Radsport · Villars-sur-Ollon und Sondrio
Pogacar gewinnt Tour de Suisse mit 6:32 Minuten Vorsprung, größter Gesamtabstand seit 1959
Tadej Pogacar sicherte sich den Titel der Tour de Suisse mit einem dritten Etappensieg am letzten Tag, sein Gesamtabstand von 6:32 Minuten ist der größte im Rennen seit 1959.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Frankfurter Allgemeine, ZEIT ONLINE, watson.ch/ und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Pogacar gewann die Auftaktetappe solo, das Zeitfahren der vierten Etappe und die abschließende Königsetappe.
Der Vorsprung von 6:32 Minuten auf Richard Carapaz ist der größte bei der Tour de Suisse seit 67 Jahren.
Das Team verlängert seine Siegesserie bei der Tour de Suisse nach Almeida (2025) und Yates (2024).
Pogacar geht mit 13 Siegen aus 18 Ergebnissen dieser Saison in das historische Rennen um einen fünften Toursieg.
- 16.06.Gewinnt Auftaktetappe von Sondrio nach 70 km Soloritt mit über zwei Minuten Vorsprung.
- 20.06.Gewinnt das 23,7 km lange Einzelzeitfahren in Aarburg.
- 21.06.Sichert sich den Gesamtsieg mit dem Königsetappensieg in Villars-sur-Ollon, indem er Lenny Martinez im Sprint besiegt.
Ein dritter Etappensieg besiegelt den Titel
Der slowenische Weltmeister Tadej Pogacar gewann am Sonntag die abschließende Königsetappe der 89. Tour de Suisse, holte sich seinen dritten Etappensieg in fünf Tagen und die Gesamtwertung mit komfortablem Vorsprung. Der 27-Jährige griff auf dem letzten Anstieg nach Villars-sur-Ollon an, nachdem er den Großteil der 150,7 Kilometer langen Etappe abgewartet hatte, und holte den letzten Überlebenden der Ausreißergruppe, den Franzosen Lenny Martinez, 900 Meter vor dem Ziel ein. Er überquerte die Ziellinie sieben Sekunden vor Martinez.
Pogacar hatte bereits die Auftaktetappe von Sondrio mit einem 70 Kilometer langen Soloritt gewonnen und dann das Einzelzeitfahren der vierten Etappe in Aarburg für sich entschieden. Seine Fahrt am letzten Tag brachte ihm einen Vorsprung von 6 Minuten und 32 Sekunden vor dem Olympiasieger von Tokio, Richard Carapaz, in der Gesamtwertung ein, der Tscheche Mathias Vacek wurde Dritter. Der Kapitän von UAE Team Emirates-XRG hat nun 13 Siege aus 18 Rennergebnissen in diesem Jahr, trotz nur 16 Renntagen.
Dramatik auf der Königsetappe
Auf dem abschließenden Teilstück durch die Waadtländer Alpen baute eine elfköpfige Ausreißergruppe mit dem Schweizer Meister Mauro Schmid einen Vorsprung von mehr als zwei Minuten vor dem letzten Anstieg des Col de la Croix (1.722 m) auf. Pogacar wartete ab, bis etwa 8 km vor dem Ziel, dann beschleunigte er aus der Hauptgruppe der Favoriten und begann, den Rückstand aufzuholen. Er holte alle Fahrer vor ihm ein, außer Martinez, der bis zum letzten Kilometer durchhielt, bevor er überwältigt wurde.
Schmid wurde 15., 3:26 Minuten zurück, und bezeichnete den Tag als nützlichen Test für die Tour de France. Die Nachmittagshitze unterstrich die anspruchsvolle Natur einer Strecke, die drei Überquerungen desselben Berges beinhaltete.
- 1959 (Junkermann)
- 10.19 Minuten
- 2026 (Pogacar)
- 6.32 Minuten
- 2009 (Cancellara)
- 2.02 Minuten
- 2025 (Almeida)
- 1.35 Minuten
- 2024 (Yates)
- 0.21 Minuten
Daten aus dem Artikeltext
Ein historischer Siegvorsprung
Der Vorsprung von 6:32 Minuten auf Carapaz ist der größte bei der Tour de Suisse seit 1959, als der Deutsche Hans Junkermann nach acht Etappen mit 10 Minuten und 19 Sekunden Vorsprung vor dem Franzosen Henry Anglade gewann. In den 25 Austragungen vor diesem Jahr hatte kein Sieger einen größeren Vorsprung herausgefahren als die 2:02 Minuten, die Fabian Cancellara 2009 vor Tony Martin hatte. Der Sieg ist der dritte Tour-de-Suisse-Triumph in Folge für UAE Team Emirates, nach den Siegen von João Almeida (2025) und Adam Yates (2024).
Blick voraus auf die Tour de France
Pogacars Allround-Stärke macht ihn zwei Wochen vor dem Grand Départ in Barcelona zum klaren Maßstab. Er strebt einen fünften Tour-de-France-Titel an, der ihn mit Eddy Merckx, Jacques Anquetil, Bernard Hinault und Miguel Indurain auf der ewigen Bestenliste gleichziehen würde. Seine Fähigkeit, aus Soloritten, Zeitfahren und Hochgebirgsankünften zu gewinnen, lässt die Konkurrenz nach Antworten suchen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Frankfurter AllgemeineSieg bei der Tour de Suisse: Pogacar ist bereit für die Tour
- ZEIT ONLINERadsport: Pogacar gewinnt Tour de Suisse - Sieg auf der Königsetappe
- watson.ch/Etappen- und Tour-Sieg - Pogacar in der Königsetappe wieder eine Klasse für sich
- SRF NewsAuch die 5. Etappe gewinnt er - Pogacar überlegener Gesamtsieger der Tour de Suisse
- Tadej Pogacar
- Slowenischer Weltmeister und vierfacher Tour-de-France-Sieger, fährt für UAE Team Emirates-XRG
- Lenny Martinez
- Französischer Radrennfahrer, fährt für Bahrain Victorious, wurde Zweiter auf der letzten Etappe
- Richard Carapaz
- Ecuadorianischer Olympiasieger von Tokio, wurde Zweiter der Gesamtwertung bei der Tour de Suisse
- Mauro Schmid
- Schweizer Meister, Teil der Ausreißergruppe auf der letzten Etappe, wurde 15.
- Hans Junkermann
- Deutscher Radrennfahrer, der 1959 den bisher größten Siegvorsprung bei der Tour de Suisse hielt
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