Klima · Bari, Lecce und Roccaraso

Orange Wetterwarnung in Apulien und Basilikata: Sturm Agneta bringt Schnee und Sturmböen

Mehrere Gemeinden in Süditalien schlossen am Montag, 2. November, Schulen, Parks und Friedhöfe, während der erste Schnee der Saison die Skigebiete der Abruzzen bedeckte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rai news, ANSA.it, Il Fatto Quotidiano und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bari, Lecce, Roccaraso · Italien
Wie es dazu kam
  1. 2.11.Schulen, Parks und Friedhöfe in Lecce, Brindisi und anderen südlichen Orten geschlossen
  2. 3.11.Orange Warnstufe in Apulien bis zum Morgen verlängert
  3. 4.11.Hochdruck bringt ab Mittwoch stabileres Wetter

Orange Warnstufe im Süden

Der Zivilschutz gab für Montag, 2. November, eine orange Wetterwarnung für Apulien und Basilikata heraus sowie eine gelbe Warnung für fünf weitere Regionen: Kampanien, Molise, die Abruzzen, Sizilien und Kalabrien. Die Warnung, gültig von 6 Uhr bis Mitternacht, umfasst hydrogeologische Risiken, Wind und Gewitter mit starkem Regen, möglichem Hagel und häufigen Blitzen. Ein am Montag veröffentlichtes Bulletin verlängerte die orange Warnstufe in Apulien bis zum Morgen des Dienstag, 3. November, obwohl sich die Lage ab dem Nachmittag entspannen sollte. Das Wetter hängt mit einem Tiefdruckgebiet zusammen, das von den Balkanen in Richtung Tyrrhenisches Meer zieht und sich am Montag über dem südlichen Tyrrhenischen Meer vertiefte. Das Tief mit dem Namen Agneta bringt Böen von bis zu 100 km/h und Überschwemmungen in Apulien.

Schulen, Parks und Friedhöfe geschlossen

Mehrere Gemeinden schlossen Schulen, Parks und Friedhöfe, bevor die Warnung in Kraft trat. In Lecce und Brindisi wurden alle Schulen, Parks und Friedhöfe geschlossen, und Lecce setzte zudem den Wochenmarkt aus und sperrte einen Sportplatz. Schulen blieben in San Severo und Torremaggiore in der Provinz Foggia geschlossen sowie in Fasano, Trani, Barletta und Bisceglie. Bari ließ seine Schulen offen, schloss aber die Stadtparks und Gärten, während die zuständigen Ämter sich mit dem Zivilschutz, der Ortspolizei und den städtischen Betrieben abstimmten, um die Lage zu beobachten. Foggia sagte die Gedenkfeier vom 2. November an der Cappella Ossario Vittime ab, und in mehreren anderen Orten wurden Friedhofsbesuche und Zeremonien abgesagt oder verlegt. Der Zivilschutz riet den Bewohnern zudem, nicht notwendige Fahrten zu vermeiden, sich von Bäumen und windexponierten Bauwerken fernzuhalten und auf überflutete Straßen zu achten.

Erster Schnee im Apennin

Am Sonntag, 1. November, kam der erste Schnee der Saison im Apennin an und erreichte am frühen Nachmittag die Skigebiete der Abruzzen. In Roccaraso, Rivisondoli und Pescocostanzo fielen etwa 5 bis 6 cm, und in Aremogna auf 1.600 Metern lagen am mittleren Nachmittag bereits mehr als 10 cm. In Campo di Giove fiel Schnee bis auf etwa 1.000 Meter, andernorts im Gebirge stellenweise bis auf 900 bis 1.000 Meter. In der Toskana fiel in Abetone und im Val di Luce Schnee ab 1.300 bis 1.400 Metern, und der Passo della Calla auf 1.300 Metern zeigte eine Winterlandschaft. Die Kaltluft kam aus Nordosteuropa zwischen Finnland und Russland und drückte die Temperaturen um 5 bis 7 Grad im Vergleich zu den Vortagen.

Kühleres Wetter voraus

Der Meteorologe Mattia Gussoni von iLMeteo.it bestätigte die kältere und instabilere Luft, die aus Nordosteuropa einströmt. Die Vorhersagen für Montag, 2. November, sahen die Schneefallgrenze nachts zwischen 1.100 und 1.300 Metern, tagsüber ansteigend auf 1.500 bis 1.600 Meter, mit nordwindigen Böen von bis zu 60 km/h an den Küsten und auf den Bergkämmen. Die Temperaturen liegen 3 bis 4 Grad unter dem saisonalen Mittel, und im Apennin der Abruzzen hält sich der Schnee bis zum Morgen. Ein Hochdruckgebiet dürfte ab Dienstag, 3. November, auf der tyrrhenischen Seite ausgedehnte sonnige Abschnitte bringen und ab Mittwoch, 4. November, eine stabilere Phase mit leicht steigenden Temperaturen.

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