für die Oblast Nowosibirsk ausgegeben; Bewohner zum Schutz aufgerufen.
  6. Bilanz des VerteidigungsministeriumsRussland behauptet, 519 Drohnen in über 20 Regionen und auf der Krim abgefangen zu haben.

Unabhängigen Pollar unterstützen

Die Mitgliedschaften Unterstützer und Förderer halten jeden Artikel kostenlos lesbar und fügen Offline-Lesen, Audio und einen sponsorenfreien Brief hinzu.

Mitgliedschaftsstufen ansehen

Treibstoffkrise verschärft sich

Die anhaltende Kampagne gegen russische Raffinerien hat weit verbreitete Treibstoffknappheit ausgelöst. In ganz dem Land haben sich lange Schlangen an Tankstellen gebildet, und einige Regionen haben Beschränkungen für den Treibstoffverkauf an die Öffentlichkeit verhängt. Russische Medien berichten, dass die Regierung vorübergehend die Produktion und den Import des minderwertigeren Euro-2-Benzins und -Diesels erlauben könnte, die seit 2013 verboten sind, für einen Zeitraum von einem Jahr bis Juli 2027. Präsident Wladimir Putin räumte kürzlich ein, dass ukrainische Drohnenangriffe in einigen Regionen zu Engpässen geführt hätten, betonte jedoch, dass Russland die Situation im Griff habe.

Die Drohnenangriffe haben in einigen Regionen Treibstoffknappheit verursacht, aber Russland kommt mit dieser Situation zurecht.

— Wladimir Putin

Strategischer Druck

Die Ukraine hat ihre Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur im fünften Kriegsjahr intensiviert, um Moskaus Kriegsfinanzierung zu stören und es an den Verhandlungstisch zu zwingen. Die von den USA vermittelten Waffenstillstandsgespräche bleiben festgefahren. Der Angriff auf Omsk bringt die Zahl der getroffenen großen russischen Raffinerien auf 13 von 14 und unterstreicht die Fähigkeit Kiews, tief in russisches Gebiet vorzudringen und den wirtschaftlichen Druck auf den Kreml zu erhöhen.

Omsk · Jaroslawl · Sewastopol · Kertsch · Ust-Luga · Nowosibirsk
Vitali HoțenkoMikhail YevrayevMikhail RazvozhayevVladimir Putin
Vladimir PutinSevastopolYaroslavlMoscowIndiaSaint PetersburgVolodymyr Zelenskyy

6 Quellen

  • Incendiu la rafinăria din Omsk, cea mai mare din Rusia, după un atac aerian. Alertă de drone în regiunea Novosibirsk
    Libertatea·6. Juli
  • Ucraina loveşte şi incendiază rafinăria din Omsk, cea mai mare din Rusia
    G4Media.ro·6. Juli
  • Cel puțin șapte drone ucrainene au atacat rafinăria din Omsk, la peste 2.000 de kilometri de Ucraina
    G4Media.ro·6. Juli
  • Lovitură record pentru ucraineni. Au lovit o rafinărie de petrol de lângă granița Rusiei cu Kazakhstan
    Mediafax.ro·6. Juli
  • În timp ce Kievul se confruntă cu un nou atac masiv, Rusia anunță că a doborât peste 500 de drone ucrainene
    Digi24·6. Juli
  • Noapte de foc în Rusia și Crimeea: Moscova spune că a doborât 519 drone, iar Crimeea a rămas fără curent
    Libertatea·6. Juli

Pollar Weekly abonnieren

Die Woche in Nachrichten, jeden Freitag. Kostenlos.

Kostenlos. Jederzeit abbestellbar.

Mehr aus Politik & Wirtschaft
Regierung·seit 6. Okt.·akt. vor 2 Std.
© tagesschau.de

Ex-BND-Chef August Hanning wegen verratener Staatsgeheimnisse festgenommen

Die deutschen Behörden haben am Dienstag den früheren BND-Präsidenten August Hanning und seinen ehemaligen Stabschef Manfred D. festgenommen. Der Vorwurf: Sie sollen rund 2.000 geheime Geheimdienstunterlagen an ausländische Dienste verkauft haben.

Artikel lesen
Konflikte·seit 6. Okt.·akt. vor 2 Std.
© ANSA.it

Drohnen versenken Frachtschiff und beschädigen zweites Schiff in bulgarischen Schwarzmeergewässern

Luft- und Seedrohnen haben am 6. Oktober 2026 zwei kommerzielle Frachtschiffe in der ausschließlichen Wirtschaftszone Bulgariens angegriffen, die unter der Flagge Togos fahrende Alfa Watan versenkt und die unter der Flagge Palaus fahrende Able beschädigt.

Artikel lesen
Wirtschaft·seit 5. Okt.·akt. vor 3 Std.
© Deutsche Welle

Paramount Skydance schließt 110-Milliarden-Dollar-Übernahme von Warner Bros Discovery ab

David Ellison übernahm die Kontrolle über das fusionierte Unterhaltungsunternehmen, während die Aktien an die New York Stock Exchange wechselten und unter dem Kürzel SKYD gehandelt werden. Damit vereinen sich Filmstudios, Streamingdienste und Fernsehsender unter einer Schuldenlast von 80 Milliarden Dollar.

Artikel lesen
KI-generiert·
Mehr erfahren