
Reba McEntire und Sally Field ehren Dolly Parton mit musikalischer Ehrung bei den Emmy Awards
Country-Sängerin Reba McEntire führte am Montag bei den Emmy Awards 2026 nach einer Einleitung von Schauspielerin Sally Field »Appalachian Memories« auf, um Dolly Parton drei Wochen nach ihrem Tod im Alter von 80 Jahren zu ehren.
Tribut-Auftritt bei den Emmy Awards
Bei der Verleihung der Emmy Awards 2026 am Montag führten die Country-Sängerin Reba McEntire und die Schauspielerin Sally Field einen Gedenktribut für Dolly Parton an. Parton starb am 25. August im Alter von 80 Jahren in Nashville nach einem kurzen Kampf gegen den Krebs. McEntire betrat die Bühne in einem glitzernden weißen Kleid, begleitet von einem Orchesterensemble und einer vollständigen Band, um Partons Song »Appalachian Memories« aus dem Jahr 1983 aufzuführen. Im Hintergrund wurden während des gesamten Auftritts Archivbilder von Parton neben Landschaften der Appalachen projiziert. Der Segment begann mit einem Archivclip aus der Emmy-Übertragung von 1983, in dem Parton über ihr Berg-Erbe sprach, bevor sie den Song vortrug. McEntire beendete das Lied, indem sie von der Bühne aus direkt zu der verstorbenen Sängerin sprach.
Ich liebe dich, Dolly.
Rückblicke von Sally Field
Sally Field, die mit Parton in dem Film »Stahlmagnolien« von 1989 die Hauptrolle spielte, eröffnete das Tributsegment. Field nahm 2026 als Nominierte in der Kategorie »Limited- oder Anthologie-Serie« für ihre Rolle in der Netflix-Produktion »Remarkably Bright Creatures« an der Zeremonie teil. In ihrer Einleitung beschrieb Field Parton als eine seltene Erscheinung, die Demut, Großzügigkeit und einen scharfen komödiantischen Timing vereinte. Sie sprach auch Partons humanitäre Beiträge in ihrem Heimatstaat Tennessee und im ganzen Land an. Field schloss ihre Ansprache, indem sie die anhaltende Zuneigung des Publikums und der Freunde weltweit thematisierte.
Sie war aufrichtig und bescheiden, unterstützend und umwerfend komisch mit einem derben Humor, der jeden ungehobelten Kerl nach einem Versteck suchen ließe. Ich konnte damals nicht erkennen, was für ein echter Riese Dolly war, nicht nur als Künstlerin, sondern als Mensch.
Jahrzehnte der gegenseitigen Unterstützung und Zusammenarbeit
Der Tribut spiegelte eine persönliche und berufliche Beziehung zwischen Parton und McEntire wider, die fast fünfzig Jahre dauerte. Die beiden Künstlerinnen trafen sich erstmals 1977 in der Grand Ole Opry in Nashville, als McEntires Auftrittszeit nach Partons überraschendem Eintreffen verkürzt wurde. 1991, nachdem acht Mitglieder von McEntires Band bei einem Flugzeugabsturz in San Diego ums Leben gekommen waren, bot Parton ihre eigenen Bandmitglieder an, um McEntire bei der Erholung und Wiederaufnahme der Tournee zu helfen. In den folgenden Jahrzehnten hielten die Künstlerinnen regelmäßigen Kontakt per Fax, während sie gelegentlich gemeinsam im Fernsehen und in Aufnahmestudios auftraten. Parton war 2005 in McEntires Sitcom »Reba« als Immobilienkonkurrentin Dolly Majors zu Gast, und das Duo veröffentlichte 2021 eine gemeinsame Version von »Does He Love You«.
- Parton und McEntire treffen sich erstmals in der Grand Ole Opry in Nashville
- Parton veröffentlicht »Appalachian Memories« auf »Burlap & Satin« und führt es bei den Emmys auf
- Parton und Sally Field spielen in dem Film »Stahlmagnolien«
- Parton bietet McEntire ihre Tourband an, nachdem acht Bandmitglieder bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommen
- Parton hat einen Gastauftritt in McEntires Sitcom »Reba«
- McEntire und Parton veröffentlichen ein Duett von »Does He Love You«
- Parton stirbt in Nashville im Alter von 80 Jahren nach einem Kampf gegen den Krebs
- McEntire führt bei den Emmys in einem von Field eingeleiteten Tribut »Appalachian Memories« auf
Letzte Monate und Vermächtnis
Parton starb am 25. August 2026 in Nashville und beendete damit eine Karriere, die Musik, Fernsehen und Film umfasste. Ihre Schwester Stella Parton erklärte in der Sendung »CBS Mornings«, dass die Sängerin ihre Krebsdiagnose privat halten wollte, um Fans und Familienmitglieder nicht zu beunruhigen. Eine Woche vor ihrem Tod nahm Parton ein Werbevideo für eine Achterbahn in ihrem Freizeitpark Dollywood auf, nachdem sie einen persönlichen Auftritt aufgrund von Schwindelgefühlen abgesagt hatte. Neben ihrem Aufnahmekatalog, der ihr fünfundzwanzigstes Solo-Studioalbum »Burlap & Satin« von 1983 umfasste, moderierte Parton zwei gleichnamige Varieté-Shows und hatte Gastauftritte in Serien wie »Hannah Montana«. McEntire ehrte die verstorbene Sängerin bereits zuvor in den sozialen Medien und schrieb, dass Partons Freundlichkeit, Musik und Erinnerungen in Ehren gehalten würden.


