Konflikte · Doha und Teheran
Qatarischer LNG-Tanker von unbekannten Objekten getroffen, während in Doha US-iranische Gespräche laufen
Unbekannte Objekte haben am Freitagabend den qatarischen LNG-Tanker Al Mayeda im Golf getroffen, Verletzte wurden nicht gemeldet. Der Treffer erfolgte, als die indirekten Gespräche in Doha über die Wiedereröffnung der Straße von Hormus in den dritten Tag gingen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Guardian, Al Jazeera Online, Il Sole 24 ORE und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Qatar Gas Transport Company (Nakilat) teilte am Sonntag, 1. November, mit, der LNG-Tanker Al Mayeda sei am Freitagabend, 30. Oktober, getroffen worden; kein Besatzungsmitglied sei verletzt worden, Umweltschäden seien nicht gemeldet.
Die indirekten Gespräche in Doha gingen am Sonntag in den dritten Tag, wobei Katar die Freigabe von mehr als 6 Mrd. Dollar iranischer Vermögenswerte anstrebt, die zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus führen könnte.
Iran hat zugestimmt, den Zeitplan dafür, dass die USA Sanktionen aufheben und Iran die Meerenge wieder öffnet, von sieben auf zwei Tage zu verkürzen, so die Darstellung der Doha-Vermittlung im Guardian.
Golf-Funktionäre warten vor den US-Zwischenwahlen am Dienstag, 3. November, auf Washingtons Antwort auf einen iranischen Vorschlag; der Gesandte der Vereinigten Arabischen Emirate, Anwar Gargash, sagte, die Emirate seien auf das Schlimmste gefasst.
- 1.11.Indirekte Gespräche in Doha gehen in den dritten Tag; Nakilat veröffentlicht Erklärung zum Treffer
- 2.11.Irans Außenminister wird in Turkmenistan erwartet
- 3.11.US-Zwischenwahlen
Tanker im Golf getroffen
Die Qatar Gas Transport Company (Nakilat) teilte am Sonntag, 1. November, mit, ihr LNG-Tanker Al Mayeda sei am Freitagabend, 30. Oktober, während der Fahrt im Golf von „unbekannten Objekten“ getroffen worden. Das Unternehmen, dem das Schiff gehört, erklärte, kein Besatzungsmitglied sei verletzt worden, und es seien keine Umweltschäden gemeldet worden. Es bezeichnete das Schiff als sicher und betriebsbereit und erklärte, die Folgen des Treffers würden noch bewertet. Die Erklärung wurde über die Qatar Stock Exchange veröffentlicht. MarineTraffic führt das Schiff unter der Flagge der Marshallinseln. Das Schiff war auf dem Weg nach Pakistan und hatte nur wenige Stunden zuvor eine direkte Freigabe und Genehmigung zur sicheren Durchfahrt aus Teheran erhalten. Keine Gruppe hatte sich zu den ersten Berichten bekannt.
Eine breitere Kampagne gegen die Schifffahrt
Oman erklärte, es habe die 25 Besatzungsmitglieder eines Tankers gerettet, der am Freitag vor seiner Küste angegriffen worden war und an Bord Feuer fing. Iran hat mehrere Tanker gemeldet, die nach Minentreffern in der Straße von Hormus in den Tagen vor dem 1. November in Flammen standen. Die Meerenge steht seit Beginn des Krieges am 28. Februar, als israelische und amerikanische Angriffe ihn auslösten, im Zentrum des Konflikts zwischen Washington und Teheran. Das Wall Street Journal berichtete, das US-Militär gewähre seit Monaten nahezu durchgehend Luftschutz für Handelsschiffe auf der Südroute durch die Meerenge, wo Iran seine Angriffe auf Schiffe verstärkt hat.
