Lokal · Warschau
Warschauer Krankenhausprüfung landet auf Trzaskowskis Schreibtisch – 21 KO-Politiker treten wegen Skandals zurück
Bürgermeister Rafał Trzaskowski hat am Montag die lang erwartete Prüfung des Südkrankenhauses erhalten und wird seine Ergebnisse am Mittwoch vorlegen, während die Folgen des Skandals 21 Mitglieder der Bürgerkoalition zwingen, sich zwischen Partei und städtischen Ämtern zu entscheiden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Do Rzeczy, Super Express, Wprost und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Prüfung des Südkrankenhauses wurde Bürgermeister Rafał Trzaskowski am Montag, dem 3. August, übergeben; er plant, die Schlussfolgerungen und Empfehlungen am Mittwoch, dem 5. August, vorzustellen.
Die Staatsanwaltschaft hat zwei Ermittlungen eingeleitet: eine wegen Betrugs in Höhe von über 500.000 PLN und eine wegen Amtsmissbrauchs durch einen öffentlichen Amtsträger. Auch die Ärztekammer führt ein Verfahren durch.
Dawid Kacprzyk verdiente 2025, noch während seiner Facharztausbildung, 1,6 Millionen PLN. Er trat aus der KO und seinem Bezirksratssitz zurück und zahlte 500.000 PLN an das Krankenhaus zurück.
Unter Trzaskowskis Ultimatum traten 14 Parteimitglieder in Vorständen aus der Partei aus, um ihre Jobs zu behalten; von 27 in Aufsichtsräten verließen 7 die Partei und 20 ihre Aufsichtsratsposten. Insgesamt traten 21 Personen aus der KO aus.
Die ehemalige Krankenhauspräsidentin Anna Łukasik enthüllte, dass Kacprzyk ihr an ihrem ersten Tag sagte, er 'bewache das Krankenhaus im Namen von Rafał Trzaskowski' und enge Beziehungen zur Vizebürgermeisterin Renata Kaznowska unterhalte.
Der Bericht des Obersten Rechnungshofs (NIK) bestätigte Unregelmäßigkeiten in den Bereichen Management, Arbeitsorganisation, NFZ-Abrechnung und Nutzung von Krankenhausräumen. Zusätzliche Prüfungen von Notaufnahmen und Leichenhallen in anderen städtischen Krankenhäusern laufen.

- 31.07.Frist für Politiker in städtischen Unternehmen, zwischen Parteimitgliedschaft und Vorstandsposten zu wählen.
- 3.08.Prüfbericht des Südkrankenhauses an Bürgermeister Trzaskowski übergeben; Ultimatumergebnisse bekannt gegeben: 14 Vorstandsmitglieder verlassen Partei, 7 Aufsichtsratsmitglieder verlassen Partei, 20 verlassen Aufsichtsräte.
- 5.08.Trzaskowski soll Prüfungsschlussfolgerungen und Empfehlungen vorstellen.
Prüfbericht übergeben, Ergebnisse stehen bevor
Bürgermeister Rafał Trzaskowski bestätigte am Montag, den 3. August, dass die Prüfung des Südkrankenhauses auf seinem Schreibtisch gelandet ist. Er beabsichtigt, seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen am Mittwoch, den 5. August, vorzustellen. Die Prüfung wurde nach Enthüllungen im Juni über Dawid Kacprzyk, einen Arzt und damaligen Ratsherrn der Bürgerkoalition (KO), angeordnet, dessen Einkünfte und angebliche Bevorzugung von Parteikollegen eine politische Krise auslösten.
„Audyt wpłynął w poniedziałek na moje ręce, zapoznam się z nim i prawdopodobnie w środę zaprezentuję wnioski, które z tego audytu płyną, a także rekomendacje.“
Die Stadt hat außerdem Prüfungen der Notaufnahmen und Leichenhallen in anderen städtischen Krankenhäusern in Auftrag gegeben, und der Nationale Gesundheitsfonds (NFZ) sowie die Nationale Arbeitsinspektion (PIP) führen eigene Kontrollen durch.
