Konflikte · Neu-Delhi, Moskau und Kiew
Putin warnt: Europäische Truppenentsendung in die Ukraine bedeutet direkten Krieg mit Russland
Auf dem BRICS-Gipfel in Neu-Delhi erklärte der russische Präsident Wladimir Putin, dass jede Entsendung europäischer Truppen in die Ukraine zu einem direkten Krieg mit Russland führen würde, und wies zugleich Behauptungen zurück, Moskau bedrohe Europa.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Wprost, TVN24, wpolityce.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Putin erklärte am 11. September 2026 in Neu-Delhi, dass die Einführung europäischer Streitkräfte in die Ukraine einen Krieg zwischen Russland und europäischen Nationen auslösen würde.
Anfang 2026 unterzeichneten die Ukraine, Großbritannien und Frankreich eine Erklärung zur Entsendung europäischer Streitkräfte in die Ukraine nach einem etwaigen Friedensabkommen mit Moskau.
Putin beschuldigte westliche Nationen, in den 1990er und 2000er Jahren den Separatismus im Nordkaukasus unterstützt zu haben, um Russland zu unterwerfen, und verglich diese Politik mit der derzeitigen Unterstützung für die Ukraine.
Putin führte den jüngsten Wahlsieg der Alternative für Deutschland in Sachsen-Anhalt auf systemische Fehler westlicher Regierungen und den Widerstand der Bevölkerung gegen den Konflikt zurück.
- Anfang 2026Ukraine, Großbritannien und Frankreich unterzeichnen Erklärung über europäische Truppenentsendungen nach dem Frieden
- 11.09.Wladimir Putin warnt in Neu-Delhi, dass die Entsendung europäischer Truppen Krieg bedeutet
- 12.09.Gipfel der 11 BRICS-Mitglieder wird offiziell in Neu-Delhi eröffnet
Warnung vor europäischer Truppenentsendung
Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Freitag während seines Besuchs in Neu-Delhi zum BRICS-Gipfel eine direkte Warnung an europäische Regierungen gerichtet. Im Vorfeld der multilateralen Gespräche erklärte Putin gegenüber Journalisten, dass die Entsendung europäischer Streitkräfte in die Ukraine einen direkten bewaffneten Konflikt zwischen Russland und europäischen Staaten auslösen würde. Er behauptete, Moskau stelle keine Bedrohung für Europa dar, und argumentierte, dass die wesentlichen territorialen und sicherheitspolitischen Fragen nach dem Zweiten Weltkrieg geklärt seien. Die französische Tageszeitung Le Monde berichtete, dass Moskau seit dem Beginn seiner groß angelegten Invasion im Jahr 2022 die Anwesenheit ausländischer Truppen in der Ukraine wiederholt als rote Linie betrachtet habe. Anfang 2026 hatten die Ukraine, das Vereinigte Königreich und Frankreich eine dreiseitige Erklärung über die Entsendung europäischer Militärkontingente auf ukrainisches Gebiet für den Fall eines formellen Friedensvertrags zwischen Kiew und Moskau unterzeichnet.
Während seiner Ausführungen in der indischen Hauptstadt ging Putin ausdrücklich auf die laufenden europäischen Politikdiskussionen über Truppenentsendungen ein.
„Europäische Führer sagen, dass sie darüber nachdenken, wie sie Truppen auf das Gebiet der Ukraine bringen können, und das bedeutet Krieg mit Russland.“
Anschuldigungen westlicher Subversion
Putin beschuldigte westliche Regierungen, seit drei Jahrzehnten versucht zu haben, den russischen Staat durch regionale Stellvertreterkonflikte zu schwächen und zu unterwerfen. Er zog einen direkten Vergleich zwischen der heutigen Militärhilfe für die Ukraine und dem Vorgehen des Westens in den 1990er und frühen 2000er Jahren, als westliche Mächte seiner Behauptung nach separatistische Bewegungen im russischen Nordkaukasus unterstützten. Moskau vertritt die Ansicht, dass europäische Führungspersonen aktiv die Feindseligkeit gegenüber Russland fördern, ohne eine substanzielle Rechtfertigung für eine breitere Konfrontation zu liefern. Der russische Führer behauptete, die europäischen Bürger würden von ihren eigenen politischen Eliten gegen ihre eigenen Interessen in den Konflikt getrieben. Die ukrainischen Streitkräfte leisten seit Februar 2022 mit finanzieller, humanitärer und militärischer Hilfe europäischer Länder und NATO-Verbündeter Widerstand gegen die russische Invasion.
Reaktion auf die deutschen Landtagswahlen
Der russische Präsident äußerte sich auch zur inner europäischen Politik und bezog sich dabei insbesondere auf den jüngsten Landtagswahlsieg der Alternative für Deutschland (AfD) in Sachsen-Anhalt. Putin bezeichnete das Wahlergebnis als Folge systemischer Fehler westlicher Globalisten in den Bereichen Sicherheit, Regierungsführung und Wirtschaftsmanagement. Er argumentierte, dass der Aufstieg von Anti-Establishment-Parteien zeige, dass die europäischen Wähler eine Politik ablehnten, die eine Eskalation mit Moskau riskiere. Von der Zeitung The Telegraph zitierte Analysten stellten fest, dass die russische Führung die wachsende Unterstützung für die AfD wohlwollend betrachte, da die Partei die Militärhilfe für die Ukraine ablehne. Putin verband die Stimmung der Wähler in Deutschland mit dem Widerstand der Bevölkerung gegen europäische politische Führungspersonen, die bewaffnete Konflikte fördern.
Kontext des BRICS-Gipfels
Die Äußerungen erfolgten vor der offiziellen Eröffnung des BRICS-Gipfels in Neu-Delhi, der für Samstag und Sonntag vorgesehen ist. Die politische und wirtschaftliche Gruppierung wurde ursprünglich von Brasilien, Russland, Indien und China gegründet; Südafrika trat dem Bündnis 2010 bei. Die Mitgliedschaft erweiterte sich auf 11 Nationen nach der formellen Aufnahme Saudi-Arabiens, Ägyptens, der Vereinigten Arabischen Emirate, Äthiopiens, Irans und Indonesiens. Die Koalition fungiert als diplomatische Plattform, die darauf abzielt, den Einfluss des Globalen Südens zu stärken und die Struktur des internationalen Finanzsystems zu verändern.
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