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Kurz gefasst

  • Nach der bisherigen Bilanz wurden in Mailand mindestens 40 Demonstranten und zwei Polizisten verletzt, und zum Zeitpunkt der Berichterstattung waren dort etwa 50 Festnahmen erfolgt.

  • Demonstranten mit verdeckten Gesichtern warfen in Bologna Steine und Flaschen auf die Polizei, die Wasserwerfer, Tränengas und Schlagstöcke einsetzte und nach Angaben von ANSA sieben Menschen festnahm.

  • Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sagte, Protest sei ein Recht, Zerstörung aber nicht, und rief die Opposition auf, die Gewalt ohne Zögern zu verurteilen.

  • Die CGIL, die nach eigenen Angaben 4,5 Millionen Mitglieder hat, wird nach Angaben von Maurizio Landini am 20. November einen Generalstreik abhalten, am selben Tag wie ein geplanter europaweiter Studentenstreik.

MailandBolognaTurinRom
Mailand, Bologna, Turin, Rom · Italien

Zusammenstöße in Mailand und Bologna

Am Samstag, 17. Oktober, eskalierten Proteste gegen die Lebenshaltungskosten in mehreren italienischen Städten, am heftigsten auf der Piazza del Duomo in Mailand und in Bologna. In Mailand warfen Demonstranten mit verdeckten Gesichtern Feuerlöscher, Rauchfackeln und Cafétische auf die Polizei, die mit Schlagstöcken und Wasserstrahlen reagierte. Erste Berichte nannten eine junge Frau und einen Polizisten, die am Kopf verletzt wurden. Nach der bisher vorliegenden Bilanz wurden in Mailand mindestens vierzig Demonstranten und zwei Polizisten verletzt, und die Behörden hatten dort zum Zeitpunkt der Berichterstattung etwa 50 Festnahmen vorgenommen. Die U-Bahn-Station Duomo wurde während der Zusammenstöße geschlossen, Ladenbesitzer ließen ihre Rollläden herunter, und Touristen und Anwohner suchten in Geschäften und Wohnhäusern rund um den Platz Zuflucht.

Bologna und Turin

In Bologna warf eine kleine Gruppe junger Demonstranten mit verdeckten Gesichtern Steine und Flaschen auf die Beamten, die Schlagstöcke und Tränengas einsetzten. Nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur ANSA setzte die Polizei zudem Wasserwerfer ein, um Gruppen aufzulösen, und nahm sieben Menschen fest. In Turin protestierten Demonstranten gegen steigende Lebenshaltungskosten und Kraftstoffpreise und skandierten gegen die Partei „Futuro Nazionale“, die mit dem ehemaligen General Roberto Vannacci in Verbindung gebracht wird. Turin war Schauplatz der Gewalt, die Elly Schlein, Vorsitzende der Mitte-links-Partei Partito Democratico, am selben Tag verurteilte, als sie ihre Solidarität mit Polizei, Journalisten und der Stadt nach dem bekundete, was sie als kriminelle Angriffe gewalttätiger, organisierter Gruppen mit verdeckten Gesichtern bezeichnete.

Marsch in Rom und breite Protestwelle

In Rom organisierte die Gewerkschaft CGIL, die nach eigenen Angaben 4,5 Millionen Mitglieder hat, einen großen Marsch, um die Regierung von Giorgia Meloni in ihrer Politik unter Druck zu setzen. Berichten zufolge ließ sich der Protest in Mailand von Demonstrationen in Frankreich inspirieren. Am selben Tag gingen auch in Belgien, Frankreich und Albanien Zehntausende Menschen wegen steigender Lebenshaltungskosten und des Abbaus öffentlicher Dienstleistungen auf die Straße, in Protesten, die als einige der intensivsten der letzten Jahre beschrieben wurden. Italienische Berichte brachten die Unruhen des Tages mit dem wirtschaftlichen Druck auf die Haushalte zusammen, darunter die Lebenshaltungskosten und die Kraftstoffpreise.

Meloni und die Opposition reagieren

Ministerpräsidentin Giorgia Meloni äußerte sich zu den Protesten in einem Beitrag in den sozialen Medien, dem Video von der Piazza del Duomo beigefügt war. Sie sagte, das Recht zu demonstrieren stehe außer Frage, aber Brände zu legen und Städte zu zerstören sei kein Recht, und sie bezeichnete die Verantwortlichen als Randalierer, die die Märsche ausnutzten, um Chaos zu verbreiten und ganze Städte in Geiselhaft zu nehmen.

