Russische Drohnenangriffe auf die Energieinfrastruktur der Oblast Lwiw haben am Dienstag, 20. Oktober, nach Angaben des Gebietsgouverneurs Maksym Kozycki mehr als 17.000 Verbraucher ohne Strom gelassen. Fast 16.000 von ihnen lebten im Rajon Jaworiw und über 1.200 im Rajon Scheptyzkyj, die beide an Polen grenzen. Kozycki erklärte auf Telegram, ein Mitarbeiter einer Polizeischutzeinheit sei während eines der Luftalarme im Rajon Jaworiw verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden. Drohnenwarnungen erreichten die Einwohner an einem einzigen Tag rund ein Dutzend Mal über Telegram. Rund zwei Stunden nach dem Angriff wurde die Stromversorgung in beiden Rajonen wiederhergestellt.
Das Regierungszentrum für Sicherheit (RCB) verschickte am Dienstag Warnungen an die Einwohner von Kreisen in den östlichen Woiwodschaften Karpatenvorland und Lublin und riet ihnen, einen sicheren Ort aufzusuchen und den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen. Unter den genannten Städten waren Rzeszów, Lublin, Przemyśl, Krosno und Zamość. Eine am Dienstagnachmittag versandte Warnung betraf östliche Kreise des Karpatenvorlands, darunter Przemyśl und Krosno, und war eine von mehreren an diesem Tag im Zusammenhang mit russischen Luftangriffen auf die Ukraine. Frühere Warnungen am selben Tag hatten nicht auf eine Gefahr auf polnischem Staatsgebiet hingewiesen. Eine spätere Warnung um 21:15 Uhr erreichte die Einwohner beider Woiwodschaften und teilte mit, dass polnische Flugzeuge im polnischen Luftraum im Einsatz seien.
Wie TVP Info berichtete, wurden polnische Kampfjets alarmiert, während der russische Angriff auf die Ukraine weiterging. Oberstleutnant Jacek Goryszewski, Sprecher des Operativen Kommandos der Streitkräfte, sagte gegenüber TVN24, die Warnung sei ausgelöst worden, weil unbemannte Flugkörper bis auf 15 Kilometer an die polnische Grenze herangekommen seien. Das Geschehen beschrieb er mit diesen Worten:
„Seit dem Morgen beobachten wir eine sehr große Zahl unbemannter Flugkörper, darunter auch düsengetriebene, die in der Westukraine operieren.“
Mehrere Stunden später erklärte das Operative Kommando, die Sicherheitsmaßnahmen seien beendet und die Luftverteidigungssysteme wieder im Regelbetrieb. Eine Verletzung des polnischen Luftraums sei nicht festgestellt worden. Die Flughäfen Lublin und Rzeszów nahmen den Flugbetrieb wieder auf, nachdem eine frühere Warnung nach 17:00 Uhr aufgehoben worden war.
Unabhängig davon beendete das Militär eine Suche nahe Lublin nach einem nicht identifizierten Flugobjekt, nachdem Anwohner in der Nacht zum Sonntag, 18. Oktober, in der Nähe des Sees Zemborzyce ein Geräusch gemeldet hatten. Mehr als 30 Soldaten der 2. Lubliner Brigade der Territorialverteidigung suchten, unterstützt von einem Bodensuch- und Rettungsteam, Gebiete südlich der Stadt in der Gemeinde Niedrzwica Duża ab. Hauptmann Marta Gaborek, Pressesprecherin der Brigade, erklärte, in den durchsuchten Sektoren seien keine Objekte gefunden worden, die mit dem gemeldeten Ereignis in Verbindung stünden. Der Dienstag war der dritte Tag des Einsatzes.
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Pollar unterstützenKonflikte · Lublin, Rzeszów und Lwiw
Bei Angriffen auf das Stromnetz der Oblast Lwiw kamen russische Drohnen bis auf 15 Kilometer an die polnische Grenze heran, und das RCB löste am Dienstag, 20. Oktober, Warnungen für die östlichen Woiwodschaften Karpatenvorland und Lublin aus.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von rmf24.pl, TVP Info, Nasz Dziennik und weiteren Medien. Geändert .