Einzelsport · Druskininkai und Leopoldsburg
Belgische Kraftdreikämpferin Sonita Muluh verliert Weltmeistertitel nach rassistischem Sabotagegeständnis eines Helfers
Der litauische Helfer Ernestas Kusinas machte Sonita Muluhs 334-kg-Kniebeugenversuch bei den IPF-Weltmeisterschaften in Druskininkai absichtlich ungültig und gestand dann in den sozialen Medien: „Ich bin ein Rassist und habe es mit Absicht getan.“
KI-Text auf Grundlage von Berichten von De Morgen, Fanpage, RTBF und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Helfer Ernestas Kusinas legte bei Muluhs 334-kg-Kniebeugenversuch bei den IPF-Weltmeisterschaften 2026 am 21. Juni sein Knie unter die Langhantel, was zur Ungültigkeit des Versuchs führte.
Wochen später schrieb Kusinas in den sozialen Medien: „Ich bin ein Rassist und habe es mit Absicht getan, weil ich euch hasse, ihr Scheißkerle“, und bestätigte damit die rassistische Motivation der Tat.
Muluh, die den Helfer zunächst verteidigt hatte, sagte, sie sei „sprachlos“ und habe „noch nie solchen Rassismus erlebt“, leide unter Schlafproblemen und sei frustriert.
Der Litauische Kraftdreikampfverband verhängte ein lebenslanges Startverbot gegen Kusinas; der IPF verurteilte Rassismus und der belgische Verband forderte eine gründliche Untersuchung.
Der Vorfall
Am 21. Juni 2026 trat die belgische Heberin Sonita Muluh bei den IPF-Weltmeisterschaften im Kraftdreikampf in Druskininkai, Litauen, zu ihrem letzten Kniebeugenversuch an. Die 29-Jährige, Weltmeisterin von 2024 und Silbermedaillengewinnerin in den Jahren 2023 und 2025, benötigte 334 kg, um ihre Führung in der Klasse über 84 kg auszubauen. Als sie in die Hocke ging, legte einer der fünf ihr zugeteilten Helfer, Ernestas Kusinas, sein rechtes Knie unter die Langhantel. Der Kontakt verhinderte, dass Muluh eine vollständige Kniebeuge ausführen konnte, und die Jury wertete den Versuch als ungültig. Ihr Trainer Kristof De Coninck protestierte sofort, doch die Offiziellen verweigerten einen neuen Versuch. Muluh hatte im Training 340 kg gestemmt, und die 334 kg lagen in ihrem Leistungsbereich. Der Titel war verloren.
Das Geständnis
Über fünf Wochen lang wurde der Vorfall als menschliches Versagen behandelt. Dann veröffentlichte der amerikanische Kraftdreikämpfer Joe Sullivan ein Video, in dem er Muluhs Versuch analysierte. In den Kommentaren schrieb Kusinas selbst: „Ich bin ein Rassist und habe es mit Absicht getan, weil ich euch hasse, ihr Scheißkerle.“ Dieses Eingeständnis verwandelte ein sportliches Missgeschick in einen Fall vorsätzlicher, rassistisch motivierter Sabotage. De Coninck enthüllte später, dass Kusinas während desselben Wettkampfs versucht hatte, zwei weitere farbige Athleten auf ähnliche Weise zu behindern. Seine vor dem Ereignis einsehbaren Social-Media-Profile enthielten neonazistische Inhalte, und er trug ein Tattoo mit der Aufschrift „White Pride“ auf der Brust.
Muluhs Reaktion
Muluh, die den Helfer zunächst verteidigt hatte, um ihn vor Online-Anfeindungen zu schützen, postete Tage nach dem Geständnis auf Facebook. „Ich bin sprachlos. Ich bin auf unzählige Arten mit Rassismus konfrontiert worden, aber noch nie so“, schrieb sie. „Ich habe diesen Mann verteidigt, in der Hoffnung, dass er keine Hasskommentare bekommt, weil ich dachte, es sei ein ehrlicher Fehler (wir sind ja alle nur Menschen). Das jetzt von derselben Person zu lesen, ist herzzerreißend.“ In einem Interview mit Het Laatste Nieuws fügte sie hinzu: „Ich bin so frustriert. Ich habe so hart gearbeitet und trainiert, ich musste Verletzungen überwinden. Die Weltmeisterschaft so zu beenden, das will niemand erleben. Ich bin wütend. Ich habe große Schlafprobleme.“
Maßnahmen der Verbände
Der Litauische Kraftdreikampfverband verhängte ein lebenslanges Startverbot gegen Kusinas. Der Internationale Kraftdreikampfverband (IPF) erklärte, er „verurteile Rassismus, Diskriminierung und hasserfülltes Verhalten in all seinen Formen aufs Schärfste“. Der belgische Verband zeigte sich schockiert und teilte mit, er habe sowohl den IPF als auch den litauischen Verband kontaktiert und eine gründliche Untersuchung gefordert, da „es nicht ausgeschlossen ist, dass andere rassifizierte Athleten von denselben rassistischen Handlungen betroffen waren“. Muluh kritisierte die Verbände jedoch dafür, dass sie erst nach dem öffentlichen Aufschrei handelten: „Jetzt, wo die gesamte Kraftdreikampf-Gemeinschaft empört ist, habe ich das Gefühl, dass die Verbandsfunktionäre versuchen, den Eindruck zu erwecken, sie würden mir Gerechtigkeit widerfahren lassen. Aber das ist keine Gerechtigkeit. Es ist zu spät, ich habe diesen Titel und die Sponsoren verloren.“
Weitere Implikationen
Der Fall wirft Fragen zur Überprüfung von Veranstaltungspersonal auf. Muluh wies darauf hin, dass Kusinas‘ extremistische Ansichten vor dem Wettkampf öffentlich sichtbar waren. „Sie überprüfen deren Hintergründe nicht. Dieser Mann hat auf Social Media offen gezeigt, dass er ein Neonazi ist“, sagte sie. De Coninck bestätigte, dass der Helfer andere farbige Athleten ins Visier genommen hatte. Der Vorfall hat Forderungen nach strengeren Akkreditierungsprozessen bei internationalen Kraftdreikampfveranstaltungen ausgelöst.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- De MorgenBelgische powerliftster Sonita Muluh slachtoffer van sabotage door WK-medewerker, die daad toegeeft: 'Ik ben racist en deed het met opzet'
- FanpageSono razzista, l'ho fatto apposta": clamoroso sabotaggio ai campionati mondiali di powerlifting
- RTBF'Quelqu'un me voulait du mal à cause de la couleur de ma peau': l'athlète belge Sonita Muluh privée d'un titre mondial à cause d'un sabotage raciste - RTBF Actus
- Ouest France" Je suis raciste et je l'ai fait exprès " : quand un assistant sabote une championne du monde de powerlifting
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