„Zu protestieren ist ein Recht, unsere Städte zu zerstören nicht.“

Giorgia Meloni, Italienische Ministerpräsidentin

Meloni richtete ihre Forderung an die Opposition und rief sie auf, klar Stellung zu beziehen.

„Die Opposition muss die Gewalt eindeutig verurteilen und dazu aufrufen, dass jeder Protest friedlich verläuft. Schweigen ist nicht akzeptabel.“

Giorgia Meloni, Italienische Ministerpräsidentin

CGIL legt Termin für Generalstreik fest

CGIL-Generalsekretär Maurizio Landini kündigte an, dass die Gewerkschaft am 20. November einen Generalstreik abhalten wird. Das ist derselbe Tag, für den ein europaweiter Studentenstreik angesetzt ist. Die Ankündigung bedeutet einen weiteren Test für die Regierung Meloni, denn die Gewerkschaften wollen die Klagen über die Lebenshaltungskosten bündeln, die die Märsche am Samstag angetrieben haben.

Weiter in der heutigen Ausgabe

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Heutiger Brief · 4 Min. zum AnhörenRussland bombardiert Ukrainas Stromnetz mit 320 DrohnenLive · 4 ThemenStreit um US-Russland-Diesel-Deal

Quellen und Kontext

  • NEWS 24/7vor 1 Std.Meloni zu den Vorfällen in Italien: Die Opposition muss die Gewalt verurteilenΜελόνι για επεισόδια στην Ιταλία: Η αντιπολίτευση να καταγγείλει τη βία · Original auf Griechisch
  • NewsITvor 1 Std.Italien: Zwischenfälle und Zusammenstöße mit der Polizei in Mailand, Bologna, Rom und TurinΙταλία: Επεισόδια και συγκρούσεις με την αστυνομία σε Μιλάνο, Μπολόνια, Ρώμη και Τορίνο · Original auf Griechisch
  • ΣΚΑΪvor 1 Std.Meloni: Demonstrieren ist ein Recht, Städte zu zerstören nichtΜελόνι: Το να διαδηλώνεις αποτελεί δικαίωμα, το να καταστρέφεις τις πόλεις όχι · Original auf Griechisch
  • Η Ναυτεμπορικήvor 1 Std.Meloni zu den Vorfällen in Mailand, Bologna und Turin: Demonstrieren ist ein Recht, sie zu zerstören nichtΜελόνι για επεισόδια Μιλάνο, Μπολόνια και Τορίνο: Το να διαδηλώνεις αποτελεί δικαίωμα, το να τις καταστρέφεις όχι · Original auf Griechisch
Giorgia Meloni
Italienische Ministerpräsidentin, die die Gewalt verurteilte und die Opposition aufforderte, sie zu verurteilen
Elly Schlein
Vorsitzende der Mitte-links-Partei Partito Democratico, die die Gewalt in Turin verurteilte
Maurizio Landini
Generalsekretär der Gewerkschaft CGIL, die einen Generalstreik für den 20. November ankündigte
Roberto Vannacci
Ehemaliger General, der mit der in Turin durch Sprechchöre angegriffenen Partei „Futuro Nazionale“ in Verbindung gebracht wird

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Veröffentlicht heute um 21:13.

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Zusammenstöße in Mailand und BolognaZusammenstöße in Mailand und BolognaBologna und TurinBologna und TurinMarsch in Rom und breite ProtestwelleMarsch in Rom und breite ProtestwelleMeloni und die Opposition reagierenMeloni und die Opposition reagierenCGIL legt Termin für Generalstreik festCGIL legt Termin für Generalstreik fest

Auf Grundlage von Berichten von

NEWS 24/7, NewsIT, ΣΚΑΪ, Η Ναυτεμπορική, iefimerida.gr, in.gr

Liste der Quellen

Regierung · Mailand, Bologna und Turin

Proteste gegen Lebenshaltungskosten in Mailand und Bologna eskalieren; Meloni verurteilt maskierte Randalierer

In Mailand und Bologna setzte die Polizei am Samstag, 17. Oktober, Schlagstöcke, Tränengas und Wasserwerfer ein, während maskierte Demonstranten Steine, Feuerlöscher und Cafétische warfen. Nach der bisher vorliegenden Bilanz wurden in Mailand mindestens 40 Demonstranten und zwei Polizisten verletzt.

Mailand
Bologna
Turin
Rom

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KI-Text auf Grundlage von Berichten von NEWS 24/7, NewsIT, ΣΚΑΪ und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 21:13.

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