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Ceuta, Hormus und 18 Zentimeter

Ceuta belastet Europa, während Trump Iran-Gespräche preist und Dürre die Industrie drückt

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© El Confidencial
Regierung·20. Juni

Spanische Generalstaatsanwältin weist Vorwürfe einer ‚kriminellen Verschwörung‘ in Senatsanhörung zurück

Teresa Peramato erschien am 19. Juni 2026 vor dem Justizausschuss des Senats, um ihr Amt gegen Vorwürfe der Opposition zu verteidigen, die Staatsanwaltschaft habe als Teil eines Netzwerks agiert, das darauf abzielte, Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit der Regierung und der regierenden Sozialistischen Partei zu untergraben.

Generalstaatsanwältin verurteilt Andeutungen eines kriminellen Netzwerks

Teresa Peramato erschien am 19. Juni 2026 vor dem Justizausschuss des spanischen Senats zu einer Anhörung, die von der oppositionellen Volkspartei (PP) beantragt worden war, die im Oberhaus die absolute Mehrheit hält. Sie wies entschieden die Behauptung zurück, die Staatsanwaltschaft könne mit dem in Verbindung gebracht werden, was PP und Vox als „kriminelles Netzwerk“ bezeichnet haben. Peramato bezeichnete solche Anschuldigungen als „einen absoluten Mangel an Respekt für die Institution“ und bestand darauf, dass die 2.804 spanischen Staatsanwälte „rigoros, mit absoluter Unparteilichkeit und Autonomie“ arbeiteten. Sie fügte hinzu, dass die Andeutung einer Verbindung zu einer kriminellen Verschwörung „die tägliche Arbeit der Staatsanwälte unter die Hufe der Pferde“ werfe.

Zu sagen, wir seien Teil einer kriminellen Verschwörung, bedeutet, die tägliche Arbeit der Staatsanwälte mit Füßen zu treten. Die Staatsanwaltschaft kann in keiner Weise als mit einem kriminellen Netzwerk verbunden verstanden werden.

— Teresa Peramato

Leire-Díez-Treffen und justizielle Zusammenarbeit

Der zentrale Fokus der Anhörung war der sogenannte „Leire-Fall“, benannt nach Leire Díez, einer ehemaligen Aktivistin der Sozialistischen Partei, die vor dem Nationalen Gerichtshof untersucht wird, weil sie angeblich daran gearbeitet haben soll, gerichtliche Ermittlungen gegen die Regierung und die PSOE zu behindern. Den Artikeln zufolge habe die vorherige Führung der Staatsanwaltschaft zwischen April 2024 und Juni 2025 zwei Treffen am Hauptsitz der Institution in Madrid mit Díez und ihrem Anwalt Jacobo Teijelo abgehalten. An diesen Treffen nahmen Diego Villafañe, der damalige stellvertretende Staatsanwalt des Technischen Sekretariats, und Beatriz López, eine weitere hochrangige Beamtin, teil.

Peramato erklärte, ihr Büro habe dem ermittelnden Richter Santiago Pedraz bereits „alle Informationen“ übermittelt, weigerte sich jedoch, während der Anhörung weitere Details preiszugeben, und berief sich auf ihre „Schweigepflicht“, solange die gerichtliche Untersuchung noch laufe. „Dies ist weder der Ort noch der Zeitpunkt, um eine Bemerkung zu dieser Angelegenheit zu machen“, sagte sie den Senatoren von PP und Vox, die auf Einzelheiten zu den Treffen drängten.

Wichtige Meilensteine im Fall Leire Díez
  1. 1. Apr. 2024Staatsanwälte beginnen Treffen mit Leire Díez und Jacobo Teijelo
  2. 30. Juni 2025Treffen enden laut Aufzeichnungen
  3. 31. Dez. 2025Teresa Peramato übernimmt Amt als Generalstaatsanwältin
  4. 30. Apr. 2026Madrider Chefstaatsanwältin Almudena Lastra abgelöst
  5. 19. Juni 2026Peramato erscheint vor Justizausschuss des Senats

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Ernennungspolitik und Dementi von Säuberungen

Mitglieder der Opposition befragten Peramato auch zu jüngsten Ernennungen, die nach Ansicht von Kritikern Staatsanwälte begünstigt haben, die ihrem Vorgänger Álvaro García Ortiz nahestehen. Sie verteidigte ihre Entscheidungen als „begründet auf Verdienst, Fähigkeit und Eignung für das Amt“ und sagte, ihr Modell strebe danach, die Unabhängigkeit des Amtes durch Entscheidungen zu festigen, die „ausschließlich im Dienste des Gesetzes“ stünden. Peramato wies die Vorwürfe einer „Säuberung“ kategorisch zurück, insbesondere die Ablösung der damaligen Madrider Chefstaatsanwältin Almudena Lastra am 30. April 2026. „Es hat keine Säuberung gegeben“, sagte sie und nannte die Behauptungen übertrieben.

Es hat keine Säuberung gegeben.

— Teresa Peramato

Verteidigung der früheren Strafverfolgung im Fall García Ortiz

Die Anhörung berührte auch den Fall des ehemaligen Generalstaatsanwalts Álvaro García Ortiz vor dem Obersten Gerichtshof, der wegen der Weitergabe einer E-Mail des Partners der Madrider Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso verurteilt worden war. Peramato hielt daran fest, dass die Behörde „mit funktionaler Unabhängigkeit, im Rahmen der Gesetzlichkeit und unter voller Achtung der Rechte“ gehandelt habe, und argumentierte, dass die Staatsanwaltschaft „genau so gehandelt habe, wie es die Verfassung verlangt“. Sie sagte, die institutionelle Haltung des Amtes sei ausschließlich, „die Rechtspflege im Dienste des Gesetzes, der Rechte der Bürger und des öffentlichen Interesses zu fördern“. Der Fall des ehemaligen Generalstaatsanwalts ist nun beim Verfassungsgericht anhängig.

Madrid
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MadridMadrytIsabel Díaz AyusoLeire DíezSantiago Pedraz GómezJacobo TeijeloÁlvaro García OrtizDiego VillafañeTeresa Peramato MartínAlberto González AmadorBeatriz LópezAlmudena Lastra

8 Quellen

  • Peramato desliga a la Fiscalía de la trama Leire y asegura haber entregado "toda la información"
    LaVanguardia·19. Juni
  • Peramato no aclara las reuniones de la Fiscalía con las cloacas del PSOE pero critica "faltas de respeto" en el Senado
    La Razón·19. Juni
  • Peramato defiende a la Fiscalía en el caso de la filtración de un correo de la pareja de Ayuso
    eldiario.es·19. Juni
  • Peramato desliga a la Fiscalía de la presunta 'trama Leire' y...
    europa press·19. Juni
  • Peramato defiende sus nombramientos como fiscal general del Estado tras las acusaciones de arbitrariedad: "Son fundados en el mérito"
    20 minutos·19. Juni
  • Peramato se defiende en el Senado: pide "confianza" y dice que sus nombramientos son legales
    El Confidencial·19. Juni
  • Peramato defiende en el Senado que la Fiscalía no está vinculada a "una trama criminal": "Es una falta de respeto
    EL PAÍS·19. Juni
  • Peramato critica las insinuaciones sobre la Fiscalía en el caso de Leire Díez: "Es una falta de respeto"
    eldiario.es·19. Juni

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