
Zwei griechische Polizisten bei Zusammenstoß mit Mietwagen auf der Straße Athen–Sounio verletzt
Zwei Motorradpolizisten der DIAS-Einheit wurden ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem ein Mietwagen mit vier deutschen Touristen am Samstagabend auf der Straße Athen–Sounio in der Nähe von Pefko versuchte zu wenden und mit ihrem Motorrad kollidierte.
Der Zusammenstoß
In der Nacht zum Samstag, dem 8. August 2026, gegen 22:30 Uhr, ereignete sich auf der Straße Athen–Sounio in der Nähe des Gebiets Pefko, vor dem Strand von Pefko und nahe Lagonisi, ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Mietwagen mit vier deutschen Touristen war in Richtung Sounio unterwegs, als der Fahrer versuchte zu wenden, um nach Athen zurückzukehren. Eine Quelle beschreibt das Manöver als äußerst gefährlich. Beim Wenden überquerte das Fahrzeug die Fahrbahn und geriet quer zur Straße, wobei es die Spur eines DIAS-Motorrads mit zwei Beamten kreuzte. Durch den heftigen Aufprall wurden beide Beamten mit Wucht von ihrem Motorrad auf die Fahrbahn geschleudert. Eine Quelle berichtet, das Motorrad sei ebenfalls in Richtung Sounio unterwegs gewesen, während mehrere andere angeben, die Beamten hätten sich auf der Gegenfahrbahn befunden. Aufgrund der geringen Sicht und der nahezu fehlenden Reaktionsdistanz hatten die Beamten keine Möglichkeit, dem Aufprall auszuweichen.
Straßenverhältnisse und Sichtverhältnisse
Der Unfallabschnitt ist durch eine scharfe Kurve und eingeschränkte Sicht gekennzeichnet. Zwei Quellen verorten die Kurve etwa 30 bis 40 Meter vor dem Kollisionspunkt, eine andere Quelle gibt 20 bis 25 Meter nach der Kurve an, und eine weitere beschreibt sie als nur wenige Meter vom Unfallort entfernt. Am Unfallort befindet sich eine Busdurchfahrt, die von den Ermittlern als mögliche Stelle untersucht wird, an der der Fahrer zu wenden versuchte. Die scharfe Kurve schränkt die Sicht der Fahrer in diesem Bereich erheblich ein. Da die Beamten möglicherweise mit relativ hoher Geschwindigkeit unterwegs waren, wäre das plötzliche Auftauchen eines Fahrzeugs, das die Richtung wechseln wollte, nach Angaben der Quellen besonders schwer rechtzeitig zu erkennen gewesen.
- Mietwagen mit vier deutschen Touristen versucht in der Nähe von Pefko zu wenden und kollidiert mit DIAS-Motorrad
- Beide Beamten werden vom Motorrad auf die Fahrbahn geschleudert; Kollegen und Rettungskräfte des EKAB leisten Erste Hilfe
- Beamte werden in das 401. Allgemeine Militärkrankenhaus Athen gebracht
- Alkoholtest des Fahrers negativ; Verkehrsabteilung Keratea beginnt vorläufige Ermittlungen
Medizinische Versorgung
Kollegen und Rettungskräfte des EKAB eilten unmittelbar nach dem Zusammenstoß zum Unfallort und leisteten Erste Hilfe, bevor die Beamten in das 401. Allgemeine Militärkrankenhaus Athen gebracht wurden. Einer der Beamten befand sich in einem ernsteren Zustand. Mehrere Quellen berichteten zunächst, der zweite Beamte sei nach der Erstversorgung entlassen worden. Eine spätere Aktualisierung von Polizeiquellen, die von einem Medium zitiert wurde, bestätigte jedoch, dass beide Beamten mit verschiedenen Verletzungen und Prellungen im Krankenhaus blieben. Sie müssten voraussichtlich mehrere Tage stationär behandelt werden, um sich vollständig zu erholen. Trotz der Schwere des Unfalls bestand nach Angaben der Quellen keine Lebensgefahr für die Beamten.
Ermittlungen
Der deutsche Fahrer des Mietwagens wurde am Unfallort einem Alkoholtest unterzogen, der negativ ausfiel. Die genauen Unfallursachen werden noch untersucht; die Verkehrsabteilung Keratea führt die vorläufigen Ermittlungen. Die eingeschränkte Sicht in der scharfen Kurve und die Entscheidung des Fahrers, an dieser Stelle zu wenden, stehen im Mittelpunkt der Ermittlungen. Die Busdurchfahrt am Unfallort wird als möglicher Punkt untersucht, an dem der Fahrer das Wendemanöver einleitete. Die vorläufigen Ermittlungen sollen die genauen Umstände des Zusammenstoßes klären.