Ursprünge des Skandals
Das Portal Zero.pl berichtete erstmals am 15. Juni, dass Kacprzyk, noch während seiner Facharztausbildung in Anästhesiologie, im Jahr 2025 als Koordinator der Notaufnahme am Südkrankenhaus 1,6 Millionen PLN verdiente. Das Portal beschrieb auch ein System, bei dem KO-Politiker ohne Warteschlangen aufgenommen wurden und fast sofort nach der Registrierung umfassende Tests erhielten. Kacprzyk trat nach Bekanntwerden der Geschichte aus der KO und seinem Bezirksratssitz im Ursynów zurück und zahlte 500.000 PLN an das Krankenhaus zurück.
Strafrechtliche Ermittlungen und NIK-Erkenntnisse
Am 3. August wurden zwei von der Staatsanwaltschaft geführte Ermittlungen eingeleitet. Eine betrifft Betrug in Höhe von über einer halben Million PLN; die andere zielt auf Amtsmissbrauch durch einen öffentlichen Amtsträger. Die Oberste Ärztekammer führt ein eigenes Disziplinarverfahren durch. Separat veröffentlichte der Oberste Rechnungshof (NIK) einen Bericht, der zahlreiche Unregelmäßigkeiten im Management des Krankenhauses, der Arbeitsorganisation, der NFZ-Abrechnung und der Nutzung von Räumlichkeiten bestätigte. Der Leichenhallenskandal fügte eine weitere Ebene hinzu: Der ehemalige Koordinator Artur Habowski wurde am 2. Juli mit sofortiger Wirkung entlassen, und die Staatsanwaltschaft prüft mögliche Bestechung im Management und die Schändung einer Leiche.
Politisches Ultimatum formt Stadtvorstände um
Ende Juni gab Trzaskowski Politikern in städtischen Unternehmen bis Ende Juli die Wahl zwischen Parteimitgliedschaft und ihren Vorstandsposten. Am 3. August gab er die Ergebnisse bekannt: Alle 14 Parteimitglieder in den Vorständen traten aus der KO aus, um ihre Jobs zu behalten. Von 27 Aufsichtsratsmitgliedern verließen 7 die Partei und blieben, während 20 ihre Aufsichtsratsposten aufgaben und in der KO blieben. Insgesamt verließen 21 Personen die Partei. Zu denen, die sich für ihre Unternehmensrollen entschieden, gehören Jan Kuźmiński (MZA), Konrad Niklewicz (Tramwaje Warszawskie), Robert Rafałowski (Kopernik Medizinzentrum), Karolina Zdrodowska (MPRI), Maciej Wyszyński (MPO) und Piotr Zalewski (Metro Warszawskie).
„W zarządach spółek miejskich mieliśmy 14 osób, które były członkami partii. Wszyscy zrezygnowali z partii i dalej będą pracować w spółkach. W radach nadzorczych było 27 takich osób - siedem pozostało w radach nadzorczych, 20 osób pozostało w partii i zrezygnowało z zasiadania w radach.“
- Vorstände – Partei verlassen
- 14 Personen
- Aufsichtsräte – Partei verlassen
- 7 Personen
- Aufsichtsräte – Gremien verlassen
- 20 Personen
Daten aus dem Artikeltext
Ex-Präsidentin bricht Schweigen
Anna Łukasik, die vom 1. April 2025 an als Krankenhauspräsidentin tätig war, sagte Onet.pl, dass Kacprzyk ihr an ihrem ersten Tag sagte, er „pilnuje szpitala w imieniu Rafała Trzaskowskiego“ (bewache das Krankenhaus im Namen von Rafał Trzaskowski). Sie wies dies zunächst als Scherz zurück, beobachtete später aber seine engen Beziehungen zur Vizebürgermeisterin Renata Kaznowska und anderen Rathausbeamten. Kacprzyk lud sie wiederholt zu privaten Abendessen ein, die Kaznowska mit Krankenhausdirektoren abhielt; sie nahm nie teil. Łukasik sagte, sie habe gewusst, dass sein Stundensatz von 330 PLN aufgrund seiner Koordinatorrolle höher sei als der anderer Ärzte, merkte jedoch an, dass Sätze von 450–600 PLN andernorts existierten. Nachdem Journalisten nachgefragt hatten, behauptete Kacprzyk, er habe das Krankenhaus zweimal mit Erlaubnis verlassen, und überwies dann 500.000 PLN an das Krankenhaus als „Lohnanpassung“. Łukasik erstattete daraufhin Anzeige bei der Staatsanwaltschaft.
