Musik · Barcelona

Olivia Rodrigos drittes Album vereint New Wave und eine reale Trennung – ihr reifstes Werk bisher

Am 12. Juni erschienen, zeichnet „You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love“ eine Beziehung von schwindelerregender Romantik bis zur schmerzhaften Trennung nach – eine reale Trennung zwang die Sängerin, die abschließenden Songs des Projekts zu überarbeiten und zu verdüstern.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von NPR, Variety, Billboard und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Foto: Csab6482, CC0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2024

Olivia Rodrigos drittes Studioalbum, You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love, ist am 12. Juni erschienen und markiert ihre erste vollständige LP-Veröffentlichung seit Guts (2023). Das 13 Titel umfassende Album war ursprünglich als Konzeptalbum über die Ängste konzipiert, die das Verlieben begleiten, doch eine Trennung während der Entstehung formte das Endprodukt zu etwas Roherem und Unmittelbarerem um. Frühe Liebeslieder leuchten mit New-Wave-Synthesizern und unverhohlener Freude, während die zweite Hälfte in verletzten, beichtenden Liebeskummer abtaucht.

Ein Konzept, von der Lebensrealität überholt

Rodrigo hatte den Großteil der ersten Hälfte des Albums vor dem Ende der Beziehung geschrieben. Anschließend kehrte sie zu diesen Liebesliedern zurück und feilte an ihnen – wie sie es beschrieb –, um sie „ein bisschen ehrlicher, trauriger und unheimlicher“ zu machen. Das Billboard-Magazin befand, das Album fühle sich „mehr wie ein lebendiges, atmendes Etwas“ an, dem eine saubere These fehle und das stattdessen einfange, wie sie die Trennung in Echtzeit verarbeite.

„Wir standen vor der reizvollen Herausforderung, zu einigen der Liebeslieder auf dem Album zurückzukehren und sie ein bisschen ehrlicher, trauriger und unheimlicher zu machen.“

Olivia Rodrigo, Singer-Songwriterin

Der Sound der 1980er

Rodrigo und Produzent Dan Nigro legten den Pop-Punk-Biss von Sour und Guts größtenteils zugunsten von saturierten Synthesizern, Drum Machines und von The Cure inspirierten Gitarrenflächen beiseite. Die Leadsingle „Drop Dead“ zitiert textlich „Just Like Heaven“, und die Zusammenarbeit des Albums mit Robert Smith bei „What's Wrong With Me?“ – uraufgeführt live beim Primavera Sound in Barcelona – macht die Hommage an The Cure explizit. Der Rolling Stone beschrieb die Klangpalette als „das verschwommene Rauschen der Gitarren … beschwört New-Wave-Götter herauf.“

Zwei Seiten der Liebe

Titelverteilung nach AlbumseiteSongs
Seite A (Girl So in Love)
6 Songs
Seite B (You Seem Pretty Sad)
7 Songs

Daten aus dem Artikeltext

Das Album ist wie eine Schallplatte aufgeteilt: sechs Songs auf einer „Girl So in Love“-Seite, sieben auf einer „You Seem Pretty Sad“-Seite. Diese Struktur bildet die emotionale Reise ab – vom euphorischen „Stupid Song“ und dem sommerlichen „U + Me = <3“ über die schleichenden Zweifel in „Begged“ und „Purple“ bis zum erlösenden Schlag in die Magengrube „Cigarette Smoke“.

„Mir wurde klar, dass alle meine Lieblings-Romantik-Liebeslieder schön waren, weil sie einen Anflug von Angst oder Sehnsucht in sich trugen. Mir ging es mit dem Verlieben ähnlich: dass ich in dem Moment, in dem ich eine wirklich großartige Beziehung habe, anfangen werde, mich gut zu fühlen, und sich dieses ganze Zeug von selbst regeln wird. Aber so funktioniert es einfach nicht.“

Olivia Rodrigo, Singer-Songwriterin

Live-Vorstellung und Tour

Vor der Veröffentlichung performte Rodrigo „Begged“ im Mai bei Saturday Night Live und präsentierte das Duett mit Smith beim Primavera Sound. Die Unraveled Tour beginnt im September – eine 65 Konzerte umfassende Arenatournee durch Nordamerika und Europa, die das Album bis ins Jahr 2027 tragen wird.

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Quellen und Kontext

Barcelona · Spanien

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