
Sehr hohes Waldbrandrisiko für Attika und vier weitere griechische Regionen am Samstag, 27. Juni
Der Zivilschutz warnt vor sehr hohem Waldbrandrisiko (Stufe 4) in Attika, Peloponnes, Mittelgriechenland, Westgriechenland und der Nördlichen Ägäis für den 27. Juni 2026.
Das griechische Generalsekretariat für Zivilschutz hat eine Warnung vor sehr hoher Waldbrandgefahr (Stufe 4, die zweithöchste auf der fünfteiligen Skala) für Samstag, den 27. Juni 2026, herausgegeben. Der Alarm betrifft fünf Regionen, darunter die Hauptstadtregion Attika, während das Land in eine Phase erhöhter Brandgefahr während der Sommersaison eintritt.
Regionen unter oranger Warnung
Die vom Generalsekretariat veröffentlichte Waldbrandrisiko-Karte weist folgende Gebiete als sehr gefährdet aus: die Nördliche Ägäis (Regionalbezirke Lesbos und Chios), Mittelgriechenland (Böotien, Phthiotis, Phokis und Euböa einschließlich der Insel Skyros), Attika einschließlich der Insel Kythira, den gesamten Peloponnes sowie Westgriechenland (Achaia und Elis). Für den Rest des Landes wird das Risiko am Samstag als Stufe 3 (hoch) eingestuft.
Notfallmaßnahmen aktiviert
Als Reaktion darauf hat das Generalsekretariat alle zuständigen staatlichen Stellen sowie die Regionen und Gemeinden in den betroffenen Gebieten angewiesen, eine erhöhte Bereitschaft des Zivilschutzes aufrechtzuerhalten, um im Falle von Bränden sofort reagieren zu können. Nach Angaben der Feuerwehr wird die Einsatzbereitschaft der Stufe 2 umgesetzt. Dazu gehören verstärkte Luftaufklärungs- und Bodenpatrouillen durch Feuerwehr, Polizei und Militär. Zudem wurde das Personal der Feuerwehr in den genannten Regionalbezirken in Teilbereitschaft versetzt, um den erhöhten Einsatzanforderungen gerecht zu werden, die sich aus dem Risiko der Stufe 4 ergeben können.
Präventive Verkehrs- und Zugangsbeschränkungen
Der Aktionsplan des Zivilschutzes für Waldbrandrisiken wird für diese Gebiete aktiviert. Unter anderem sieht er das präventive Verbot des Fahrzeugverkehrs und des Aufenthalts von Ausflüglern in Nationalparks, Wäldern und Hochrisikozonen vor. Ziel ist es, die Wahrscheinlichkeit unbeabsichtigter Brandauslösungen zu verringern und im Bedarfsfall einen schnellen Zugang für die Löschkräfte zu ermöglichen.
Sicherheitshinweise für die Bevölkerung
Das Generalsekretariat fordert die Bevölkerung zu äußerster Vorsicht auf und bittet darum, alle Aktivitäten im Freien zu unterlassen, die unbeabsichtigt einen Brand auslösen könnten. Konkret werden die Bürger gebeten, kein trockenes Gras, Äste oder Ernteabfälle zu verbrennen, auf den Einsatz von funkenproduzierenden Maschinen wie Kreissägen und Schweißgeräten zu verzichten, keine Grillfeste im Freien zu veranstalten, keine Bienen zu räuchern und keine glimmenden Zigaretten wegzuwerfen. Das Abbrennen von Feldern ist während der gesamten Brandsaison strengstens verboten. Wer einen Brand entdeckt, wird gebeten, sofort die Feuerwehr unter der Notrufnummer 199 zu verständigen. Detaillierte Selbstschutzanleitungen sind auf der Website des Generalsekretariats unter civilprotection.gov.gr verfügbar.


