Wahlen · Bogotá und Popayán

Kolumbien wählt in polarisierter Stichwahl: linker Reformer gegen rechten Außenseiter – Sicherheitsängste wachsen

Die Wähler entscheiden zwischen dem Verbündeten von Gustavo Petro, Iván Cepeda, und dem konservativen Anwalt Abelardo De La Espriella, der im ersten Wahlgang führte und von Trump unterstützt wird – ein möglicher Rechtsruck angesichts zunehmender Gewalt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaSexta, Deutsche Welle, BBC und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bogotá, Popayán · Kolumbien
Wie es dazu kam
  1. 31.05.Erster Wahlgang ergibt keine Mehrheit; De La Espriella erhält 44 %, Cepeda 41 %.
  2. 20.06.Kolumbianisches Militär tötet Marlon, hochrangigen Kommandeur der FARC-Dissidentengruppe, im Departamento Cauca.
  3. 21.06.Stichwahl um die Präsidentschaft bei hoher Polarisierung abgehalten.

Die Kandidaten

Cepeda, 63, Senator und Menschenrechtsaktivist, will die „Totalen Frieden“-Verhandlungen Petros mit bewaffneten Gruppen fortsetzen und die Sozialausgaben ausweiten. De La Espriella, 47, ehemaliger Verteidiger von Paramilitärs, verspricht ein militärisches Vorgehen gegen Guerilleros, Steuersenkungen und einen schlankeren Staat, bei gleichzeitiger Beibehaltung der Mindestlohnerhöhung und populärer Sozialmaßnahmen.

„Was mich derzeit beunruhigt, ist die Polarisierung zwischen uns: Es gibt zwei sehr extreme Seiten, und die Gewalt ist besorgniserregend.“

John Manrique

Sicherheit und Gewalt

Im vergangenen Jahr gab es 14.780 Tötungsdelikte – die höchste Zahl seit mindestens 2015. Illegale bewaffnete Gruppen haben sich in fünf Jahren fast verdoppelt und kontrollieren Drogenrouten und illegalen Bergbau. Der Wahlkampf war von Gewalt überschattet, darunter die Ermordung des Präsidentschaftskandidaten Miguel Uribe Turbay sowie Angriffe mit Bomben und Drohnen.

„Mein Bruder wurde vor den Augen seiner Kinder ermordet, weil er eine Erpressung nicht bezahlte.“

Edilma Martínez Flores, Opfer von Erpressungsgewalt

Internationale Dimension und regionaler Wandel

Trump hat De La Espriella zweimal unterstützt und Cepeda als „radikalen linken Marxisten“ bezeichnet. Die Stichwahl fügt sich in einen breiteren Rechtsruck in Lateinamerika ein, wo Chile, Argentinien, Costa Rica, Ecuador und Bolivien rechte Präsidenten gewählt haben und Perus Keiko Fujimori nach der Wahl am 7. Juni auf dem Weg zum Sieg ist. De La Espriellas Programm ähnelt den harten Sicherheitspolitiken von Nayib Bukele und Javier Milei, so die New York Times.

Erster Wahlgang und Wahlbeteiligung

Am 31. Mai gewann De La Espriella 43–44 % der Stimmen, Cepeda 41 %, bei 17 Millionen Enthaltungen. Beide Kandidaten werben nun um die zentristischen Nichtwähler. De La Espriella, der zu Jahresbeginn bei etwa 20 % in Umfragen lag, führt die Umfragen nun um bis zu acht Punkte an.

Stimmenanteil im ersten Wahlgang%
Abelardo De La Espriella
44 %
Iván Cepeda
41 %

Daten aus dem Artikeltext

Aktuelle Entwicklungen

Am Samstag gab Präsident Petro bekannt, dass das Militär Marlon, den rechten Arm von Iván Mordisco, dem Anführer der wichtigsten FARC-Dissidentengruppe, im Departamento Cauca getötet habe. Die Operation verschärft die angespannte Sicherheitslage vor Öffnung der Wahllokale.

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