
Josh Radnor verrät: Die ‚How I Met Your Mother‘-Besatzung ist nach neun Staffeln nicht mehr eng verbunden
Im Podcast ‚Half the Picture‘ erklärte Schauspieler Josh Radnor, dass sich die fünf Hauptdarsteller der CBS-Serie ‚How I Met Your Mother‘ nach dem Serienfinale 2014 ganz natürlich auseinandergelebt haben und nur noch sporadischen Kontakt pflegen.
Gedanken zur Verbundenheit der Besetzung
Josh Radnor, der neun Staffeln lang Ted Mosby in der CBS-Sitcom ‚How I Met Your Mother‘ spielte, erklärte, dass die Hauptdarsteller im Alltag nicht mehr eng miteinander verbunden sind. Gegenüber dem Interviewer Billy Barnell im Podcast ‚Half the Picture‘ antwortete der 52-jährige Schauspieler auf die Frage, ob das Ensemble noch so eng sei wie während der Dreharbeiten: „Nicht einmal ein bisschen.“ Radnor stellte klar, dass es keine aktive Fehde, keinen Streit und keinen Groll zwischen den Schauspielern gebe. Stattdessen, so erklärte er, habe sich die Gruppe nach dem Ende des täglichen Drehplans im Jahr 2014 ganz natürlich auseinandergelebt. Er beobachtete, dass Fans oft glauben möchten, die Darsteller würden ihre Freizeit gemeinsam in New Yorker Bars verbringen – genau wie ihre Serienfiguren.
Es ist wie im College: Man hat diese sehr intensive gemeinsame Zeit und kann sich nicht vorstellen, sich nicht jeden Tag zu sehen, weil man sich so lange jeden Tag gesehen hat. Und dann zerstreut es sich einfach, und man geht hinaus und lebt sein Leben.
- ‚How I Met Your Mother‘ startet bei CBS
- Die Sitcom endet nach neun Staffeln und 208 Folgen
- Alyson Hannigan besucht Josh Radnors Hochzeit mit Jordana Jacobs
- Josh Radnor spricht im Podcast ‚Half the Picture‘ über die Beziehungen der Besetzung
Aktueller Kontakt unter den ehemaligen Kollegen
Radnor beschrieb die spezifischen, gelegentlichen Berührungspunkte mit jedem seiner vier ehemaligen Kollegen. Mit Jason Segel, der Marshall Eriksen spielte, beschränkt sich der Kontakt auf sporadische Textnachrichten, die durch gemeinsame Erinnerungen an amüsante Vorfälle am Set ausgelöst werden. Radnor merkte an, dass er Segel seit sehr langer Zeit nicht mehr persönlich gesehen habe. Cobie Smulders, die Robin Scherbatsky verkörperte, habe mit Radnor hauptsächlich per Zoom interagiert, nachdem sie zweimal in seinem Rewatch-Podcast ‚How We Made Your Mother‘ aufgetreten war. Alyson Hannigan, die Lily Aldrin spielte, nahm 2024 an Radnors Hochzeit mit Jordana Jacobs teil, allerdings bestätigte Radnor, dass sie sich seit der Zeremonie nicht mehr getroffen haben. Neil Patrick Harris, der Barney Stinson spielte, war ebenfalls im Rewatch-Podcast zu Gast, was eine offene Diskussion über frühere Spannungen am Set ermöglichte, die Radnor als heilsam bezeichnete.
- Neil Patrick Harris
- 53 Jahre
- Josh Radnor
- 52 Jahre
- Alyson Hannigan
- 52 Jahre
- Jason Segel
- 46 Jahre
- Cobie Smulders
- 44 Jahre
Produktionsumfang und Vermächtnis der Serie
Die Sitcom nahm während ihrer neunjährigen Laufzeit von 2005 bis 2014 eine zentrale Position im amerikanischen Network-Fernsehen ein. Regisseurin Pamela Fryman stellte zuvor fest, dass jede der 208 Folgen etwa drei Drehtage erforderte, wobei die Drehtage zwischen 10 und 12 Stunden dauerten. Dieser anspruchsvolle Zeitplan führte dazu, dass die fünf Hauptdarsteller über fast ein Jahrzehnt hinweg Tausende von Stunden gemeinsam in den Tonstudios verbrachten. Während ihrer Ausstrahlung erhielt die Serie 28 Emmy-Nominierungen, darunter eine für die beste Comedyserie. Das zweiteilige Serienfinale mit dem Titel ‚Last Forever‘ verzeichnete mit knapp 13 Millionen Zuschauern bei CBS und einer 5,3er-Bewertung in den wichtigsten demografischen Gruppen die größte Zuschauerzahl der Serie.
Besetzungsdynamik und Berufsleben
In Bezug auf die psychologische Natur der langjährigen Fernseharbeit verglich Radnor die Ensemble-Dynamik eher mit einer zugewiesenen Familie als mit einem selbst gewählten Freundeskreis. Er betonte, dass Schauspieler ihre Kollegen nicht aussuchen, was über mehrere Staffeln hinweg zwangsläufig komplexe zwischenmenschliche Dynamiken mit sich bringe. Trotz des fehlenden regelmäßigen Kontakts betonte Radnor, dass er tiefe, anhaltende Zuneigung für seine ehemaligen Kollegen hege. Er fasste die vorübergehende Intimität des Schauspielberufs als eine Reihe intensiver emotionaler Kapitel zusammen, die Darsteller zwangsläufig hinter sich lassen, wenn das Leben weitergeht.
Ich denke, es ist eher wie eine Familie als wie Freunde, denn man sucht sich seine Familie nicht aus. Wir wurden gecastet. Wir haben uns nicht ausgesucht. Und Familiendynamiken kommen zum Vorschein, wenn man so lange in einer solchen Umgebung ist.


