52,4 Prozent der Befragten befürworten Metalldetektoren an Schulen, 39,2 Prozent sind dagegen – laut einer IBRiS-Umfrage für die Rzeczpospolita, die am 16. und 17. Oktober durchgeführt wurde.
Eine Polizeimitteilung vom 22. Oktober nennt 292.000 Kontrollen von Einrichtungen, 535 Vorfälle und 196 festgenommene Personen nach den Angriffen zwischen dem 7. und 10. Oktober.
Die Zustimmung liegt bei 58 Prozent unter Oppositionswählern und bei 48 Prozent unter Wählern der Regierungskoalition, in Großstädten bei rund 60 Prozent gegenüber 49 Prozent in Dörfern.
Konrad Ciesiołkiewicz sagt, Schulen sollten keine Festungen sein, und Sławomir Broniarz von der Gewerkschaft ZNP nennt Schleusen keine Lösung.
Eine im Auftrag der Rzeczpospolita durchgeführte IBRiS-Umfrage ergab, dass 52,4 Prozent der Befragten die Installation von Metalldetektorschleusen an Schulen befürworten. Weitere 39,2 Prozent lehnten dies ab, der Rest hatte keine klare Meinung. Die Feldarbeit fand am 16. und 17. Oktober in computergestützten Telefoninterviews mit 1.068 Personen statt. Die Geräte würden Metallgegenstände, darunter Messer, anzeigen; die Ergebnisse erschienen in der Freitagsausgabe der Zeitung vom 23. Oktober. Das Ministerium für nationale Bildung hat nicht beschlossen, solche Schleusen landesweit zu installieren, obwohl einige Kommunen aus eigener Initiative tätig geworden sind.
Drei Angriffe zwischen dem 7. und 10. Oktober forderten ein Todesopfer und mehrere Verletzte, die Polizei reagierte mit einer landesweiten Operation zur Stärkung der Sicherheit an Schulen. Eine Polizeimitteilung vom 22. Oktober meldete 292.000 Kontrollen von Einrichtungen, 535 Vorfälle und 196 festgenommene Personen. In derselben Mitteilung hieß es weiter:
„Die Lage beruhigt sich allmählich, und wir passen die Art unseres Vorgehens den aktuellen Erfordernissen an.“
Frühere Berichte, die vor dieser Mitteilung veröffentlicht wurden, hatten mindestens 187.000 überprüfte Bildungseinrichtungen und rund 200 festgenommene Personen bei Ermittlungen wegen mutmaßlicher Bedrohungen genannt. Die Rzeczpospolita bezifferte die Zahl der festgenommenen Jugendlichen auf etwa 200; sie wurden wegen Drohungen, Aufrufen zu Straftaten, falscher Alarme und des Besitzes gefährlicher Gegenstände wie Messer festgehalten.
Die Zustimmung ist bei Wählern der Opposition mit 58 Prozent höher als bei den Anhängern der Regierungskoalition, von denen 48 Prozent dafür und 43 Prozent dagegen sind. Frauen befürworten die Maßnahme zu 57 Prozent, während rund 60 Prozent der Großstadtbewohner sie unterstützen, gegenüber 49 Prozent der Menschen in Dörfern. Unter den Befragten, die sich rechten Ansichten zurechnen, sind 61 Prozent dafür, während 64 Prozent derjenigen, die bei der letzten Parlamentswahl Konfederacja gewählt haben, Schleusen ablehnen.
Daten aus dem Artikeltext
Dr. Konrad Ciesiołkiewicz, Experte für die Informationsgesellschaft und Politikwissenschaftler an der Korczak-Universität, sagte der Rzeczpospolita, die Angst unter den Schülern sei berechtigt, eine Schleuse dürfe aber die pädagogische Arbeit nicht ersetzen.
„Schulen sollten keine Festungen sein.“
Sławomir Broniarz, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft ZNP, vertrat in einem Interview mit TOK FM denselben Standpunkt und argumentierte, mehr Personal würde besser wirken.
„Die Lösung sind mehr Pädagogen an den Schulen, mehr Menschen, die an der Seite der Lehrkräfte arbeiten, und ein größeres Engagement der Eltern.“
Marek Pleśniar von OSKKO, einem Verband der Bildungsmanager, wies darauf hin, dass es in polnischen Schulen keine Amokläufe gebe, auch wenn die verwendeten gefährlichen Werkzeuge unterschiedlich sein könnten. Die Rzeczpospolita berichtete, der Stadtpräsident von Inowrocław habe Schleusen an Grundschulen angeordnet, die von der Stadtwache besetzt werden sollen. Die Zeitung erinnerte zudem daran, dass im vergangenen Jahr ein elfjähriges Mädchen an einer Schule in Jelenia Góra durch Messerstiche getötet wurde, bei einem Angriff eines ein Jahr älteren Schülers.
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Pollar unterstützenSicherheit · Inowrocław und Jelenia Góra
Eine von der Rzeczpospolita veröffentlichte IBRiS-Umfrage vom 23. Oktober ergab 39,2 Prozent Gegenstimmen. Die Polizei meldete am 22. Oktober, sie habe nach den Angriffen Anfang Oktober 292.000 Kontrollen von Einrichtungen durchgeführt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Stirile ProTV, Spider's Web, Digi24 und weiteren Medien. Veröffentlicht .