Aus Kreisen der PP hieß es, eine Vierer-Debatte bei RTVE werde es nicht geben, während die PSOE ein Duell zwischen Pedro Sánchez und Alberto Núñez Feijóo am 16. November bei einem Privatsender akzeptiert hat.
Bei El perro andaluz wies Ada Colau Pablo Iglesias den Exhibitionismus, Gabriel Rufián die Völlerei und Pedro Sánchez die Trägheit zu – letzteres wegen der Wohnungspolitik.
Irene Montero, die rund 45 Minuten Zeit zur Vorbereitung hatte, beantwortete Ada Colaus Frage in der Live-Sendung mit der Wahl von Friends und nannte Compañeros ihre Lieblingsserie aus Kindertagen.
Am Donnerstag, dem 22. Oktober, sagte Irene Montero, Podemos-Kandidatin bei der Parlamentswahl am 29. November, der demokratische Weg sei, dass die Menschen alle Optionen auf dem Stimmzettel hören und kennen können. Ihre Äußerungen fielen in einen Streit darüber, wie die Spitzenkandidaten vor der Wahl debattieren sollen. Die PSOE hat ein Duell zwischen Pedro Sánchez und Alberto Núñez Feijóo am 16. November akzeptiert – allerdings bei einem Privatsender. Die Sozialisten wollen zudem, dass die Vierer-Debatte, an der auch die Spitzen von Vox und Frente Amplio teilnehmen würden, bei TVE statt bei Atresmedia läuft, dem Sender, den die PP vorgeschlagen hatte. Montero formulierte es so:
„Demokratisch ist, dass die Menschen alle Optionen hören und kennen können.“
Die PP lehnte ein Vierer-Format beim öffentlich-rechtlichen Sender ab und warf den Sozialisten den Versuch eines Boykotts von Atresmedia vor. Aus Parteikreisen hieß es, Pedro Sánchez sei drei Jahre zuvor bereit gewesen, bei diesem Sender zu debattieren. Quellen der PP machten die Sache kurz und klar zu Ende: Eine Vierer-Debatte bei RTVE werde es nicht geben. Montero ihrerseits forderte die Wähler auf, ihre Probleme nicht auf die Person neben sich oder auf die darunter zu schieben, sondern nach oben zu schauen – darum gehe es vor dem 29. November.
Ada Colau, Kandidatin von Frente Amplio und frühere Bürgermeisterin von Barcelona, war am Donnerstag zu Gast in El perro andaluz, der von Manu Sánchez moderierten Sendung auf La 1, die eine Sonderausgabe aus Bilbao ausstrahlte. Die Sendung hatte sie gebeten, eine Frage für Montero aufzunehmen, und Colau bat sie, sich zwischen zwei Optionen zu entscheiden. Colau rahmte den Vergleich als Frage unterschiedlicher Auffassungen von Macht und sagte, Montero werde reichlich Zeit haben, über ihre Antwort nachzudenken.
„Ich würde sie einfach bitten, sich zwischen zwei Optionen zu entscheiden: Game of Thrones oder Friends.“
Montero, die per Video zugeschaltet war, hatte rund 45 Minuten Zeit zur Vorbereitung und antwortete mit Humor, sie wähle Friends. Sie erinnerte daran, dass Compañeros die Serie gewesen sei, die sie als Kind am liebsten mochte – eine Bemerkung, die zur angekündigten Rückkehr von Compañeros zu Atresmedia mit einer Fortsetzung mit einigen der Originalschauspieler passte. Monteros Antwort fiel in der Live-Sendung, und der Moderator kündigte anschließend an, Montero in der folgenden Woche im Studio zu interviewen.
Die Sendung bat Colau außerdem, Politiker den sieben Todsünden zuzuordnen. Exhibitionismus schrieb sie Pablo Iglesias zu und verwies darauf, wie er öffentlich erklärt habe, nicht zu Frente Amplio zu stoßen. Gabriel Rufián bekam die Völlerei, nachdem Colau ihm vorgeworfen hatte, mehr als ein Jahr lang die Einheit der Linken versprochen zu haben, um dann allein essen zu gehen. Pedro Sánchez wurde die Trägheit zugeordnet, und zwar beim Wohnungsbau, wo die PSOE ihren Zusagen zufolge nicht weit genug gegangen sei. Mónica García wollte Colau keine Sünde zuweisen – sie sagte, sie spreche als Feministin nicht gern über Sünden unter Frauen – und sich selbst gab sie die Wollust.
Colau sagte, die 15 Formationen von Frente Amplio hätten sich auf ein gemeinsames Antreten verständigt, und sie wies die Verantwortung für die Abwesenheit anderer denen zu, die sich gegen einen Beitritt entschieden hätten.
„Manche wollten allein gehen, dann sollen sie dafür geradestehen.“
Sie sagte zudem, sie habe Ministerposten und eine Kandidatur für das Europäische Parlament abgelehnt, bevor sie in die Politik zurückkehrte – wegen der öffentlichen Forderung nach Einheit auf der Linken.
Manu Sánchez kündigte an, Montero in der kommenden Woche im Studio zu interviewen, während er weiter auf eine Antwort von Pedro Sánchez auf seine Einladung in die Sendung wartet. Das für den 16. November vorgeschlagene Duell bleibt bei einem Privatsender, und das Vierer-Format ist weiter zwischen TVE und Atresmedia umstritten. Die Parlamentswahl ist für den 29. November angesetzt.
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Die PP erklärt, es werde keine Vierer-Debatte bei RTVE geben, während Irene Montero dafür plädiert, dass die Wähler vor der Wahl am 29. November alle Optionen hören sollten. Bei El perro andaluz forderte Ada Colau Montero auf, sich zwischen Game of Thrones und Friends zu entscheiden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von eldiario.es, El Periódico, LaSexta und weiteren Medien. Veröffentlicht .