
Olymp als UNESCO-Weltkulturerbe nach einstimmigem Beschluss in Busan eingetragen
Das UNESCO-Welterbekomitee stimmte am 26. Juli einstimmig dafür, den griechischen Olymp als Stätte von außergewöhnlichem universellem Wert zu listen. Damit fand ein Vorschlag, der erstmals 2014 eingereicht wurde, während der 48. Sitzung in Busan, Südkorea, seinen Abschluss.
Das UNESCO-Welterbekomitee, das in Busan, Südkorea, tagt, stimmte am 26. Juli einstimmig dafür, den Olymp in seine Welterbeliste aufzunehmen. Damit würdigt es die außergewöhnliche Naturschönheit, die Artenvielfalt und die tiefgreifende kulturelle Bedeutung des Berges. Die Entscheidung beendet eine griechische Kampagne, die mit einem formellen Antrag im Jahr 2014 begann.
Einstimmiger Beschluss in Busan
Die Abstimmung fand während der 48. Sitzung des Welterbekomitees statt, die bis zum 29. Juli dauert. Alle Komiteemitglieder unterstützten die Eintragung und besiegelten damit den Status des Olymp als Stätte von außergewöhnlichem universellem Wert für die Menschheit. Die Sitzung wird von Südkorea ausgerichtet und bringt Delegierte aus aller Welt zusammen, um Nominierungen zu bewerten.
Griechenlands Vorschlag von 2014
Die griechischen Behörden reichten die Kandidatur des Berges erstmals vor mehr als einem Jahrzehnt ein und verwiesen auf seine doppelte Bedeutung. Der Vorschlag hob sowohl den Umweltreichtum des Gebiets als auch seine zentrale Rolle in der antiken griechischen Mythologie hervor, wo der Olymp als Wohnsitz der Götter verehrt wurde. Die griechische Regierung hatte die Listung lange angestrebt.
Eine Stätte von kulturellem und natürlichem Wert
Die UNESCO-Auszeichnung umfasst den Olymp als gemischte Kultur- und Naturstätte. Der Berg erreicht eine Höhe von 2.917 Metern und beherbergt eine vielfältige Flora und Fauna, darunter viele endemische Arten. Seine kulturelle Symbolik erstreckt sich über Jahrtausende, von den homerischen Epen bis zur modernen griechischen Identität. Die Anerkennung stellt ihn nun neben andere ikonische Welterbestätten.
Was als Nächstes passiert
Mit der Bekanntgabe am 26. Juli wird der Berg zum neuesten Eintrag im Welterbekatalog. Die griechischen Behörden erwarten, dass der Status die Naturschutzbemühungen und den Kulturtourismus fördert. Das Komitee setzt seine Sitzung bis zum 29. Juli fort und prüft weitere Nominierungen.

