Lokal · Oxford
Antirassismus-Demonstranten blockieren Straßen während Tommy Robinson an der Oxford Union debattiert
Hunderte Demonstranten versammelten sich am Mittwoch in Oxford, um gegen eine Debatte mit dem rechtsextremen Aktivisten Tommy Robinson zu protestieren, was zu Straßensperrungen und einer verspäteten, fast leeren Veranstaltung führte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ouest France, Mediapart, BBC und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Hunderte Antirassismus-Demonstranten bildeten eine Menschenkette in der St Michael’s Street und ließen nur eine Handvoll Leute in die Oxford Union.
Die Veranstaltung begann spät und in einer fast leeren Halle; Robinson und Fox argumentierten für den Antrag „Der Westen hat Recht, dem Islam zu misstrauen“.
Eine kleinere Gegendemonstration von Unterstützern mit Union-Jacks versammelte sich in der Nähe; es gab einen kleinen Zwischenfall mit Wasserwürfen, aber keine Festnahmen.
Abgeordnete Anneliese Dodds, Grünen-Ratsherr Chris Jarvis und Religionsführer kritisierten die Bühne für Robinson und verwiesen auf Sicherheitsbedenken und die Beeinträchtigung an einem WM-Spieltag.
- 17.06.Kleinere Gegendemonstration mit Union-Jacks trifft in der Cornmarket Street ein, durch die Polizei getrennt.
- 17.06.Kleiner Zwischenfall: Demonstranten buhen Polizei aus und werfen Wasser in der Cornmarket Street.
- 17.06.Debatte beginnt mit erheblicher Verzögerung und weitgehend leerer Halle.
Hintergrund
Die Oxford Union, eine historische Debattiergesellschaft, lud Tommy Robinson (bürgerlicher Name Stephen Yaxley‑Lennon) ein, um am 17. Juni für den Antrag „Der Westen hat Recht, dem Islam zu misstrauen“ zu argumentieren. An der Veranstaltung nahm auch der frühere Schauspieler Laurence Fox auf derselben Seite teil, während der frühere konservative Abgeordnete Jacob Rees‑Mogg und der Aktivist Abdullah al Andalusi dagegen argumentierten. Die Debatte war ursprünglich für Mai geplant, wurde aber wegen Sicherheitsbedenken und weit verbreiteter Verurteilung durch Religionsführer und lokale Politiker verschoben.
Proteste und Straßensperrungen
Gegen 19:30 Uhr MESZ hatten sich etwa 200 Antirassismus-Demonstranten mit Schildern von „Stand Up to Racism“ an beiden Enden der St Michael’s Street postiert, wie die BBC berichtete. Die Demonstranten skandierten „Oxford ist antifaschistisch“ und „Rassisten raus aus unseren Straßen“; einige Schilder verspotteten Robinsons Russlandbesuch und fragten „Wie viel Rubel bist du wert, Tommy?“ und nannten ihn „Putins Haustier“. Eine Menschenkette blockierte den Zugang zum Veranstaltungsort, und der Gemeinderat hatte die Straße von 16:00 bis 23:00 Uhr für den Verkehr gesperrt, was nahegelegene Geschäfte und Pubs zur vorzeitigen Schließung zwang.
„Jeder hat ein Recht auf Meinungsfreiheit. Was sie nicht haben, ist ein Anrecht auf eine Bühne, und die Oxford Union hat sich entschieden, rechtsextremen Figuren eine Bühne zu bieten.“
Eine kleinere Gruppe von Gegenprotestierenden mit Union-Jacks versammelte sich in der Cornmarket Street, getrennt von der Hauptmenge durch eine Linie von Polizisten in gelben Westen. Bei einem kurzen Zwischenfall buhten Demonstranten die Beamten aus, und einige wenige warfen Wasser auf sie, aber es wurden keine Festnahmen gemeldet.
Auswirkungen auf die Debatte
Der Protest führte dazu, dass nur eine Handvoll Leute das Gebäude betreten konnten, sagte Organisator Teige von Oxford Stand Up to Racism gegenüber AFP. Die Debatte begann mit erheblicher Verzögerung und fand in einer weitgehend leeren Halle statt, wobei der Antrag formell von Rees‑Mogg und al Andalusi abgelehnt wurde.
Reaktionen
Anneliese Dodds, Labour-Abgeordnete für Oxford East, verurteilte die Entscheidung der Oxford Union und stellte fest, dass die Innenstadt „hätte summen sollen“ beim ersten WM-Spiel Englands, stattdessen schlossen Pubs früh und Leute warnten Freunde, das Gebiet zu meiden. Ian McKendrick, stellvertretender Vorsitzender von Oxford Stand Up to Racism, hatte Robinson zuvor vorgeworfen, in Southampton, Belfast und Glasgow „gewalttätige Rassenunruhen“ angezettelt zu haben. Die Thames Valley Police teilte mit, sie habe daran gearbeitet, friedlichen Protest zu ermöglichen und gleichzeitig Störungen zu minimieren. Lokale Religionsführer, darunter der Bischof von Oxford Steven Croft und Imam Monawar Hussain, hatten sich „beunruhigt und betrübt“ über die Einladung geäußert.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Ouest FranceRoyaume-Uni : la venue de Tommy Robinson déclenche des manifestations et bloque un débat
- MediapartRoyaume-Uni: des centaines de manifestants contre le militant d'extrême droite Tommy Robinson
- BBCProtest takes place over Oxford Union Tommy Robinson debate
- The TelegraphTommy Robinson's nightmare in the city of dreaming spires
- Tommy Robinson
- Rechtsextremer Aktivist, der zu einer Debatte an der Oxford Union eingeladen wurde.
- Laurence Fox
- Ehemaliger Schauspieler und rechtsextremer Aktivist, der an Robinsons Seite argumentierte.
- Jacob Rees‑Mogg
- Ehemaliger konservativer Abgeordneter, der den Debattenantrag ablehnte.
- Abdullah al Andalusi
- Aktivist, der den Debattenantrag ablehnte.
- Chris Jarvis
- Ratsherr der Grünen, der die Einladung der Oxford Union verurteilte.
- Anneliese Dodds
- Labour-Abgeordnete für Oxford East, die die Veranstaltung kritisierte.
- Ian McKendrick
- Stellvertretender Vorsitzender von Oxford Stand Up to Racism, der Robinson vorwarf, Unruhen anzustiften.
- Orte
- Oxford
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen