Regierung · Madrid und Alcalá de Henares

Madrider Regierung gerät wegen 6,3-Millionen-Euro-Penthouse-Kauf unter Druck – öffentliche Versteigerung findet keine Bieter

Die Madrider Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso verteidigte den 6,3 Millionen Euro teuren Erwerb eines Penthouses im Stadtteil Chamberí durch das öffentliche Unternehmen Planifica Madrid, nachdem eine Auktion keine privaten Käufer gefunden hatte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von El Confidencial, eldiario.es, LaSexta und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid, Alcalá de Henares · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 2.07.Das Präsidium verfasst ein Memorandum für einen 10-jährigen Mietvertrag über die Immobilie zu 3.000 Euro pro Monat.
  2. 29.07.Ayuso kündigt Pläne an, die Immobilie zu verkaufen, um den Wiederaufbau nach Waldbränden in der Sierra Oeste zu finanzieren.
  3. 18.09.Die öffentliche Auktion endet ohne Gebote, während die Regierung mehr als 200 Seiten Ausschreibungsunterlagen veröffentlicht.

Der Erwerb und die wechselnden Begründungen

Die Madrider Regionalverwaltung gerät zunehmend unter Druck, nachdem Ausschreibungsunterlagen zu einem 485 Quadratmeter großen Penthouse im Stadtteil Chamberí veröffentlicht wurden. Das öffentliche Unternehmen Planifica Madrid erwarb die Immobilie am 14. April 2026 für 6,3 Millionen Euro und ließ die Katastereintragung zwei Tage später formalisieren. Offizielle Dokumente im Umfang von mehr als 200 Seiten, die über das regionale Transparenzportal veröffentlicht wurden, skizzieren eine Vereinbarung, die Immobilie ab dem 1. August 2026 für zehn Jahre zu einem monatlichen Mietpreis von 3.000 Euro an die Regionalverwaltung zurückzuvermieten.

Erste Stellungnahmen regionaler Beamter stellten den Erwerb als temporäre Bürofläche dar, die während geplanter Renovierungsarbeiten im Hauptquartier am Puerta del Sol für Führungskräfte vorgesehen sei. Die vom Technischen Generalsekretariat des Präsidiums erstellten Ausschreibungsdossiers definierten das Penthouse jedoch als gelegentliche Unterkunft für zu Besuch weilende Würdenträger und regionale Verwaltungsbeamte. Der Präsidialminister und Regierungssprecher Miguel Ángel García Martín räumte die Wohnnutzung während eines Auftritts vor der Madrider Regionalversammlung ein.

„Gelegentliche Unterkunft für Autoritäten, die die Region offiziell besuchen, oder für die eigenen Autoritäten der Autonomen Gemeinschaft.“

Miguel Ángel García Martín, Präsidialminister und Sprecher

Gescheiterte Auktion und rechtliche Aufsicht

Bemühungen der Regionalregierung, die Kontroverse durch einen Verkauf des Vermögenswerts zu lösen, stießen sofort auf Schwierigkeiten. Die Regionalverwaltung leitete ein öffentliches Auktionsverfahren zum Verkauf der Immobilie ein und versprach, dass alle erzielten Einnahmen den Wiederaufbau nach Waldbränden in der Sierra Oeste finanzieren würden. Die Auktionsfrist lief ab, ohne dass formelle Kaufangebote eingingen, sodass die Immobilie im Besitz der Region blieb.

Die Transaktion hat sich inzwischen auf justizielle und prüferische Kanäle ausgeweitet. Das Madrider Ermittlungsgericht Nummer 8 leitete eine Anfrage an die Staatsanwaltschaft weiter, um die Zuständigkeit für die eingereichten Beschwerden zu prüfen, und berief sich dabei auf den offiziellen Immunitätsstatus der genannten regionalen Persönlichkeiten. Gleichzeitig leitete der Rechnungshof eine Prüfung der für den Kauf bereitgestellten öffentlichen Ausgaben ein.

Ayuso verteidigt die Bilanz der Verwaltung

In einer Rede am 18. September 2026 während einer Grundsteinlegung für ein Rechenzentrum in Alcalá de Henares wies die Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso die öffentliche Kritik zurück. Ayuso erklärte, dass die Immobilienverwaltung nicht in ihren direkten Zuständigkeitsbereich falle, und beteuerte, dass sie nie öffentlichen Wohnraum beantragt habe. Sie bestätigte, das Grundstück in Chamberí besichtigt zu haben, als Büros in Betracht gezogen wurden, bestand jedoch darauf, dass eine private Wohnnutzung nie in Erwägung gezogen worden sei.

„Ich schwöre es und kann es auf tausend Arten beweisen, dass ich keine Wohnung will.“

Isabel Díaz Ayuso, Präsidentin

Ayuso versicherte, dass sie ihre Privatwohnung miete und dass die Überprüfung ihres Privatlebens seit sieben Jahren andauere. Die Regionalpräsidentin verwies auch auf breitere Immobilienverkäufe der Verwaltung und stellte fest, dass ihre Regierung regionale Immobilien im Wert von 22 Millionen Euro verkauft habe, während sie hinterfragte, warum sich die Medienkritik übermäßig auf ihr Büro konzentriere.

Politische Folgen und Debatten in der Versammlung

Oppositionsparteien in der Madrider Regionalversammlung erneuerten ihre Forderungen nach Ayusos Rücktritt und verwiesen auf Widersprüche zwischen den anfänglichen Bürobehauptungen und den in offiziellen Akten festgehaltenen Wohnspezifikationen. Der Vorsitzende der Volkspartei, Alberto Núñez Feijóo, erklärte, dass die regionalen Denkmalschutzbeamten erklären müssten, warum öffentliche Gelder für den Kauf einer Wohnimmobilie verwendet wurden, die sich nicht für Büros eigne.

Medienkommentatoren hinterfragten auch die wechselnden Erklärungen der Verwaltung. Der Moderator von Al Rojo Vivo, Antonio García Ferreras, kritisierte die regionale Führung während einer Sendung am 18. September 2026. Die Regionalbehörden haben keinen zweiten Auktionsversuch für die Immobilie in Chamberí angekündigt, während die parlamentarischen Gruppen weitere Anfragen für die kommenden Legislaturperioden in Madrid vorbereiten.

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