Regierung · Madrid
Spanische Generalstaatsanwältin weist Vorwürfe einer ‚kriminellen Verschwörung‘ in Senatsanhörung zurück
Teresa Peramato erschien am 19. Juni 2026 vor dem Justizausschuss des Senats, um ihr Amt gegen Vorwürfe der Opposition zu verteidigen, die Staatsanwaltschaft habe als Teil eines Netzwerks agiert, das darauf abzielte, Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit der Regierung und der regierenden Sozialistischen Partei zu untergraben.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, La Razón, eldiario.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Sie bezeichnete Andeutungen einer kriminellen Verbindung als ‚absoluten Mangel an Respekt‘ und verteidigte die Unparteilichkeit der Staatsanwälte.
Peramato berief sich auf ihre Schweigepflicht bezüglich der zwei Treffen mit Leire Díez und sagte, alle Informationen seien dem Ermittlungsrichter übergeben worden.
Sie bezeichnete die Vorwürfe als unbegründet und rechtfertigte die Ablösung von Almudena Lastra als Teil normalen institutionellen Wandels.
Sie bestand darauf, dass die Staatsanwaltschaft unabhängig und im Einklang mit den verfassungsrechtlichen Anforderungen gehandelt habe, trotz der Verurteilung ihres Vorgängers.
Die PP nutzte ihre absolute Mehrheit, um Peramato zur Erklärung von Ernennungen und Verbindungen zum Leire-Fall vorzuladen.
- 31.12.Teresa Peramato übernimmt Amt als Generalstaatsanwältin
- 30.04.Madrider Chefstaatsanwältin Almudena Lastra abgelöst
- 19.06.Peramato erscheint vor Justizausschuss des Senats
Generalstaatsanwältin verurteilt Andeutungen eines kriminellen Netzwerks
Teresa Peramato erschien am 19. Juni 2026 vor dem Justizausschuss des spanischen Senats zu einer Anhörung, die von der oppositionellen Volkspartei (PP) beantragt worden war, die im Oberhaus die absolute Mehrheit hält. Sie wies entschieden die Behauptung zurück, die Staatsanwaltschaft könne mit dem in Verbindung gebracht werden, was PP und Vox als „kriminelles Netzwerk“ bezeichnet haben. Peramato bezeichnete solche Anschuldigungen als „einen absoluten Mangel an Respekt für die Institution“ und bestand darauf, dass die 2.804 spanischen Staatsanwälte „rigoros, mit absoluter Unparteilichkeit und Autonomie“ arbeiteten. Sie fügte hinzu, dass die Andeutung einer Verbindung zu einer kriminellen Verschwörung „die tägliche Arbeit der Staatsanwälte unter die Hufe der Pferde“ werfe.
„Zu sagen, wir seien Teil einer kriminellen Verschwörung, bedeutet, die tägliche Arbeit der Staatsanwälte mit Füßen zu treten. Die Staatsanwaltschaft kann in keiner Weise als mit einem kriminellen Netzwerk verbunden verstanden werden.“
Leire-Díez-Treffen und justizielle Zusammenarbeit
Der zentrale Fokus der Anhörung war der sogenannte „Leire-Fall“, benannt nach Leire Díez, einer ehemaligen Aktivistin der Sozialistischen Partei, die vor dem Nationalen Gerichtshof untersucht wird, weil sie angeblich daran gearbeitet haben soll, gerichtliche Ermittlungen gegen die Regierung und die PSOE zu behindern. Den Artikeln zufolge habe die vorherige Führung der Staatsanwaltschaft zwischen April 2024 und Juni 2025 zwei Treffen am Hauptsitz der Institution in Madrid mit Díez und ihrem Anwalt Jacobo Teijelo abgehalten. An diesen Treffen nahmen Diego Villafañe, der damalige stellvertretende Staatsanwalt des Technischen Sekretariats, und Beatriz López, eine weitere hochrangige Beamtin, teil.
