Radsport · Villars-sur-Ollon

Pogacar erobert Tour de Suisse mit drei Etappensiegen und sendet Warnung vor der Tour de France

Tadej Pogačar hat seinen ersten Gesamtsieg bei der Tour de Suisse errungen – nach einer dominanten Woche mit drei Etappensiegen und einem Endvorsprung von mehr als sechs Minuten vor Richard Carapaz.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL MUNDO, LaVanguardia und France 24. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Villars-sur-Ollon · Schweiz
Wie es dazu kam
  1. 19.06.Jonathan Narváez (UAE) gewinnt Etappe 3, Pogačar behält das Führungstrikot
  2. 20.06.Pogačar gewinnt das Einzelzeitfahren der 4. Etappe und schlägt Mathieu van der Poel um 0,04 Sekunden
  3. 21.06.Pogačar gewinnt die Königsetappe in Villars-sur-Ollon und sichert sich den Gesamtsieg mit 6:32 Minuten Vorsprung vor Carapaz

Pogačars Schweizer Eroberung

Tadej Pogačar nahm die Tour de Suisse zum ersten Mal in seine Siegerliste auf, nachdem er das Rennen zuvor nie bestritten hatte. Der Slowene nutzte das fünftägige WorldTour-Event als letzten Feinschliff für die Tour de France, wo er seinen fünften Titel anstrebt. Bereits auf der ersten Etappe diktierte er ein Tempo, dem keiner seiner Rivalen folgen konnte und machte die Schweizer Rundfahrt zu einer One-Man-Show.

Der Leader des Teams UAE Team Emirates gewann drei der fünf Etappen – den langen Solo-Ritt auf der 1. Etappe, das Einzelzeitfahren am Samstag und die Königsetappe am Sonntag – und überließ einen zweiten Etappensieg seinem Teamkollegen Jonathan Narváez. Der Gesamtvorsprung auf den Ecuadorianer Richard Carapaz betrug 6 Minuten und 32 Sekunden; der Tscheche Mathias Vacek wurde Dritter mit 6:53 Minuten Rückstand.

Etappensieg für Etappensieg

Pogačar gab am Mittwoch auf dem ersten Teilstück den Ton an, als er 70 Kilometer vor dem Ziel attackierte und solo bis ins Ziel in Sondrio fuhr – sofort übernahm er die Gesamtführung. Die anderen Favoriten konnten nicht reagieren, und die Hierarchie des Rennens war bereits am ersten Tag festgelegt.

Die 2. Etappe ging an einen Ausreißer, den Franzosen Romain Grégoire, während die 3. Etappe Narváez aus einer reduzierten Gruppe gewann. Pogačar trug während des Mittelteils des Rennens komfortabel das Führungstrikot. Am Samstag kehrte er auf die oberste Stufe zurück, indem er Mathieu van der Poel im Zeitfahren um vier Hundertstelsekunden besiegte – ein Maßstabs-Test vor der Tour.

Königsetappen-Finale

Die entscheidende Etappe endete in Villars-sur-Ollon, führte über 150,7 Kilometer mit mehr als 4.500 Höhenmetern und vier Auffahrten auf den Col de la Croix. Pogačar wartete bis acht Kilometer vor dem Ziel, zog dann aus der Gruppe der Favoriten davon und begann, die Reste der Tagesausreißer einzuholen.

Den letzten Ausreißer, den Franzosen Lenny Martinez, erwischte er innerhalb des letzten Kilometers und überquerte die Ziellinie sieben Sekunden vor ihm, nachdem er auf der Schlussgeraden Zuschauer abgeklatscht hatte. Seine Siegerzeit für die Etappe betrug 4 Stunden 12 Minuten und 24 Sekunden (Durchschnittsgeschwindigkeit 35,8 km/h). Enric Mas wurde Sechster des Tages mit 1:53 Minuten Rückstand, Carapaz Siebter mit 2:00 Minuten, Nairo Quintana Zehnter mit 2:12 Minuten.

Statistiken und eine Warnung

„Es war ein sehr harter Tag. Die Strecke war wirklich schwierig, und wir haben mit dem Team hervorragende Arbeit geleistet. Jede Runde wurde schwerer und schwerer, und am Ende war es eine maximale Anstrengung.“

Tadej Pogačar, Sieger

Der Sieg war der 121. Erfolg des 27-Jährigen in seiner Karriere und sein 13. in der Saison 2026 nach nur 16 Renntagen – eine Erfolgsquote, die nur von seinem dänischen Rivalen Jonas Vingegaard, dem Sieger des diesjährigen Giro d'Italia, erreicht wird. Die einzige Niederlage in diesem Zeitraum erlitt er gegen Wout van Aert bei Paris-Roubaix. Der Triumph bei der Tour de Suisse bedeutet, dass Pogačar nur noch die Baskenland-Rundfahrt der großen einwöchigen Rennen in seiner Sammlung vermisst.

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