Am Samstag, 17. Oktober, eskalierten Proteste gegen die Lebenshaltungskosten in mehreren italienischen Städten, am heftigsten auf der Piazza del Duomo in Mailand und in Bologna. In Mailand warfen Demonstranten mit verdeckten Gesichtern Feuerlöscher, Rauchfackeln und Cafétische auf die Polizei, die mit Schlagstöcken und Wasserstrahlen reagierte. Erste Berichte nannten eine junge Frau und einen Polizisten, die am Kopf verletzt wurden. Nach der bisher vorliegenden Bilanz wurden in Mailand mindestens vierzig Demonstranten und zwei Polizisten verletzt, und die Behörden hatten dort zum Zeitpunkt der Berichterstattung etwa 50 Festnahmen vorgenommen. Die U-Bahn-Station Duomo wurde während der Zusammenstöße geschlossen, Ladenbesitzer ließen ihre Rollläden herunter, und Touristen und Anwohner suchten in Geschäften und Wohnhäusern rund um den Platz Zuflucht.
In Bologna warf eine kleine Gruppe junger Demonstranten mit verdeckten Gesichtern Steine und Flaschen auf die Beamten, die Schlagstöcke und Tränengas einsetzten. Nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur ANSA setzte die Polizei zudem Wasserwerfer ein, um Gruppen aufzulösen, und nahm sieben Menschen fest. In Turin protestierten Demonstranten gegen steigende Lebenshaltungskosten und Kraftstoffpreise und skandierten gegen die Partei „Futuro Nazionale“, die mit dem ehemaligen General Roberto Vannacci in Verbindung gebracht wird. Turin war Schauplatz der Gewalt, die Elly Schlein, Vorsitzende der Mitte-links-Partei Partito Democratico, am selben Tag verurteilte, als sie ihre Solidarität mit Polizei, Journalisten und der Stadt nach dem bekundete, was sie als kriminelle Angriffe gewalttätiger, organisierter Gruppen mit verdeckten Gesichtern bezeichnete.
In Rom organisierte die Gewerkschaft CGIL, die nach eigenen Angaben 4,5 Millionen Mitglieder hat, einen großen Marsch, um die Regierung von Giorgia Meloni in ihrer Politik unter Druck zu setzen. Berichten zufolge ließ sich der Protest in Mailand von Demonstrationen in Frankreich inspirieren. Am selben Tag gingen auch in Belgien, Frankreich und Albanien Zehntausende Menschen wegen steigender Lebenshaltungskosten und des Abbaus öffentlicher Dienstleistungen auf die Straße, in Protesten, die als einige der intensivsten der letzten Jahre beschrieben wurden. Italienische Berichte brachten die Unruhen des Tages mit dem wirtschaftlichen Druck auf die Haushalte zusammen, darunter die Lebenshaltungskosten und die Kraftstoffpreise.
Ministerpräsidentin Giorgia Meloni äußerte sich zu den Protesten in einem Beitrag in den sozialen Medien, dem Video von der Piazza del Duomo beigefügt war. Sie sagte, das Recht zu demonstrieren stehe außer Frage, aber Brände zu legen und Städte zu zerstören sei kein Recht, und sie bezeichnete die Verantwortlichen als Randalierer, die die Märsche ausnutzten, um Chaos zu verbreiten und ganze Städte in Geiselhaft zu nehmen.
„Zu protestieren ist ein Recht, unsere Städte zu zerstören nicht.“
Meloni richtete ihre Forderung an die Opposition und rief sie auf, klar Stellung zu beziehen.
„Die Opposition muss die Gewalt eindeutig verurteilen und dazu aufrufen, dass jeder Protest friedlich verläuft. Schweigen ist nicht akzeptabel.“
CGIL-Generalsekretär Maurizio Landini kündigte an, dass die Gewerkschaft am 20. November einen Generalstreik abhalten wird. Das ist derselbe Tag, für den ein europaweiter Studentenstreik angesetzt ist. Die Ankündigung bedeutet einen weiteren Test für die Regierung Meloni, denn die Gewerkschaften wollen die Klagen über die Lebenshaltungskosten bündeln, die die Märsche am Samstag angetrieben haben.
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Pollar unterstützenRegierung · Mailand, Bologna und Turin
In Mailand und Bologna setzte die Polizei am Samstag, 17. Oktober, Schlagstöcke, Tränengas und Wasserwerfer ein, während maskierte Demonstranten Steine, Feuerlöscher und Cafétische warfen. Nach der bisher vorliegenden Bilanz wurden in Mailand mindestens 40 Demonstranten und zwei Polizisten verletzt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von NEWS 24/7, NewsIT, ΣΚΑΪ und weiteren Medien. Veröffentlicht .