Einzelsport · Lausanne, Mailand und Cortina d'Ampezzo

IOC stellt 10.000-Dollar-Zuschuss für alle Olympioniken vor – erste direkte Zahlung

Das Internationale Olympische Komitee wird jedem Olympia-Athleten einen Zuschuss von 10.000 Dollar zahlen, rückwirkend beginnend mit den Winterspielen Mailand-Cortina 2026 – die erste direkte Athletenfinanzierung in seiner 132-jährigen Geschichte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Repubblica.it, Spiegel Online, Il Fatto Quotidiano und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Lausanne, Mailand, Cortina d'Ampezzo · Schweiz, Italien
Wie es dazu kam
  1. 31.12.Antragsverfahren werden voraussichtlich aktiviert
  2. 30.06.Erste Zuschussauszahlungen für Mailand-Cortina-Athleten erwartet
  3. 1.07.Olympische Spiele Los Angeles 2028: Zuschuss auf neue Teilnehmer ausgeweitet

Die Ankündigung

Während der 146. IOC-Session in Lausanne verkündete Pau Gasol, Vorsitzender der Athletenkommission, den 'Fit for the Future Olympian Grant'. Das IOC wird jedem Athleten, der an den Olympischen Spielen teilnimmt und die Zulassungskriterien erfüllt, 10.000 Dollar zur Verfügung stellen. Das Programm beginnt rückwirkend mit den Winterspielen Mailand-Cortina 2026, Auszahlungen werden 2027 erwartet. Das IOC hat für die Zuschüsse 140 Millionen Dollar pro Olympiazyklus zurückgestellt, was rund 14.000 Athleten abdeckt.

Grund und Anerkennung der Athleten

„Dies ist kein Preisgeld. Es geht darum, den Weg und das Engagement anzuerkennen, die es braucht, um Olympionike zu werden.“

Pau Gasol, Vorsitzender
Gasol betonte, dass der Zuschuss nicht an die Leistung gebunden sei, sondern die Opfer aller Olympioniken würdige. Der Schritt erfolgt nach jahrelanger Debatte über Athletenvergütung, während der Profisport enorme Einnahmen generierte, viele Athleten aber finanziell zu kämpfen hatten. Gasol sagte, der Zuschuss stehe jedem Olympioniken zur Verfügung, nicht nur Medaillengewinnern, und gewährleiste Inklusivität.

Eine Kehrtwende

Jahrzehntelang widersetzte sich das IOC direkten Zahlungen und hielt am Amateurideal fest. Im Mai 2026 sagte Präsidentin Kirsty Coventry, sie glaube nicht an die Bezahlung von Athleten, was eine Petition mit der Forderung nach ihrem Rücktritt auslöste. Die Ankündigung vom Mittwoch markiert einen Kurswechsel.

„Es ist ein viel diskutiertes Thema seit vielen Jahren, und ich bin äußerst stolz, dass wir dies nun umsetzen können.“

Kirsty Coventry, IOC-Präsidentin

Reaktionen

Athletenvertretungen begrüßten den Zuschuss.

„Die Entscheidung des IOC ist ein bedeutender Schritt hin zu einer größeren Wertschätzung für Olympioniken weltweit.“

Max Hartung, Sprecher
Hartung von der Stiftung Deutsche Sporthilfe betonte, dass jahrelange harte Arbeit und Opfer eine direkte finanzielle Anerkennung verdienten. Der Fonds stammt vollständig von der Olympischen Stiftung und wird die bestehenden Zuweisungen an Nationale Olympische Komitees oder Internationale Verbände nicht kürzen.

Zulassung und Bedingungen

Um den Zuschuss zu erhalten, dürfen Athleten keine Anti-Doping-Verstöße begangen haben, noch gegen den Ethikkodex des IOC oder die Olympischen Charta-Kriterien verstoßen haben. Auch Spitzenverdiener aus der NBA, dem Fußball oder Tennis sind berechtigt, obwohl Gasol sie ermutigte, den Betrag zu spenden oder abzulehnen, damit nicht abgerufene Mittel im IOC-Topf für zukünftige Athleten verbleiben. Paralympioniken sind nicht eingeschlossen, da das Internationale Paralympische Komitee eine separate Organisation ist.

Umsetzungszeitplan

Das IOC wird die Zuschüsse über die nationalen olympischen Komitees verteilen, die sicherstellen müssen, dass die Gelder an die Athleten weitergeleitet werden. Antragsverfahren werden voraussichtlich bis Ende 2026 aktiviert, die ersten Auszahlungen erfolgen 2027. Der Zuschuss wird dann auch auf die Olympischen Sommerspiele Los Angeles 2028 angewendet, wobei der 140-Millionen-Dollar-Fonds für die voraussichtlich 11.000 Teilnehmer ausreicht.

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