
Rachel-Cusk-Roman Life of M unter Beobachtung wegen Parallelen zu Natalie Portman
Rachel Cusk veröffentlichte ihren Roman Life of M am 25. August 2026, was in britischen und amerikanischen Literaturkreisen breite Diskussionen über deutliche biografische Parallelen zur Schauspielerin Natalie Portman auslöste.
Der Roman und die Parallelen zur Figur
Rachel Cusk veröffentlichte ihren Roman Life of M am 25. August 2026 im Vereinigten Königreich und in den Vereinigten Staaten. Das Buch handelt von einer Schriftstellerin, die vorschlägt, die Autobiografie einer international bekannten Filmschauspielerin zu schreiben, die sie in einer Buchhandlung kennengelernt hat. Leser und Literaturkritiker identifizierten schnell spezifische Details in der Protagonistin M, die das Leben der Schauspielerin Natalie Portman widerspiegeln. Im Text begann M ihre Karriere als Kinderdarstellerin in einem Film, in dem ihre Mutter darauf bestand, sexuelle Szenen zu entfernen, was Portmans Durchbruchrolle 1994 in Léon entspricht. Die Figur erntet auch Kritikerlob für die Darstellung einer Ballerina, bezieht sich auf ein französisches Kosmetikunternehmen und lebt in einer europäischen Hauptstadt. Sowohl Portman als auch Cusk leben in Paris, während Portman seit langem Markenbotschafterin von Dior ist.
Literaturkreise und Kritiken
Gerüchte um das Buch kursierten bereits im Juli 2026, als Vorab-Exemplare an Kritiker verschickt wurden. Die Journalistin Valerie Stivers berichtete für das britische Medium UnHerd über Diskussionen in New Yorker Literaturkreisen über Cusks Darstellung Portmans. Rezensenten in britischen Medien reagierten mit scharfen Urteilen über die Charakterisierung. Der Telegraph bezeichnete den Roman als literarische Hinrichtung seines Subjekts, während die Times den Text als eine kalkulierte Form der Demütigung beschrieb. Rezensenten stellten fest, dass M als entfremdete Figur dargestellt wird, die glaubt, die Realität könne gestaltet werden, und die darum kämpft, echte menschliche Emotionen zu entwickeln, während sie dem Druck des Ruhms ausgesetzt ist.
Die Schauspielerin Natalie Portman wirkte schon immer eher wie eine Person, die ein Bild von Intelligenz vermitteln will, als eine wirklich intelligente Person, und ihre Entscheidung, ihrer Freundin Rachel Cusk zu erlauben, ein Buch über sie zu schreiben, scheint dies zu bestätigen.
Frühere Beziehung und Reaktionen der Branche
Die Kontroverse folgt auf mehrere Jahre öffentlicher beruflicher Interaktion zwischen der Autorin und der Schauspielerin. Portman, die auf Instagram einen Buchclub betreibt, wählte Cusks Werk für monatliche Lesungen aus, moderierte eine Diskussion nach der Veröffentlichung von Second Place im Jahr 2022 und veranstaltete 2024 eine Veranstaltung zu Cusks Roman Parade. Quellen aus Portmans Umfeld erklärten, die Schauspielerin sei über die Darstellung verärgert gewesen und wies Charakterisierungen einer tiefen persönlichen Freundschaft zurück, wobei sie betonte, ihre Beziehung sei auf berufliche Kontakte beschränkt gewesen. Weder Portman noch Cusk gaben formelle öffentliche Stellungnahmen ab, die die Inspiration für den Text direkt bestätigten oder dementierten.
- Natalie Portman veranstaltet eine öffentliche Diskussion mit Rachel Cusk über Second Place
- Portman veranstaltet eine literarische Veranstaltung zu Cusks Roman Parade
- Valerie Stivers berichtet in UnHerd über Vorabexemplare und Parallelen zu Portman
- Englische Ausgabe von Life of M erscheint im Vereinigten Königreich und in den USA
Autofiktion und historische Linie
Cusk äußerte sich in einem Interview mit der New York Times zum Wesen des Buches und betonte, dass das Werk eindeutig der Fiktion zuzuordnen sei. Die Autorin erklärte, die Erzählung sei aus einer heterogenen Mischung realer Erfahrungen, erfundener Handlungsstränge und persönlicher Beobachtungen konstruiert. Literaturkritiker stellten fest, dass Life of M in eine Tradition von Prominentensatire und Schlüsselromanen einzuordnen sei, und zogen Vergleiche zu Virginia Woolfs Orlando von 1928 und Lauren Weisbergers Roman Der Teufel trägt Prada von 2003.
Es ist aus einer heterogenen Mischung realer Dinge, erfundener Handlungen und persönlichen Materials entstanden.


