- April 2026Die Carabinieri nehmen ihn wegen Misshandlung seiner Frau fest und verhängen eine Fußfessel sowie den Verweis aus der Familienwohnung
- 9.05.Hammerangriff in einem Bus bei Santa Lucia di Stroncone
- Drei Tage nach dem AngriffDie Carabinieri nehmen ihn fest, nachdem Personal und Gäste einer Bar ihn erkennen
- 19.10.Die Frau stirbt im Krankenhaus von Terni nach fünf Monaten Behandlung
Der Angriff im Bus
Eine 44-jährige Frau ist am 19. Oktober im Krankenhaus von Terni gestorben, fünf Monate nachdem ihr Ehemann sie am 9. Mai in einem Linienbus bei Santa Lucia di Stroncone mit einem Hammer angegriffen hatte. Sie war in Santa Lucia zugestiegen, nachdem sie ihre Schicht als Pflegekraft für die Familie, bei der sie arbeitete, beendet hatte. Kurz nachdem sie sich gesetzt hatte, packte der Mann, ein 42-jähriger Fabrikarbeiter (in einigen Berichten 43), sie an der Schulter und versuchte, ihr das Telefon wegzunehmen. Es kam zu einem Gerangel, der Fahrer hielt den Bus an, und er zog einen Hammer hervor, den er bei sich trug. Er schlug ihr auf den Kopf, stieg aus, kletterte über die sich schließenden Türen wieder hinein und schlug erneut zu, bevor er zu Fuß floh. ANSA berichtet, der Hammer sei insgesamt achtmal zum Einsatz gekommen, und die Ärzte in Terni konnten den Schaden trotz wochenlanger Behandlung nicht rückgängig machen.
Flucht und Festnahme
Nach dem Angriff floh er zu Fuß und wurde drei Tage später von den Carabinieri festgenommen. Er war in eine Bar in der Gegend zum Frühstück gegangen, hatte sich ruhig hingesetzt und bezahlt, und Personal und Gäste erkannten ihn dort. Er wurde wegen Verdachts des versuchten Femizids mit erschwerenden Umständen, darunter Grausamkeit, in Haft genommen und befindet sich im Gefängnis. Die Artikel schreiben, seine rechtliche Lage werde sich nun, da sie gestorben ist, voraussichtlich verschärfen, ohne jedoch zu benennen, welche neue Anschuldigung folgen könnte.
Die Fußfessel
Im April 2026 nahmen ihn die Carabinieri von Terni wegen Misshandlung und Körperverletzung gegen seine Frau in der gemeinsamen Wohnung fest. In der Folge wurde er aus der Familienwohnung verwiesen, erhielt ein Annäherungsverbot gegenüber Angehörigen und bekam eine elektronische Fußfessel. Die Ermittler fanden das Gerät nach dem Angriff abgerissen in der Nähe des Busses. Die Darstellungen weichen voneinander ab, wann es abging: Il Messaggero berichtet, er habe es vor dem Angriff abgerissen und manipuliert, während Tgcom schreibt, er habe sich während seiner Flucht davon befreit. Auch der Hammer, erst kürzlich gekauft und noch mit einem Preisschild von 3,90 Euro versehen, wurde sichergestellt.
Die Sicht des Staatsanwalts
Der Staatsanwalt von Terni, Antonio Laronga, sagte, die Frau hätte keine Möglichkeit gehabt zu entkommen, selbst wenn die Fußfessel mit voller Kapazität funktioniert hätte.
„Selbst wenn die Fußfessel zu hundert Prozent funktioniert hätte, hätte die Frau keine Möglichkeit zur Flucht gehabt.“
Laronga beschrieb zudem, wie das Warnsystem funktioniert hätte und warum es nicht ausreichend gewesen wäre.
„Es hätte uns alarmiert, als sie in den Bus einstieg. Die Zeit für ein Eingreifen der Polizei wäre zu kurz gewesen.“
Rechtliche Lage
Der Mann bleibt in Haft, während das Verfahren läuft. Die Quellen stimmen darin überein, dass sich seine Lage nach dem Tod seiner Frau verschärfen wird. Die Berichte nennen weder eine neue Anschuldigung noch einen Prozesstermin; diese Details bleiben daher unbekannt.