Vermittlung in Doha
Die indirekten Gespräche in Doha gingen am Sonntag in den dritten Tag, wobei Katar um die Freigabe von mehr als 6 Mrd. Dollar iranischer Vermögenswerte verhandelt. Eine solche Freigabe könnte dazu führen, dass Iran die Straße von Hormus wieder öffnet und die Gespräche über das iranische Atomprogramm wieder aufgenommen werden. Qatars Vorschlag strafft die Abfolge, in der die USA Sanktionen aufheben, dann Iran die Meerenge wieder öffnet und Atomgespräche beginnt. Katar hat sich darauf konzentriert, das mangelnde Vertrauen zwischen den Seiten zu überwinden, und Iran hat zugestimmt, diesen Zeitplan von sieben auf zwei Tage zu verkürzen. Katars Vermittlung wurde trotz des Treffers auf die Al Mayeda fortgesetzt. Irans Außenminister Abbas Araghchi nimmt an der Vermittlung nicht teil und wird am Montag, 2. November, in Turkmenistan erwartet, doch andere iranische Diplomaten sind stark eingebunden. Araghchi sagte, er hoffe, die USA würden „Diplomatie statt anderer Wege“ wählen, fügte aber hinzu, derzeit seien keine direkten Gespräche mit Washington geplant.
Washington und die Golfstaaten
Trump sagte am Samstag, 31. Oktober, die USA hätten einen Großteil des iranischen Militärs ausgeschaltet, müssten aber noch „ein oder zwei Ziele erledigen“, während Teheran für den Fall eines Angriffs Vergeltung ankündigte. Er sagte, die Verhandlungen zur Beendigung des Krieges liefen gut, doch Iran sei nicht sehr verlässlich. Rubio sagte am selben Tag, die USA seien offen für eine diplomatische Lösung. Golf-Funktionäre warten auf Washingtons Antwort auf einen iranischen Vorschlag, der die Meerenge noch vor den US-Zwischenwahlen am Dienstag, 3. November, wieder öffnen könnte. Der Gesandte der Vereinigten Arabischen Emirate, Anwar Gargash, sagte, eine weitere Eskalationsrunde liege weder im Interesse Irans noch seiner Nachbarn, und die Emirate bereiteten sich auf das Schlimmste vor.
„Die Beziehungen zu Iran sind unverzichtbar, denn Iran ist unser Nachbar, und wir wollen nicht, dass er in eine langwierige Krise gerät.“
Gargash beschrieb die Haltung des Golfs als Wunsch, eine langwierige Krise zu vermeiden und zugleich auf ein schlimmeres Ergebnis vorbereitet zu sein.
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Der Nahe Osten nach Gaza
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- 01.11Katarischer LNG-Tanker Al Mayeda im Golf von unbekannten Objekten getroffen, keine Verletzten
- 01.11Araghchi sagt, Vermittler erwägen Plan zur Wiedereröffnung von Hormus innerhalb von zwei Tagen, wenn die USA Bedingungen erfüllen
- 01.11Trump sagt, die USA hätten noch ein oder zwei Iran-Ziele zu erledigen
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The GuardianUnterhändler „auf das Schlimmste gefasst“ bei US-Iran-Gesprächen zur Wiedereröffnung der Straße von HormusNegotiators 'braced for worst' over US-Iran talks to reopen strait of Hormuz · Original auf Englisch
- Al Jazeera OnlineKatarischer LNG-Tanker von „nicht identifizierten Objekten“ im Golf getroffenQatar LNG carrier struck by 'unidentified objects' in Gulf · Original auf Englisch
- Il Sole 24 OREKatar: Tanker in den Gewässern des Golfs von Doha angegriffenQatar: petroliera attaccata nelle acque del Golfo di Doha · Original auf Italienisch
- newsORF.atKatarischer LNG-Tanker im Persischen Golf angegriffen
- Anwar Gargash
- Gesandter der Vereinigten Arabischen Emirate, der sagte, eine weitere Eskalationsrunde liege weder im Interesse Irans noch seiner Nachbarn
- Abbas Araghchi
- Irans Außenminister, der nicht persönlich an der Vermittlung in Doha teilnimmt
- Donald Trump
- Äußerte sich zur US-Militärkampagne gegen Iran und zu den Verhandlungen
- Marco Rubio
- US-Außenminister, der sagte, die USA seien offen für eine diplomatische Lösung
- Mohsen Rezaei
- Irans Sicherheitschef
- Orte
- Doha, Katar, Teheran, Iran, Washington, D.C., Marshallinseln
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