
Édouard Philippe startet Präsidentschaftswahlkampf 2027 mit Pariser Kundgebung – Umfragen zeigen Führung
Der ehemalige Premierminister und Horizons-Kandidat will seinen Umfragevorsprung in nachhaltige Dynamik umwandeln – bei einem Pariser Treffen, zu dem 5.000 Unterstützer erwartet werden.
Ein Wahlkampfauftakt
Édouard Philippe, der ehemalige Premierminister und Kandidat der Partei Horizons, wird am Sonntag, den 5. Juli, seine erste große Wahlkampfkundgebung in Paris abhalten. Die Veranstaltung gilt weithin als der eigentliche Start seines Angebots für die französische Präsidentschaftswahl 2027, obwohl er seine Kandidatur bereits Ende 2024 erklärt hatte. Laut Mediapart werden rund 5.000 Unterstützer erwartet. Die Kundgebung soll seine Fähigkeit demonstrieren, Aktivisten zu mobilisieren und Schwung aufzubauen.
- Gibt Kandidatur für die französische Präsidentschaftswahl 2027 bekannt
- Sichert sich Unterstützung von zentristischen und LR-Persönlichkeiten, darunter Laurent Wauquiez
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Umfragevorsprung
Philippe geht mit einem Umfragevorsprung gegenüber seinen zentristischen und rechten Rivalen in die Kundgebung. Laut Le Figaro ist er derzeit der Favorit nach dem rechtsextremen Rassemblement National. Seine Hauptkonkurrenten aus dem zentralen Block, Gabriel Attal, und von der Rechten, Bruno Retailleau, liegen in den Umfragen hinter ihm. Die Kundgebung soll diesen Vorsprung festigen und in nachhaltige Wahlkampfdynamik umwandeln.
Unterstützung von rechts
Die Kundgebung krönt eine Woche, in der Philippe eine Reihe von Unterstützungsbekundungen von zentristischen und Les Républicains (LR)-Persönlichkeiten erhielt. Laurent Wauquiez, ein prominenter LR-Führer, sprach laut Le Monde freundliche Unterstützungsworte aus. Diese Schritte haben Spekulationen angeheizt, dass Philippe versucht, eine breite Koalition aufzubauen, die an die alte UMP erinnert – eine „UMP 2.0“, wie Le Monde es formulierte. Die Unterstützungsbekundungen stärken seine Position als vereinende Figur in der Mitte-Rechts.
Der Weg nach vorn
Das Pariser Treffen ist ein Test für Philippes organisatorische Stärke und seine Fähigkeit, einen langen Wahlkampf durchzuhalten. Da die Wahl noch Monate entfernt ist, muss er seinen Umfragevorsprung halten und Angriffe von Attal und Retailleau abwehren. Der Erfolg oder Misserfolg der Kundgebung wird den Ton für die kommenden Monate setzen.


