Kunst & Bücher · London, Bradford und Los Angeles
David Hockney, britischer Maler lebendiger Kalifornien-Szenen, stirbt mit 88 Jahren
Der Künstler, bekannt für seine leuchtend bunten Pools und Porträts, starb am Donnerstag friedlich zu Hause in London, wie sein PR-Berater bestätigte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL PAÍS, Irish Independent, Reuters und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
David Hockney starb am Donnerstag friedlich in seinem Londoner Haus, wie sein PR-Berater Erica Bolton mitteilte. Er war wenige Wochen vor seinem 89. Geburtstag.
Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan und Kulturministerin Lisa Nandy führten die Würdigungen an und nannten Hockney einen Titanen der britischen Kunst. Alex Farquharson von der Tate Britain lobte seinen erfinderischen Geist.
Hockney zog 1964 nach Los Angeles und schuf gefeierte Werke wie 'A Bigger Splash' (1967) und 'Portrait of an Artist (Pool with Two Figures)' (1972), das 2018 für 90 Millionen Dollar verkauft wurde.
Neben der Malerei arbeitete Hockney in den Bereichen Grafikdesign, Theaterkulissen, Fotocollagen, Computerkunst, iPad-Zeichnungen und virtueller Realität und nahm bis in seine 80er Jahre neue Technologien an.
Die Fondation Louis Vuitton in Paris zeigte 2025 die größte Ausstellung von Hockneys Werk, die er trotz nachlassender Gesundheit besuchte.
- 1972Malt 'Portrait of an Artist (Pool with Two Figures)'
- 2018Portrait of an Artist wird für 90 Millionen Dollar verkauft, Rekord für ein Gemälde eines lebenden Künstlers
- 2025Größte Retrospektive aller Zeiten in der Fondation Louis Vuitton in Paris
Ein Gigant der britischen Kunst
David Hockney, der britische Maler, dessen leuchtende Kalifornien-Szenen ihn zu einem der gefeiertsten Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts machten, starb am Donnerstag in seinem Haus in London, wie sein PR-Berater Erica Bolton mitteilte. Er wurde 88 Jahre alt und war einen Monat vor seinem 89. Geburtstag. Eine Todesursache wurde nicht genannt.
Die britische Kulturministerin Lisa Nandy nannte Hockney „einen wahren Titanen der britischen Kunst“, dessen „ruheloser Geist und grenzenlose Kreativität ein starkes Vermächtnis hinterlassen“. Der Kunsthistoriker Richard Morris schrieb, Hockney habe „eine der nachhaltigsten Untersuchungen von Vision, Raum und Darstellung durch einen Nachkriegskünstler fortgeführt“.
„Die britische Kunst hat einen Giganten verloren.“
Von Bradford nach Los Angeles
Geboren in Bradford, Yorkshire, als Sohn eines Angestellten und einer frommen Methodistin, studierte Hockney am Royal College of Art in London, wo er 1959 eintraf. Seine frühen Jahre waren geprägt von einer Rebellion gegen Konventionen: Er gab abstrakten Werken offen homosexuelle Titel zu einer Zeit, als Homosexualität in Großbritannien noch illegal war. Anfang der 1960er Jahre war er eine feste Größe der Swinging Sixties, wobei sein Wasserstoffblond, seine dickrandige Brille und seine goldene Laméjacke ebenso ikonisch wurden wie seine Gemälde.
Aus Sehnsucht nach dem Licht, das er in der amerikanischen Kunst sah, besuchte Hockney 1961 erstmals New York und freundete sich mit Andy Warhol an. Drei Jahre später zog er nach Los Angeles, angezogen von den scharfen kalifornischen Schatten, die er als Kind in Laurel-und-Hardy-Filmen bewundert hatte.
„Ich hatte die ersten 20 Jahre meines Lebens in der gotischen Düsternis des Nordens verbracht. Hier fühlte ich mich frei.“
Pools, Porträts und ein Rekord-Auktionspreis
Hockneys Eintauchen in das kalifornische Licht brachte einige seiner berühmtesten Werke hervor, darunter „A Bigger Splash“ (1967) und „Portrait of an Artist (Pool with Two Figures)“ (1972). Letzteres erzielte 2018 bei einer Auktion 90 Millionen Dollar und stellte damit einen Rekord für ein Gemälde eines lebenden Künstlers auf, der später nur von einer Jeff-Koons-Skulptur übertroffen wurde.
Nie auf ein einziges Medium festgelegt, bewegte sich Hockney ruhelos vom Bühnenbild über Fotocollagen, die von chinesischen Schriftrollen inspiriert waren, von Computerkunst in den 1980er Jahren bis zu iPad-Zeichnungen in seinen 70ern. Er schuf ein Buntglasfenster für die Westminster Abbey auf seinem Tablet und experimentierte in seinen 80ern mit virtueller Realität.
Ein ruheloses Vermächtnis
Die Fondation Louis Vuitton in Paris zeigte 2025 die größte jemals Hockneys Werk gewidmete Ausstellung, und er nahm trotz angeschlagener Gesundheit daran teil, nachdem er in seinen letzten Jahren, in denen er zwischen London und der Normandie lebte, mit Hör- und Atemproblemen zu kämpfen hatte.
Alex Farquharson, Direktor der Tate Britain, beschrieb ihn als „einen unendlich erfinderischen Künstler mit einer einzigartigen Sicht auf die Welt“, der dem Publikum „die Freude am Sehen“ vermittelte. Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan schrieb, Hockneys „lebendige Gemälde unserer wechselnden Jahreszeiten hätten mir geholfen, die Schönheit und Zerbrechlichkeit unserer natürlichen Welt zu sehen“.
„David war immer vollkommen und mutig er selbst, sowohl in seiner Arbeit als auch im Leben. Der Verlust für die Kunstwelt ist immens.“
Er blieb auch bei wachsender Popularität unprätentiös. „Ich bin eigentlich immer noch ein Student“, sagte er einmal dem Biografen Peter Adam. „Ich habe nur zufällig ziemlich viele Kreditkarten in der Tasche.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- EL PAÍSTres obras para recordar al británico David Hockney, un pintor a contracorriente
- Irish IndependentDavid Hockney, blockbuster English artist whose vivid paintings were recognisable to millions
- Reuters'British art has lost a giant': reactions to the death of David Hockney
- ReutersDavid Hockney, the British artist who went in search of Californian colour, dies at 88
- David Hockney
- Britischer Maler und Pop-Art-Ikone, bekannt für leuchtend bunte kalifornische Poolszenen, starb mit 88 Jahren.
- Erica Bolton
- PR-Beraterin, die Hockneys Tod bekannt gab.
- Sadiq Khan
- Bürgermeister von London, der Hockney würdigte.
- Lisa Nandy
- Britische Kulturministerin, die Hockney als Titanen der britischen Kunst bezeichnete.
- Richard Morris
- Kunsthistoriker, der sagte, die britische Kunst habe einen Giganten verloren.
- Tracy Brabin
- Bürgermeisterin von West Yorkshire, die Hockney als einen der besten Söhne Yorkshires bezeichnete.
- Alex Farquharson
- Direktor der Tate Britain, der Hockney als unendlich erfinderischen Künstler beschrieb.
- Orte
- London, Los Angeles, Lima, New York City, Paris
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