
Papst Leo XIV. feiert Messe auf den Champs-Élysées in Paris beim ersten päpstlichen Staatsbesuch seit 2008
Papst Leo XIV. wird während seines Staatsbesuchs vom 25. bis 28. September eine große Freiluftmesse auf der Place de la Concorde und der angrenzenden Champs-Élysées feiern – der erste Besuch eines Papstes in Frankreich seit 2008.
Der bevorstehende Besuch von Papst Leo XIV. vom 25. bis 28. September ist der erste Staatsbesuch eines Papstes in Frankreich seit Benedikt XVI. im Jahr 2008. Die Reise wurde am 26. Juni vom Pariser Erzbischof Laurent Ulrich in einem Interview mit der Agence France-Presse bestätigt. Der amerikanische Papst, der Französisch spricht, wird sich während seines Aufenthalts in der Hauptstadt mit Präsident Emmanuel Macron treffen.
Jugendtreffen und Papstfahrt am Freitag
Am Freitag, den 25. September, wird der Papst im Papamobil über die Prachtboulevards von Paris fahren und anschließend die Vesper in der Kathedrale Notre-Dame feiern. Am Abend ist eine Gebetsvigil mit Jugendlichen im Stade de France in Saint-Denis geplant, zu der die Organisatoren zwischen 60.000 und 80.000 Teilnehmer erwarten.
Mit der Wahl dieser Orte, zunächst wegen ihrer Kapazität, möchten wir, dass diese Zusammenkünfte möglichst vielen offenstehen, die sicherlich aus ganz Frankreich kommen.
Messe am Samstag auf den Champs-Élysées
Der Höhepunkt des Besuchs wird eine riesige Freiluftmesse am Samstagnachmittag, den 26. September, auf der Place de la Concorde und der angrenzenden Champs-Élysées sein. Die Diözese rechnet mit bis zu 500.000 Gläubigen, während eine Rundfunkberichterstattung sogar bis zu 1,5 Millionen Menschen vorhersagte.
Das zeigt, dass die Kirche in Frankreich Ambitionen für diese Reise hat und viel von ihr erhofft: die Katholiken zu vereinen, aber nicht nur das, sondern dieses Ereignis wirklich allen Franzosen zu öffnen.
Eine Reise zu Frankreichs symbolträchtigen Orten
Nach den Pariser Veranstaltungen wird der Papst am Sonntag nach Lourdes im Südwesten reisen, um dort eine weitere Freiluftmesse zu feiern, und am Montag nach Metz im Nordosten, um einen Gottesdienst im dortigen Dom zu halten. Erzbischof Ulrich beschrieb die Wahl der Orte als „symbolische Punkte von Paris und des Landes“, die „die Freude einer ganzen Nation und ihrer Hauptstadt, ihm entgegenzugehen“, zum Ausdruck brächten.
- Fahrt im Papamobil über die Prachtboulevards und Vesper in Notre-Dame; abends Gebetsvigil für Jugendliche im Stade de France.
- Messe auf der Place de la Concorde und den Champs-Élysées.
- Freiluftmesse in Lourdes.
- Messe im Metzer Dom.


