Am Donnerstag, 22. Oktober, sagte Papst Leo XIV. vor 1200 Teilnehmern aus 60 Ländern beim Vatikan-Kongress, Schulen und Universitäten sollten sich zuallererst wie ein Zuhause anfühlen.
Der Papst nannte verletzte Familien, digitale Einsamkeit und die Angst vor einer ungewissen Zukunft und sagte, viele Schüler fühlten sich in den Schulfluren anonym.
Die Ansprache erfolgte wenige Tage nach den Ausschreitungen in Mailand, auf die die Regierung von Giorgia Meloni mit einer Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen reagierte.

Papst Leo XIV. empfing am Donnerstag, 22. Oktober, die Teilnehmer des Internationalen Kongresses für Seelsorge an Schulen und Universitäten im Vatikan. Il Fatto Quotidiano berichtete, dass 1200 Menschen aus 60 Ländern teilnahmen, und Rai meldete, der vom Dikasterium für Kultur und Bildung geförderte Kongress habe sich mit Innerlichkeit, dem menschlichen Umgang mit digitalen Werkzeugen und Erziehung zum Frieden befasst. Der Papst bat katholische Schulen und Universitäten, jungen Menschen zu helfen, aktiv eine neue Art des Lebens in der Welt zu gestalten, Brüderlichkeit und eine gerechtere Gesellschaft aufzubauen. Er drängte Lehrkräfte und Einrichtungen, über die Vermittlung von Inhalten hinauszugehen und ihre Schüler aufzunehmen, ihnen zuzuhören und sie zu begleiten. Solche Einrichtungen sollten sich vor allem wie ein Zuhause anfühlen, ein vertrauter Ort, an dem jemand auf jeden Schüler wartet.
Der Papst beschrieb, was er als existenzielle Not unter Schülern bezeichnete, und nannte verletzte Familien, digitale Einsamkeit, Gefühle der Unzulänglichkeit und die Angst vor einer ungewissen Zukunft. Viele Schüler gingen durch die Flure von Schulen und Universitäten und fühlten sich anonym, sagte er. Mit Blick auf den Leistungsdruck sagte er, eine Kultur der Leistung, die Menschen ständig vergleiche und einordne, führe zusammen mit einer missverstandenen Meritokratie dazu, dass viele junge Menschen aufgeben, bevor sie es überhaupt versuchen. Er warnte junge Menschen zudem vor falschen Lehrern und irreführenden Botschaften, die schnelle Antworten auf ihre Fragen versprechen. Griechischen und spanischen Berichten über die Rede zufolge sagte er, die erste Prüfung der Verkündigung des Wortes des Herrn sei der Umgang mit anderen: durch jemanden, der dir in die Augen schaut, sich deinen Namen merkt und bemerkt, wenn du fehlst.
„Unter der Rüstung, die so viele Jugendliche um sich bauen, um Leid zu vermeiden, liegt der Wunsch zu lieben und geliebt zu werden.“
Die Ansprache erfolgte wenige Tage nach den Ausschreitungen in Mailand und befeuerte in Italien eine Debatte darüber, wie auf das Unbehagen vieler junger Menschen zu reagieren ist. Il Fatto Quotidiano merkte an, die Regierung von Giorgia Meloni habe auf die Ausschreitungen mit einer Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen geantwortet. Rai berichtete, die Eltern der nach den Mailänder Ausschreitungen festgenommenen Jugendlichen hätten nach eigenen Angaben nichts davon gewusst, was ihre Kinder taten. Kommentatoren der italienischen Presse verknüpften die Worte des Papstes mit dieser Debatte und stellten die Rede als Aufruf an die gesamte Bildungsgemeinschaft dar – Familien, Lehrkräfte, Institutionen und christliche Gemeinschaften –, Raum für Zuhören und Beziehungen zu schaffen.
Der Auftritt des Papstes folgte auf einen medizinischen Eingriff. Il Fatto Quotidiano meldete, er befinde sich noch in der Genesung nach einer Operation im Gemelli-Krankenhaus zur Entfernung eines Lungenadenokarzinoms, während La Razon berichtete, er habe nach der Lungenoperation seinen Terminplan vollständig wieder aufgenommen. Dennoch empfing er die Kongressteilnehmer persönlich im Vatikan.
„Mut entsteht aus einem Pakt des Vertrauens: aus der Erfahrung von jemandem, der an dich glaubt, bevor du an dich selbst glaubst.“
Vor Erziehern und Hochschulverantwortlichen ermutigte der Papst diese, die Intelligenz junger Menschen anzuregen und ihre Fragen wertzuschätzen. Katholische Einrichtungen sollten Schülern helfen, die Schönheit der Begegnung mit Christus und die fruchtbare Verbindung von Glaube und Vernunft zu erfahren.
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Vor 1200 Teilnehmern aus 60 Ländern sprach der Papst auf einem Vatikan-Kongress über Seelsorge an Schulen und Universitäten und sagte, viele Schüler fühlten sich anonym und fürchteten eine ungewisse Zukunft. Er bat katholische Einrichtungen, Orte zu werden, an denen junge Menschen sich erwartet fühlen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Η Ναυτεμπορική, ΣΚΑΪ, Il Sole 24 ORE und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er