„Pierwszego dnia pracy powiedział mi, że "pilnuje szpitala w imieniu Rafała Trzaskowskiego". Najpierw odebrałam to jako żart. Później zobaczyłam, że utrzymywał bliskie relacje z wiceprezydent Warszawy Renatą Kaznowską i innymi urzędnikami stołecznego ratusza.“
Wie es weitergeht
Trzaskowskis Präsentation am Mittwoch wird voraussichtlich systemische Mängel detaillieren und Reformen vorschlagen. Die beiden Vizebürgermeister, die zuvor zurückgetreten sind, wurden nicht ersetzt, und das Management sowie der Aufsichtsrat des Krankenhauses wurden unmittelbar nach Bekanntwerden des Skandals abberufen. Angesichts der Prüfungen von NFZ, PIP und NIK in städtischen Gesundheitseinrichtungen sind weitere Personalveränderungen und strengere Aufsichtsregeln wahrscheinlich. Die politischen Kosten für die KO in Warschau bleiben ungewiss, aber die erzwungene Trennung von Partei- und Unternehmensrollen markiert einen strukturellen Wandel in der Art und Weise, wie die Stadt ihre Vermögenswerte verwaltet.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Do RzeczyNowe fakty ws. Kacprzyka. "Powiedział mi, że pilnuje szpitala w imieniu Trzaskowskiego"
- Super Express21 działaczy Koalicji Obywatelskiej z Warszawy rezygnuje z członkostwa w partii. Trzaskowski eliminuje polityków ze spółek.Znamy nazwiska
- Do RzeczyAudyt po głośnej aferze. Trzaskowski zna już wyniki
- WprostTrzaskowski ma już wyniki audytu w Szpitalu Południowym. Kiedy je ujawni?
- Rafał Trzaskowski
- Bürgermeister von Warschau, der die Prüfung und das Ultimatum anordnete
- Dawid Kacprzyk
- Ehemaliger Notaufnahme-Koordinator und KO-Ratsherr im Zentrum des Skandals
- Anna Łukasik
- Ehemalige Präsidentin des Südkrankenhauses, die über Kacprzyks Behauptungen sprach
- Renata Kaznowska
- Vizebürgermeisterin von Warschau, die in Łukasiks Bericht erwähnt wird
- Artur Habowski
- Ehemaliger Leichenhallenkoordinator, der wegen Leichenhandelsvorwürfen entlassen wurde
- Jan Kuźmiński
- Leiter der MZA, der die KO verließ, um seinen Vorstandsposten zu behalten
- Konrad Niklewicz
- Stellvertretender Leiter von Tramwaje Warszawskie, der die KO verließ
- Robert Rafałowski
- Ehemaliger stellvertretender Bürgermeister von Wola, jetzt im Management des Kopernik Medizinzentrums, verließ die KO
- Karolina Zdrodowska
- Ehemalige Präsidialbevollmächtigte, jetzt MPRI-Vorstandsmitglied, verließ die KO
- Maciej Wyszyński
- Ehemaliger Stadtrat, blieb im MPO-Management, verließ die KO
- Piotr Zalewski
- Ehemaliger stellvertretender Bürgermeister von Ursynów, Leiter des Aufsichtsrats von Metro Warszawskie, verließ die KO
- Adam Godusławski
- Präsident der TBS Praga-Południe, der die KO verließ
- Piotr Jaworski
- Ehemaliger Bürgermeister von Białołęka, TBS-Vorstandsmitglied, verließ die KO
- Paweł Kołodziejski
- Vorsitzender des Aufsichtsrats der MPUK, der die KO verließ
- Orte
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