
Mann ertrinkt in der Adda bei Mailand bei Rettungsversuch seines 4-jährigen Neffen
Der Mann, der mit seinem Bruder und dem Kind unterwegs war, sprang gegen 12:30 Uhr am 18. Juli ins Wasser, nachdem der Junge in Schwierigkeiten geraten war. Die Feuerwehr arbeitet noch daran, seine Leiche zu bergen; das Kind wurde in kritischem Zustand per Hubschrauber ins Krankenhaus Papa Giovanni XXIII in Bergamo geflogen.
Vorfall am Golfo Rivolta
Ein Familienausflug endete am Samstag, den 18. Juli, tödlich an der Adda in Truccazzano, in der Metropolregion Mailand. Das Opfer, dessen Name nicht veröffentlicht wurde, hielt sich mit seinem Bruder und seinem 4-jährigen Neffen in der Ortschaft Golfo Rivolta auf. Die drei waren, wie mehrere andere Personen, ans Flussufer gegangen, um zu baden und der Hitze zu entkommen. Gegen 12:30 Uhr geriet das Kind im Wasser in Schwierigkeiten. Der Onkel sprang sofort zu Hilfe, ertrank jedoch während des Rettungsversuchs, möglicherweise nach einer medizinischen Notlage. Sein Bruder, der Vater des Kindes, war Zeuge der Ereignisse und befindet sich in einem Schockzustand.
Rettung und Bergung
Andere Badegäste riefen die Rettungskräfte. Der Ort ist nur nach einem langen Fußmarsch erreichbar, was die Rettung erschwerte. Zwei Hubschrauber wurden entsandt, einer aus Mailand und einer aus Como. Die Feuerwehr aus Mailand, darunter ein Tauchertrupp, traf ein, um nach der Leiche des Mannes zu suchen. Das Kind wurde vor Ort stabilisiert und dann in kritischem Zustand per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Papa Giovanni XXIII in Bergamo geflogen. Am Nachmittag arbeitete die Feuerwehr noch daran, die Leiche des Onkels aus dem Fluss zu bergen.
- Kind gerät in der Adda in Schwierigkeiten; Onkel springt zu Hilfe.
- Andere Badegäste alarmieren die Rettungskräfte.
- Taucher der Mailänder Feuerwehr erreichen den Ort; Bergung der Leiche beginnt.
- Kind wird per Rettungshubschrauber in kritischem Zustand ins Krankenhaus Papa Giovanni XXIII in Bergamo geflogen.
Zustand des Kindes und Auswirkungen auf die Familie
Der 4-jährige Junge bleibt in Bergamo im Krankenhaus. Das medizinische Personal beschreibt seinen Zustand als kritisch. Der Vater, der während des gesamten Vorfalls anwesend war, erhält Unterstützung, nachdem er den Tod seines Bruders und die Beinahe-Ertrinkung seines Sohnes miterlebt hat. Die Behörden haben die Identität der Familienmitglieder nicht veröffentlicht.
Ermittlungen laufen
Die Carabinieri der Kompanie Pioltello haben Ermittlungen eingeleitet, um den genauen Ablauf der Ereignisse zu rekonstruieren. Sie befragen Zeugen, darunter die anderen Badegäste, die Alarm geschlagen haben, und untersuchen die Flussbedingungen zum Zeitpunkt des Vorfalls. Keine Hypothese wird ausgeschlossen, aber erste Hinweise deuten auf eine plötzliche Erkrankung oder Erschöpfung als wahrscheinliche Ursache für das Ertrinken des Onkels hin.