Peramato erklärte, ihr Büro habe dem ermittelnden Richter Santiago Pedraz bereits „alle Informationen“ übermittelt, weigerte sich jedoch, während der Anhörung weitere Details preiszugeben, und berief sich auf ihre „Schweigepflicht“, solange die gerichtliche Untersuchung noch laufe. „Dies ist weder der Ort noch der Zeitpunkt, um eine Bemerkung zu dieser Angelegenheit zu machen“, sagte sie den Senatoren von PP und Vox, die auf Einzelheiten zu den Treffen drängten.
Ernennungspolitik und Dementi von Säuberungen
Mitglieder der Opposition befragten Peramato auch zu jüngsten Ernennungen, die nach Ansicht von Kritikern Staatsanwälte begünstigt haben, die ihrem Vorgänger Álvaro García Ortiz nahestehen. Sie verteidigte ihre Entscheidungen als „begründet auf Verdienst, Fähigkeit und Eignung für das Amt“ und sagte, ihr Modell strebe danach, die Unabhängigkeit des Amtes durch Entscheidungen zu festigen, die „ausschließlich im Dienste des Gesetzes“ stünden. Peramato wies die Vorwürfe einer „Säuberung“ kategorisch zurück, insbesondere die Ablösung der damaligen Madrider Chefstaatsanwältin Almudena Lastra am 30. April 2026. „Es hat keine Säuberung gegeben“, sagte sie und nannte die Behauptungen übertrieben.
„Es hat keine Säuberung gegeben.“
Verteidigung der früheren Strafverfolgung im Fall García Ortiz
Die Anhörung berührte auch den Fall des ehemaligen Generalstaatsanwalts Álvaro García Ortiz vor dem Obersten Gerichtshof, der wegen der Weitergabe einer E-Mail des Partners der Madrider Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso verurteilt worden war. Peramato hielt daran fest, dass die Behörde „mit funktionaler Unabhängigkeit, im Rahmen der Gesetzlichkeit und unter voller Achtung der Rechte“ gehandelt habe, und argumentierte, dass die Staatsanwaltschaft „genau so gehandelt habe, wie es die Verfassung verlangt“. Sie sagte, die institutionelle Haltung des Amtes sei ausschließlich, „die Rechtspflege im Dienste des Gesetzes, der Rechte der Bürger und des öffentlichen Interesses zu fördern“. Der Fall des ehemaligen Generalstaatsanwalts ist nun beim Verfassungsgericht anhängig.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- LaVanguardiaPeramato desliga a la Fiscalía de la trama Leire y asegura haber entregado "toda la información"
- La RazónPeramato no aclara las reuniones de la Fiscalía con las cloacas del PSOE pero critica "faltas de respeto" en el Senado
- eldiario.esPeramato defiende a la Fiscalía en el caso de la filtración de un correo de la pareja de Ayuso
- europa pressPeramato desliga a la Fiscalía de la presunta 'trama Leire' y...
- Teresa Peramato
- Generalstaatsanwältin (Fiscal general del Estado) Spaniens seit Ende 2025.
- Leire Díez
- Ehemalige sozialistische Aktivistin, die untersucht wird, weil sie angeblich gerichtliche Ermittlungen gegen die Regierung und die PSOE behindert haben soll.
- Álvaro García Ortiz
- Ehemaliger Generalstaatsanwalt, der wegen der Weitergabe einer sensiblen E-Mail verurteilt wurde.
- Diego Villafañe
- Ehemaliger stellvertretender Staatsanwalt des Technischen Sekretariats, der sich mit Leire Díez traf.
- Beatriz López
- Staatsanwältin, die an den Treffen mit Leire Díez teilnahm.
- Jacobo Teijelo
- Anwalt von Leire Díez, ebenfalls in dem Fall beschuldigt.
- Santiago Pedraz
- Richter am Nationalen Gerichtshof, der den Fall Leire Díez untersucht.
- Almudena Lastra
- Ehemalige Madrider Chefstaatsanwältin, abgelöst am 30. April 2026.
- Isabel Díaz Ayuso
- Präsidentin der Autonomen Gemeinschaft Madrid, deren Partner in den Leak-Fall verwickelt war.
- Alberto González Amador
- Partner von Isabel Díaz Ayuso, Opfer des E-Mail-Leaks.
- Orte
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