Gesundheit & Bildung · Barcelona

Stichprobe Kataloniens für PISA 2025 nach Ausschluss von 23 % der Schüler ungültig, Ombudsfrau leitet Untersuchung ein

Die katalanische Ombudsfrau hat eine Untersuchung eingeleitet, nachdem 23,2 % der für die PISA-Tests 2025 ausgewählten Schüler ausgeschlossen wurden, weit über dem OECD-Limit von 5 %, wodurch die Ergebnisse der Region mit früheren Jahren oder anderen Gebieten nicht vergleichbar sind.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL PAÍS, EL MUNDO, El Periódico und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Barcelona · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 31. März – 16. Mai 2026PISA-Tests in katalanischen Schulen durchgeführt
  2. 30. Juli 2026Síndica de Greuges leitet offizielle Untersuchung ein
  3. 31. Juli 2026Präsident Illa soll sich zu dem Thema äußern
  4. 8. September 2026OECD veröffentlicht PISA-2025-Ergebnisse mit Kennzeichnung Kataloniens

Die Ergebnisse Kataloniens in der PISA-Erhebung 2025 werden nicht mit früheren Ausgaben oder anderen Regionen vergleichbar sein, nachdem 23,2 % der ausgewählten Schüler von den Tests ausgeschlossen wurden, weit über dem von der OECD festgelegten Maximum von 5 %. Die katalanische Ombudsfrau hat eine Untersuchung eingeleitet, und Präsident Salvador Illa wird sich heute zu der Kontroverse äußern.

Der Ausschlussfehler

Die PISA-2025-Stichprobe in Katalonien umfasste 2.545 Schüler im Alter von 15 bis 16 Jahren aus 51 Schulen. Von diesen wurden 591 befreit, was die Ausschlussquote auf 23,2 % trieb. Die technischen Standards der OECD begrenzen freiwillige Ausschlüsse auf 5 %, um die statistische Validität zu wahren. Der Großteil der Befreiungen, 19,6 % der Gesamtstichprobe (499 Schüler), wurde mit kognitiven, emotionalen oder verhaltensbedingten Behinderungen begründet. Eine kleinere Anzahl wurde wegen körperlicher Behinderungen oder unzureichender Kenntnisse der Testsprache ausgeschlossen, die in Katalonien ausschließlich Katalanisch ist.

„Freiwillige Ausschlüsse dürfen 5 % nicht überschreiten, und Katalonien hat diesen Wert weit überschritten. Länder, die darüber liegen, erhalten einen Sternchenhinweis, sodass ihre Ergebnisse mit Vorsicht behandelt werden. Normalerweise liegt der Überschuss zwischen 6 % und 8 %, aber der katalanische Fall ist aus dem Ruder gelaufen.“

PISA-nahe Quellen

Der Fehler beschränkte sich nicht auf eine Handvoll Schulen. Jedes Zentrum kann maximal 42 Schüler beisteuern, daher deutet eine Abweichung dieser Größenordnung auf ein systematisches Problem in vielen der 51 teilnehmenden Zentren hin. Die Tests wurden zwischen dem 31. März und dem 16. Mai 2026 durchgeführt. Katalonien wird im nationalen Bericht Spaniens weiterhin erscheinen, wenn die OECD ihre Ergebnisse am 8. September veröffentlicht, aber seine Daten werden eine methodische Warnung tragen und können nicht für zuverlässige Vergleiche verwendet werden.

Ausschlussquoten bei katalanischen Schülerbewertungen%
PISA 2025 Katalonien
23.2 %
OECD-Maximum
5 %
Grundkompetenztests (4. ESO)
9.7 %

Daten aus dem Artikeltext

Untersuchung der Ombudsfrau

Am 30. Juli leitete die Síndica de Greuges (katalanische Ombudsfrau) Esther Giménez-Salinas eine offizielle Untersuchung ein. Sie hat das regionale Bildungsministerium um detaillierte Informationen zu den 51 Schulen in der Stichprobe, den Merkmalen der ausgeschlossenen Schüler, den während des Testzeitraums angewandten Aufsichtsmechanismen und eine Kopie des internen Berichts gebeten, der von der eigenen Untersuchungskommission des Ministeriums erstellt wird.

Giménez-Salinas hob den unverhältnismäßigen Anteil der auf Behinderungen zurückgeführten Ausschlüsse hervor. Die Zahl von 19,6 %, so stellte sie fest, liegt weit über der Prävalenz von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf im vierten Jahr der obligatorischen Sekundarstufe, die bei etwa 5 % liegt. Sie stellte die PISA-Ausschlussquote auch der Befreiungsquote von 9,7 % gegenüber, die in Kataloniens eigenen Grundkompetenztests für dieselbe Kohorte verzeichnet wurde – eine Diskrepanz, die die Bedenken hinsichtlich der angewandten Kriterien vertieft.

„PISA-Tests sind ein Referenzinstrument zur Bewertung der Funktionsweise von Bildungssystemen und zur Steuerung öffentlicher Politiken. Es ist unerlässlich zu klären, wie dieser Vorfall passieren konnte.“

Esther Giménez-Salinas

Politischer Druck

Die Affäre hat Bildungsministerin Esther Niubó unter starken Druck gesetzt. Die Oppositionsparteien Junts, die Volkspartei und Vox haben ihren Rücktritt gefordert. Präsident Illa hat seine Ministerin bisher gestützt und den Vorfall als technisches Versagen bezeichnet. Er wird voraussichtlich heute eine öffentliche Darstellung der Ereignisse geben, obwohl eine vollständige Erklärung möglicherweise erst nach der Veröffentlichung der globalen Ergebnisse der OECD im September erfolgt.

Was als Nächstes kommt

Katalonien muss bis zum nächsten PISA-Zyklus, der für 2029 geplant ist, warten, um vergleichbare internationale Daten zu seinem Bildungssystem zu erhalten. Die Region hatte gehofft, überprüfen zu können, ob sie den starken Rückgang aus der Ausgabe 2022 umkehren konnte. Die Untersuchung der Ombudsfrau wird parallel zur internen Überprüfung des Bildungsministeriums laufen. Vorerst verliert Katalonien den Maßstab, den es angestrebt hatte.

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