Wirtschaft · Los Angeles, San Francisco und Washington

Paramount legt Kartellrechtsklage von 12 Bundesstaaten wegen 110-Milliarden-Dollar-Übernahme von Warner Bros bei

Paramount Skydance hat mit 12 US-Bundesstaaten eine Einigung erzielt, um kartellrechtliche Herausforderungen gegen die Übernahme von Warner Bros Discovery beizulegen. Das Unternehmen verpflichtet sich zu Kinoproduktionsquoten und einem Redaktionsbeirat für CNN und CBS.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Atlantic, The New York Times, Deadline und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Los Angeles, San Francisco, Washington · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 17.09.Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta spricht über die Kartellrechtsklage beim Atlantic Festival in New York.
  2. 18.09.Bonta kontaktiert 11 Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten, um einen Vergleich zu empfehlen.
  3. 21.09.Paramount Skydance und 12 Bundesstaaten reichen den gemeinsamen Vergleichsantrag beim Bundesgericht ein.
  4. 1.10.Vertragsfrist, bevor Paramount täglich 7 Millionen US-Dollar an Verzugsgebühren schuldet.

Vergleichsbedingungen und Filmverpflichtungen

Paramount Skydance und Warner Bros Discovery haben am 21. September eine Einigung mit einer Koalition von 12 US-Bundesstaaten und einer Gewerkschaft der Hollywood-Autoren erzielt, die den Weg für eine Übernahme im Wert von 110 bis 111 Milliarden US-Dollar freimacht. Die Vereinbarung, die beim US-Bezirksgericht für den nördlichen Bezirk von Kalifornien eingereicht wurde, legt kartellrechtliche Herausforderungen der Bundesstaaten gegen die Zusammenlegung der beiden Unterhaltungsunternehmen bei. Gemäß den Bedingungen muss das fusionierte Studio in den ersten beiden Jahren mindestens 30 Kinofilme pro Jahr veröffentlichen, in den folgenden drei Jahren steigt die Zahl auf 32 Filme jährlich. Die Verfügung verlangt, dass jedes Jahresprogramm mindestens vier Independent-Filme und mindestens 20 % Blockbuster oder Zugpferde-Titel umfasst. Das Unternehmen muss zudem die inländischen Filmproduktionsausgaben um mindestens 300 Millionen US-Dollar pro Jahr über das Niveau von 2025 erhöhen, was einer fünfjährigen Verpflichtung von 1,5 Milliarden US-Dollar entspricht, mit einer Strafe von 30 Millionen US-Dollar für jeden Film unterhalb der Jahresquote.

Druckmittel Kaliforniens und Unternehmensdrohungen

Die Einigung folgte auf Wochen des Drucks im Zusammenhang mit einer möglichen Verlagerung des Unternehmenssitzes aus Kalifornien. Paramount-Skydance-Chef David Ellison hatte angedeutet, dass das Studio seinen Betrieb nach Nashville verlegen könnte – ein Szenario, das nach Schätzungen der Staatsbeamten bis zu 60.000 Arbeitsplätze und eine Wirtschaftsleistung von 21,2 Milliarden US-Dollar gefährden würde. Diese Aussicht veranlasste Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom und die Bürgermeisterin von Los Angeles, Karen Bass, den kalifornischen Generalstaatsanwalt Rob Bonta zu einer Lösung zu drängen. Auch finanzielle Fristen setzten Paramount unter Druck: Dem Unternehmen drohten vertragliche Strafen in Höhe von 7 Millionen US-Dollar pro Tag, zahlbar an die Aktionäre von Warner Bros Discovery, falls die Transaktion nicht bis zum 1. Oktober abgeschlossen würde. Nachdem Bonta die rechtlichen Schritte während einer Podiumsdiskussion am 17. September thematisiert hatte, kontaktierte er am folgenden Tag die anderen 11 Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten, um Vergleichsgespräche vorzuschlagen.

Bonta erläuterte die Beweggründe für die außergerichtliche Beilegung der Kartellrechtsklage während einer Pressekonferenz nach der Einreichung.

„Es gibt Zeiten, in denen man denkt, das wird nie passieren, und es gibt Zeiten, in denen man denkt: 'Hey, vielleicht könnte das doch passieren.'“

Rob Bonta, Generalstaatsanwalt von Kalifornien

Aufsicht über die Nachrichtenredaktion und Branchenkonsolidierung

Über die Kinovorgaben hinaus befasst sich der Vergleich mit der Führung der Nachrichtensender CNN und CBS News, indem ein Redaktionsbeirat für redaktionelle Unabhängigkeit eingesetzt wird, der aus fünf erfahrenen Journalisten besteht. Der Beirat soll redaktionelle Grundsätze für das fusionierte Unternehmen festlegen, obwohl seine Mitglieder vom Unternehmen ernannt und bezahlt werden und keine expliziten Untersuchungsbefugnisse haben. Der Medienpädagoge Dan Gillmor stellte die Struktur des Aufsichtsgremiums in Frage.

„Echte Aufsicht über eine Nachrichtenorganisation wird von ihren Redakteuren und Eigentümern ausgeübt. Wenn sie selbst nicht entschlossen sind, die Dinge ehrenhaft zu tun, kann von niemandem, den sie ernennen und bezahlen, erwartet werden, dass er es für sie tut.“

Dan Gillmor, Pensionierter Journalist und Medienpädagoge

Die Transaktion vereint Vermögenswerte, darunter die Streaming-Plattformen HBO Max und Paramount+, sowie Produktionsstudios. 49,5 % des fusionierten Unternehmens befinden sich im Besitz ausländischer Investoren, darunter die Staatsfonds von Saudi-Arabien, Katar und Abu Dhabi.

Politische Kritik und Auswirkungen auf die Produktion

Der Vergleich zog die Aufmerksamkeit von Gesetzgebern und Branchenvertretern auf sich, die seine Auswirkungen auf Arbeitskräfte und Rundfunkkonzentration kritisierten. Senator Cory Booker lehnte die Vereinbarung ab und argumentierte, dass verhaltensorientierte Auflagen die Marktkonzentration in den Studios und im Basis-Kabelprogramm nicht angehen.

„Das passiert, wenn Bundesbehörden ihre Posten aufgeben. Die Bundesstaaten bleiben allein im Kampf zurück, und selbst die stärksten Vollstrecker der Bundesstaaten können ein Unternehmen nicht überdauern, das bereit ist, alles zu sagen und alles auszugeben. Das ist keine Gerechtigkeit. Das ist ein Preisschild.“

Cory Booker

Die Vereinbarung enthält keine Beschränkungen für die Fernsehproduktionsanlagen, zu denen Warner Bros Television und CBS Studios gehören. David Ellison teilte den Mitarbeitern mit, dass er mit einem Abschluss der Transaktion innerhalb von zwei Wochen rechnet.

Aktive Fernsehserien in Produktion nach StudioSerien
Warner Bros. Television
80 Serien
CBS Studios
60 Serien

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