Regierung · Madrid
PP ruft Verfassungsgericht an, nachdem Kongress Abstimmung über vorgezogene Neuwahlen blockiert und Debatte in den Senat verlegt
Die Partido Popular wird das Verfassungsgericht bitten, die Entscheidung des Kongresspräsidiums aufzuheben, eine symbolische Abstimmung zu blockieren, die Pedro Sánchez auffordern sollte, das Parlament aufzulösen und vorgezogene Neuwahlen auszurufen. Die Partei verlegt den Antrag zudem in den Senat, wo sie über eine absolute Mehrheit verfügt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von eldiario.es, 20 minutos, RTVE.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das Mesa del Congreso, mit PSOE- und Sumar-Mehrheit, blockierte PP- und Junts-Änderungsanträge für vorgezogene Neuwahlen mit Verweis auf das Präsidentenvorrecht.
Die PP kündigte an, das Veto vor das Verfassungsgericht zu bringen, und bezeichnete es als willkürlich und als Kriterienwechsel.
Die PP setzte den Junts-Änderungsantragstext für den 24. Juni auf die Tagesordnung des Senats, um eine Abstimmung zu erzwingen und die Haltung von Junts offenzulegen.
Der PP-Chef sagte, Sánchez habe Angst vor der Demokratie und sei kein Demokrat, nachdem die Abstimmung blockiert wurde.
- 16.06.PP und Junts registrieren Änderungsanträge; Mesa del Congreso legt Veto ein.
- 17.06.PP legt Widerspruch ein; verlegt Antrag in den Senat; Feijóo nennt Sánchez 'Feigling'.
- 18.06.PP kündigt Berufung beim Verfassungsgericht an.
- 24.06.Senatsdebatte angesetzt.
Das Veto und die Berufung
Am Dienstag blockierte das Kongresspräsidium, das von PSOE und Sumar kontrolliert wird, zwei Änderungsanträge zu einem PP-Antrag, die Premierminister Pedro Sánchez auffordern sollten, das Parlament aufzulösen und vorgezogene Neuwahlen auszurufen. Die Anträge, einer von der PP und einer von Junts, waren nahezu identisch. Das Präsidium argumentierte, dass die Ausrufung von Neuwahlen ein Vorrecht des Präsidenten sei und der Antrag in diese Zuständigkeit eingreife. Die PP legte umgehend einen Widerspruch ein und kündigte am Donnerstag an, den Fall vor das Verfassungsgericht zu bringen, falls das Veto nicht aufgehoben werde. Die Partei bezeichnete die Entscheidung als „einen neuen Machtmissbrauch“ durch die Kongresspräsidentin Francina Armengol und als „opportunistischen Kriterienwechsel“ und wies darauf hin, dass ähnliche unverbindliche Anträge in der Vergangenheit zugelassen worden seien.
Politische Rechenspiele
Die Abstimmung wäre symbolisch gewesen, aber ihr politisches Gewicht war klar. PP, Vox und Junts verfügen gemeinsam über 177 Sitze im 350-köpfigen Kongress, eine absolute Mehrheit. Wären die Änderungsanträge debattiert worden, hätten sie vermutlich eine Mehrheit erhalten und gezeigt, dass eine Mehrheit der Abgeordneten Neuwahlen wünscht. PP-Quellen sagten EL MUNDO, das Präsidium habe „willkürlich“ gehandelt, weil Sánchez „die Abstimmung verlieren“ würde. Junts, ein Regierungsverbündeter, kann das Verfassungsgericht nicht allein anrufen, da ihm die erforderlichen 50 Abgeordneten fehlen.
Senats-Manöver
Während die rechtliche Anfechtung läuft, hat die PP denselben Text in den Senat verlegt, wo sie eine absolute Mehrheit besitzt. Der Antrag, der den Änderungsantrag von Junts wörtlich wiedergibt, ist für die Debatte am Mittwoch, den 24. Juni, angesetzt. Die PP hofft, Junts zu einer Zustimmung zu zwingen, was die erste explizite Ablehnung der Regierung durch einen ihrer parlamentarischen Partner wäre. Bisher hat Junts bei ähnlichen PP-Initiativen im Oberhaus Enthaltung geübt.
Reaktionen und Vorwürfe
PP-Chef Alberto Núñez Feijóo beschuldigte Sánchez, „Angst vor der Demokratie“ zu haben und das Parlament „knebeln“ zu wollen. „Sie wollen nicht, dass wir an der Wahlurne abstimmen, und Sie wollen nicht, dass wir im Parlament abstimmen. Sie sind kein Demokrat“, sagte Feijóo während der Regierungskontrolle am Mittwoch. PP-Sprecherin Ester Muñoz fügte hinzu:
„An dem Tag, an dem ein Parlament geknebelt wird, stirbt die Demokratie.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- eldiario.esEl PP lleva al Constitucional el veto al debate en el Congreso sobre el adelanto electoral
- 20 minutosEl PP lleva al Tribunal Constitucional el veto "arbitrario y servil" de Armengol a pedir elecciones en el Congreso
- RTVE.esEl PP lleva al TC el veto de la Mesa del Congreso a la enmienda para instar a Sánchez a convocar elecciones
- La RazónEl PP lleva ante el Tribunal Constitucional el veto para que el Congreso no vote si quiere elecciones
- Alberto Núñez Feijóo
- Vorsitzender der Partido Popular
- Francina Armengol
- Präsidentin des Abgeordnetenhauses
- Pedro Sánchez
- Ministerpräsident von Spanien
- Ester Muñoz
- Parlamentarische Sprecherin der PP
- Miriam Nogueras
- Parlamentarische Sprecherin von Junts
- Carles Puigdemont
- Vorsitzender von Junts
- Orte
- Madrid
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