Der Stadtrat genehmigte die Maßnahme am 25. Juli 2026 und gab der Verwaltung drei bis sechs Monate Zeit, einen Umstellungsplan zu erstellen.
Die einjährige Übergangsfrist gilt nur für bestehende Lizenzinhaber; es werden keine neuen Lizenzen für tiergezogene Fahrzeuge ausgestellt.
Ornella Speciale von Oipa nannte es einen historischen Wendepunkt für Tierrechte und forderte andere Städte auf, Palermos Beispiel zu folgen.
Bürgermeister Roberto Lagalla beschrieb die Entscheidung als Verbindung wachsender Sensibilität für den Tierschutz mit dem Schutz der Arbeitsplätze der derzeitigen Lizenzinhaber.
Eine neue Verordnung gibt den Bürgern Instrumente zur Meldung von Missbrauch und den Strafverfolgungsbehörden einen klaren Sanktionsrahmen; sie wurde mit mehreren Interessengruppen, darunter Tierverbänden und Gesundheitsbehörden, entwickelt.
Der Stadtrat von Palermo beschloss am 25. Juli 2026, die Pferdekutschen für den Touristenverkehr schrittweise abzuschaffen und den Dienst auf Elektrofahrzeuge umzustellen, während gleichzeitig eine neue kommunale Tierschutzverordnung verabschiedet wurde.
Der Beschluss des Rates, der mit fraktionsübergreifender Unterstützung verabschiedet wurde, verpflichtet die Verwaltung, innerhalb von drei bis sechs Monaten einen detaillierten Umstellungsplan vorzulegen. Während einer einjährigen Übergangsfrist dürfen bestehende Lizenzinhaber ihren Betrieb fortsetzen, es werden jedoch keine neuen Lizenzen für tiergezogene Fahrzeuge erteilt. Ziel ist es, die Betreiber zu Elektrofahrzeugen zu führen und gleichzeitig die Beschäftigungsniveaus zu erhalten.
Neben der Kutschenentscheidung verabschiedete der Rat eine umfassende Tierschutzverordnung. Der Text, den Stadtrat Fabrizio Ferrandelli als organische und innovative Norm beschrieb, bündelt Instrumente zum Schutz aller Tierarten, zur Anerkennung ihrer Rechte und zur Verhinderung von Misshandlung, Missbrauch oder Ausbeutung. Die Bürger erhalten konkrete Meldeinstrumente, und die Strafverfolgungsbehörden erhalten einen klaren operativen und sanktionierenden Rahmen. Ferrandelli nannte die Verordnung einen einzigartigen regulatorischen Präzedenzfall von absoluter Bedeutung auf nationaler Ebene. Die Verordnung wurde in Zusammenarbeit mit Tierverbänden, Ratsausschüssen, dem örtlichen Gesundheitsamt, dem Tierschutzbeauftragten und Branchenvertretern erstellt.
Die regionale Berichterstatterin von Oipa, Ornella Speciale, nannte die Maßnahme einen „historischen Wendepunkt für Tierrechte“ und sagte, das Ergebnis spiegele die aktive Zusammenarbeit zwischen Tierrechtsgruppen, Ratsgremien und anderen Interessengruppen wider.
„Ein bedeutender Wandel, der auf eine wachsende kulturelle Sensibilität im Sinne des Pferdewohls reagiert. Wir hoffen, dass Palermos Entscheidung auch für andere italienische Städte ein Vorbild sein kann.“
Bürgermeister Roberto Lagalla betonte die Balance zwischen Tierschutz und Beschäftigung.
„Der erste Beschluss stellt eine zivilisatorische Wende dar, die es uns ermöglicht, eine auf der Ausbeutung des Pferdes basierende Wirtschaftstätigkeit hinter uns zu lassen.“
Das Pferdekutschengewerbe ist seit Jahren umstritten. In heißen Sommern sind Pferde auf Palermos Straßen vor Hitze zusammengebrochen, was die Gemeinde zwang, wiederholt Notverordnungen zur Aussetzung des Dienstes zu erlassen. Die verabschiedeten Maßnahmen zielen darauf ab, ein System zu ersetzen, das von Beamten als unvereinbar mit dem Tierwohl beschrieben wird. Mit der in Kraft getretenen Verordnung und dem in Entwicklung befindlichen Umstellungsplan verlagert sich der Fokus nun auf die praktische Umsetzung. Das Modell könnte in anderen italienischen Städten Nachahmung finden, in denen ähnliche Debatten über den Pferdekutschen-Tourismus im Gange sind.
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützenRegierung · Palermo
Die sizilianische Hauptstadt stimmt für die schrittweise Ersetzung von Pferdekutschen für Touristen durch Elektrofahrzeuge und verabschiedet eine neue Tierschutzverordnung, was Forderungen nach Nachahmung durch andere italienische Städte auslöst.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Tgcom24, Il Fatto Quotidiano, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht .