
Fast 500 Feuerwehrleute bekämpfen Brände in Abrantes und Santa Marta de Penaguião
Die Einsatzkräfte schickten 354 Kräfte und 11 Flugzeuge zu einem Waldbrand in Mouriscas, während sie gleichzeitig einen zweiten Brand mit zwei Fronten in Vila Real eindämmten.
Ausbruch und schnelle Eskalation in Abrantes
Am Samstagnachmittag mobilisierten die Rettungskräfte Hunderte von Feuerwehrleuten, um einen Waldbrand in Mouriscas in der Gemeinde Abrantes im Distrikt Santarém zu bekämpfen. Die erste Meldung ging um 15:11 Uhr ein, nachdem ein Brand mit hoher Intensität, zwei aktiven Fronten und mehreren Feuerausbreitungen durch das Waldgebiet gemeldet worden war. Die regionalen Rettungsdienste verlegten rasch Boden- und Lufteinheiten an den Brandherd. Das Subregionale Kommando für Notfall- und Zivilschutz von Médio Tejo gab Einzelheiten zur anfänglichen Einsatzskalierung innerhalb der ersten Stunde bekannt.
Wir befinden uns noch in der Mobilisierung von Ressourcen vor Ort, derzeit sind 183 Kräfte, 50 Fahrzeuge und 12 Flugzeuge im Einsatz.
Bis 16:13 Uhr verzeichnete das offizielle Portal der Nationalen Behörde für Notfall- und Zivilschutz (ANEPC) 222 Kräfte, 59 Fahrzeuge und zehn Flugzeuge im Einsatz.
- Waldbrandalarm für Mouriscas in Abrantes ausgelöst.
- Zivilschutz von Médio Tejo bestätigt 183 Kräfte und 12 Flugzeuge vor Ort.
- ANEPC verzeichnet 222 Kräfte und 59 Fahrzeuge im Einsatz.
- Einsatz steigt auf 352 Kräfte und 102 Bodenfahrzeuge.
- Mobilisierung erreicht 354 Kräfte, während die GNR lokale Straßen sperrt.
Straßensperrungen und Eindämmungsmaßnahmen
Die Mobilisierung in Abrantes weitete sich im Laufe des späten Nachmittags stetig aus, da die Bodenverhältnisse zusätzliche Ressourcen erforderten. Um 17:15 Uhr umfassten die Einsatzkräfte 352 Kräfte, 102 Bodenfahrzeuge und 11 Flugzeuge, bis zum Einbruch der Dunkelheit stiegen die Zahlen auf 354 Kräfte und 103 Fahrzeuge. Das regionale Zivilschutzkommando von Médio Tejo meldete, dass keine Wohnhäuser unmittelbar durch das Feuer bedroht seien. Die Feuerwehrleute kämpften mit operationellen Schwierigkeiten aufgrund des steilen, abschüssigen Geländes, das den direkten Fahrzeug- und Fußzugang zur Brandlinie behinderte. Schwere Raupenfahrzeuge wurden zur Unterstützung der Eindämmungsmaßnahmen eingesetzt.
Um die öffentliche Bewegung zu sichern und die Wege für Rettungsfahrzeuge freizuhalten, sperrte die Abteilung der Nationalen Republikanischen Garde (GNR) Abrantes mehrere Straßen in der Umgebung. Der Verkehr auf der Nationalstraße 358 (EN 358) zwischen Cabeça das Mós und Mouriscas wurde eingestellt. Die Behörden schlossen auch die Straßenverbindung zwischen Mouriscas und den Ortschaften Entre Serras, Lercas und Queixoperra.
Zweiter Brand in Santa Marta de Penaguião
Während die Teams den Brand in Santarém eindämmten, erforderte ein zweiter Waldbrand ein Eingreifen in Santa Marta de Penaguião im Distrikt Vila Real im Norden Portugals. Dieser Brand brannte mit zwei getrennten Fronten, von denen eine aufgrund ihres Verhaltens und ihrer Richtung bei den Einsatzleitern erhöhte Besorgnis auslöste. Die Zivilschutzbeamten stellten fest, dass keine Dörfer oder besiedelten Gebiete direkt im Weg der Flammen lagen.
- Mouriscas (Abrantes)
- 354 Einsatzkräfte
- Santa Marta de Penaguião
- 140 Einsatzkräfte
Das Subregionale Kommando Douro setzte 140 Kräfte bei dem Vorfall in Santa Marta de Penaguião ein, verstärkt durch 33 Bodenfahrzeuge und fünf Löschflugzeuge. Zusammen mobilisierten die beiden Waldbrandeinsätze in Abrantes und Vila Real landesweit fast 500 Einsatzkräfte. Der subregionale Kommandeur des Douro, Luís Miguel Fonseca, bestätigte, dass die Ressourcen weiterhin darauf konzentriert seien, die aktivste Front zu bekämpfen, bevor die abendlichen Bedingungen das Windverhalten veränderten.
Wetterbedingungen und Einsatzkoordination
Die aktiven Löscheinsätze fielen auf einen Tag, an dem die extremen Temperaturen auf dem portugiesischen Festland zu sinken begannen, obwohl die Waldbrände weiterhin komplexe operative Herausforderungen darstellten. Die Zivilschutzbehörden hielten eine kontinuierliche Überwachung aufrecht, um Glutnester und durch die intensive Hitze verursachte Flugfeuer zu bekämpfen. Die Einsätze sowohl in Mouriscas als auch in Santa Marta de Penaguião wurden bis in die Abenddämmerung fortgesetzt, um die Brandgrenzen zu festigen und unverbrannte Vegetationsinseln zu sichern.


